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Hannovers Siegesserie gerissen - Löwen bleiben dran

24.09.2017, 15:07 Uhr | dpa

Handball: Hannovers Siegesserie gerissen - Löwen bleiben dran. Die Rhein-Neckar Löwen halten in der Bundesliga Anschluss an die Spitze.

Die Rhein-Neckar Löwen halten in der Bundesliga Anschluss an die Spitze. Foto: Uwe Anspach. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Die Siegesserie der TSV Hannover-Burgdorf in der Handball-Bundesliga ist gerissen, Meister Rhein-Neckar Löwen hält Anschluss zur Spitze.

Der Tabellenführer unterlag im Topspiel des 6. Spieltages am Sonntag beim SC DHfK Leipzig mit 23:25 (11:11), bleibt aber mit 10:2 Punkten vorerst an der Spitze vor den Füchsen Berlin (8:0). Der Hauptstadtclub ist nun das einzige noch ungeschlagene Team der Liga.

In einem intensiven Kampfspiel war Nationalspieler Philipp Weber mit acht Toren bester Werfer für die Leipziger, die mit 8:4 Zählern oben dran bleiben. Hannover hatte in Casper Mortensen (9) seinen treffsichersten Akteur. "Wir sind sehr verärgert über die Niederlage. Wir haben heute im Angriff nicht optimal gespielt", sagte der Däne im TV-Sender Sky.

Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen feierte gegen Aufsteiger TuS N-Lübbecke einen klaren 36:27 (19:17)-Sieg und schob sich mit 8:2 Punkten auf Rang drei vor. Rückraum-Ass Andy Schmid (9) und Kreisläufer Hendrik Pekeler (7) warfen die meisten Tore für den Favoriten, der sich vor der Pause äußerst schwer tat.

Nach zwei schweren Champions-League-Spielen fehlte den Kurpfälzern die Frische für die vermeintlich leichte Aufgabe gegen den Tabellenletzten. Die noch punktlosen Gäste gingen mehrfach in Führung und deckten Schwächen des Favoriten in der Abwehr auf. Erst in der zweiten Halbzeit drehten die Mannheimer auf und fertigten die Ostwestfalen ab.

Das Schwaben-Derby entschied der TVB Stuttgart bei EHF-Cup-Gewinner Frisch Auf Göppingen mit 23:21 (13:10) für sich. Überragender Mann in der "Hölle Süd" war Ex-Nationaltorwart Johannes Bitter, der 16 Würfe der Gastgeber abwehrte. Stefan Salger und Michael Kraus trafen jeweils fünfmal für den Sieger.

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