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Fußball-Bundesliga: Energie Cottbus entführt Punkt aus Leverkusen

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Bayer Leverkusen - FC Energie Cottbus  

Piplica für Leverkusen nicht zu bezwingen

08.08.2007, 22:08 Uhr | sid, dpa

Castro (li.) und Aloneftis (Foto: dpa)Castro (li.) und Aloneftis (Foto: dpa)Eine Woche nach der Pokalpleite musste Bayer 04 Leverkusen mit einem 0:0 gegen Energie Cottbus zum Bundesliga-Start einen weiteren Dämpfer wegstecken. Vor 22.500 Zuschauern in der BayArena bewahrte vor allem Energie-Torwart Tomislav Piplica mit einer Serie von Glanzparaden die Cottbuser vor einer Niederlage. Bayer-Trainer Michael Skibbe muss damit weiter auf seinen 50. Bundesliga-Sieg warten. #

Cottbus rührt erfolgreich Beton an

Der 38-jährige Piplica, den Energie-Coach Petrik Sander erst wenige Tage vor dem Saisonstart nach einem "knappen Duell" mit Gerhard Tremmel erneut zur Nr. 1 ausgerufen hatte, rechtfertigte das erneute Vertrauen und avancierte zum überragenden Mann auf dem Platz. Vor ausverkauftem Haus entwickelte sich das erwartete Spiel. Cottbus baute bei Leverkusener Ballbesitz etwa 30 Meter vor dem eigenen Tor einen zehn Spieler umfassenden Abwehrriegel auf. Die Gastgeber rannten größtenteils ideenlos dagegen an, beraubten sich durch unnötige Stockfehler selbst vieler guter Chancen und scheiterten bei ihren guten Gelegenheiten letztlich immer wieder an Piplica.

Blasser Gekas muss raus

Der Keeper rettete bereits in der siebten Minute gegen den völlig frei vor ihm aufgetauchten Theofanis Gekas. Der vom VfL Bochum gekommene Torschützenkönig blieb in seinem ersten Ligaspiel für Bayer aber weitgehend blass und wurde in der 74. Minute ausgewechselt. Nach dem Griechen fanden auch Vratislav Gresko (19.) und Tranquillo Barnetta (22.) ihren Meister in Piplica, ehe Bayer-Schlussmann Rene Adler die einzige Cottbuser Gelegenheit im ersten Durchgang von Francis Kioyo ebenso glänzend zunichte machte (27.).


Bayers Ideen reichen bei weitem nicht aus

Nach dem Wechsel blieb das Spielgeschehen weitgehend in der Hälfte der Cottbuser. Bayer, das unter anderem auf die Ex-Nationalspieler Paul Freier, Lukas Sinkiewicz und Carsten Ramelow sowie Routinier Sergej Barbarez verzichten musste, wurde immer einfallsloser, zudem wurde Piplica mehr und mehr zum Retter von Energie. Nach seinen Paraden gegen Gresco (47.), Simon Rolfes (55.) und vor allem den drei Meter vor ihm aufgetauchten Stefan Kießling (63.) traf erneut Kießling freistehend das Außennetz und Nationalspieler Bernd Schneider mit einem schönen Freistoß den Innenpfosten (78.). Auch acht Minuten später krachte ein Schneider-Schuss gegen den Pfosten. Während bei Bayer Innenverteidiger Karim Haggui und Gresko noch den besten Eindruck hinterließen, überzeugten auf Seiten der Gäste neben Piplica die Manndecker Mariusz Kukielka und Igor Mitreski.

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