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Fußball-Bundesliga: Amanatidis beschert Frankfurt den Sieg über Hertha BSC

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Eintracht Frankfurt - Hertha BSC  

Amanatidis verdirbt Favre das Debüt

08.08.2007, 22:08 Uhr | dpa

Frankfurts Inamoto (li.) gegen Lukasz Piszcek (Foto: Reuters)Frankfurts Inamoto (li.) gegen Lukasz Piszcek (Foto: Reuters)Ioannis Amanatidis hat Eintracht Frankfurt einen erfolgreichen Saisonstart beschert und Trainer Lucien Favre das Bundesliga-Debüt mit Hertha BSC verdorben. Der griechische Fußball-Nationalspieler erzielte in der 31. Minute das Siegtor zum 1:0 (1:0) für die Hessen. In einer niveauarmen Partie vor 45.900 Zuschauern verdienten sich die engagierteren Gastgeber den Erfolg, der vor allem in der Schlussphase deutlich höher hätte ausfallen können. Albert Streit (80.) und Alexander Meier (81.) verzogen jedoch frei vor dem Tor.#

Streit glänzt bei der Eintracht

Beide Trainer setzten zunächst auf Sicherheit und boten jeweils zwei defensive Mittelfeldspieler und nur eine Sturmspitze auf. Entsprechend wenige Offensiv-Akzente waren zu verzeichnen, zumal hüben wie drüben viele Fehlpässe das Angriffsspiel hemmten. Die erste Möglichkeit für die aktiveren Gastgeber ergab sich fast zwangsläufig aus einer Standardsituation. Innenverteidiger Sotirios Kyrgiakos kam nach einer Ecke des auffällig agierenden Streit im Strafraum frei zum Kopfball, zielte aber zu hoch.

Kapitän köpft Frankfurt zum Sieg

Streit bereitete auch die nächste Chance für die Eintracht vor, doch Meier (27.) scheiterte mit einem Kopfball am Berliner Torwart Jaroslav Drobny. Vier Minuten danach musste sich der Neuzugang vom VfL Bochum dann aber geschlagen geben, als erneut Streit flankte und Amanatidis per Kopf zur Stelle war. Obwohl die Frankfurter noch viel Leerlauf boten, ging die Führung wegen der größeren Spielanteile in Ordnung. Die harm- und ideenlos agierenden Gäste wirkten dagegen überfordert. Im Mittelfeld fand sich niemand, der das Heft des Handelns in die Hand nahm, vorne stand Marko Pantelic auf verlorenem Posten. Herthas Stürmer versuchte es mit zwei Verzweiflungsschüssen aus der Distanz, die ihr Ziel jedoch weit verfehlten.

Hertha mit Schwächen im Abschluss

Nach dem Wechsel verstärkten die Berliner zwar ihre Bemühungen und brachten die nicht immer überzeugende Frankfurter Hintermannschaft vereinzelt in Verlegenheit. Allerdings war die Hertha am Strafraum zumeist mit ihrem Latein am Ende, so dass hochkarätige Chancen nicht heraussprangen. Die verzeichneten dafür die Hessen, doch Kyrgiakos verfehlte per Kopf knapp das Tor (62.) und Meier traf mit einem Direktschuss aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Auf der Gegenseite verhinderte Eintracht-Torwart Markus Pröll mit einer Glanztat gegen Lucio (72.) den Ausgleich.

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