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Hamburger SV - Bayer Leverkusen  

HSV siegt dank Provokateur van der Vaart

17.08.2007, 18:18 Uhr | dpa, sid

Barnetta (li.) gegen Atouba (Foto: ddp)Den Pfiffen für Provokateur Rafael van der Vaart folgte beim Hamburger SV der tausendfache Jubel über den Matchwinner Rafael van der Vaart. Mit einem eiskalt verwandelten Handelfmeter hat der wegen seiner Wechsel-Eskapaden kritisierte Spielmacher die Hanseaten zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Bayer Leverkusen geführt. Der vor Selbstvertrauen strotzende Kapitän sorgte vor 52.700 Zuschauern mit seinem Treffer in der 63. Minute für den zweiten Saisonsieg des HSV, der hinter dem souveränen Spitzenreiter Bayern München nun Zweiter ist. Leverkusen blieb dagegen auch am zweiten Spieltag der Bundesliga ohne Sieg.

"Ich wollte die Fans nie ärgern"
Mit Applaus wurde der Niederländer von den eigenen Fans bei seiner Auswechslung wenige Sekunden vor der Abpfiff verabschiedet. Nach dem Spiel fand er sich damit ab, doch weiter für die Hanseaten zu spielen. "So, wie es jetzt aussieht, werde ich wohl bleiben", sagte van der Vaart nach dem Abpfiff ins "Premiere"-Mikrofon: "Der HSV ist ein Superverein. Ich wollte die Fans nie ärgern, sondern habe nur mein Gefühl beschrieben." Wenn er im Qualifikations-Rückspiel um den UEFA-Cup-Einzug gegen Honved Budapest am 30. August spielen sollte, so van der Vaart weiter, werde er "auf jeden Fall bleiben".

Van der Vaart im Mittelpunkt
Trotz des mächtigen Ärgers wegen eines am Samstag veröffentlichten Fotos mit Trikot des FC Valencia und der angedrohten Konsequenzen durch die HSV-Vereinsführung trumpfte van der Vaart scheinbar ungerührt auf. Im Spiel - wie seit Bekanntwerden seiner Spanien-Pläne auch im Umfeld - drehte sich alles um den Regisseur, neben dem alle um eine Klasse besser spielten als noch beim 0:0 bei Honved Budapest in der UEFA-Cup-Qualifikation. Kaum ein Angriff, der nicht seinen Ursprung bei dem quirligen Niederländer hatte, der in Ungarn wegen eines ominösen Hexenschusses gefehlt hatte.

Seeler: "Was er gemacht hat, ist nicht okay"
Die von Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer angekündigten Sanktionen, die nach der Partie in einer Sitzung der Hamburger Entscheidungsträger beschlossen werden sollten, belasteten van der Vaart offensichtlich nicht die Bohne. Zumal die Fans von Minute zu Minute mehr Freude an dem Rebellen hatten, und die Pfiffe vollends verstummten. "Damit habe ich gerechnet", sagte HSV-Legende Uwe Seeler. "Wenn er gut spielt, sind die Fans auch wieder zufrieden." Der Ehrenspielführer der Nationalelf wollte das Verhalten van der Vaarts dennoch nicht rechtfertigen. "Was er gemacht hat, ist nicht okay. Solche Scherze sollte man lassen."

Adler hält Leverkusen im Spiel
Auf dem Rasen freilich war van der Vaart überhaupt nicht zu Scherzen aufgelegt. Er legte seinen Mitspielern ein ums andere Mal den Ball einschussbereit vor. Doch weder Mohamed Zidan, der schon nach zwei Minuten nach einer Ecke van der Vaarts den Ball gegen die Latte und sechs Minuten nach dem Wechsel gegen den Pfosten knallte, oder Neuzugang Romeo Castelen konnten die Vorgaben nutzen. Pech hatte aber auch van der Vaart, der in Bayer-Keeper Rene Adler (43./49.) seinen Meister fand. Der Schlussmann war bester seiner Mannschaft, in der sich Nationalspieler Bernd Schneider vergeblich mühte. Und die wenigen Chancen machte der sichere Frank Rost im HSV-Tor zunichte.

Beide Trainer bauen um
Nach dem schwachen Auftritt in Budapest konnte HSV-Trainer Huub Stevens neben van der Vaart auch wieder auf Joris Mathijsen bauen. Ivica Olic, der später für Piotr Trochowski kam, und Bastian Reinhardt mussten dafür auf die Bank. Leverkusens Trainer Michael Skibbe brachte nach dem mageren 0:0 gegen Cottbus Arturo Vidal für Vratislav Gresko. Und ausgerechnet Vidal war es, der dem HSV mit seinem Handspiel im Zweikampf mit Castelen den Sieg ermöglichte.

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