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Fußball - Bundesliga: Alexander Meier - Spieler des 5. Spieltags

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Spieler des Tages - 5. Spieltag  

Die Hamburger hätten es wissen müssen

13.09.2007, 17:55 Uhr | t-online.de

Frankfurts Alexander Meier (Foto: Reuters)Frankfurts Alexander Meier (Foto: Reuters) Die Gefahr war groß für den Hamburger SV - angesichts von drei "verlorenen Söhnen" auf Seiten des Gegners - mit leeren Händen vom Main an die Elbe zurückzukehren. Dass es trotz Rafael van der Vaarts 1:1-Ausgleich per Foulelfmeter (82.) doch noch so kam, verantwortete nicht Mehdi Mahdavikia oder der im Jahr zuvor gewechselte "Sushi-Bomber" Naohiro Takahara, wohl aber Alexander Meier. Im vierten Jahr inzwischen mit dem Adler statt der Raute auf der Brust, markierte der 24-Jährige ausgerechnet gegen seinen früheren Verein seinen zweiten Doppelpack (8./87.) in der Bundesliga. Der erste liegt fast zwei Jahre zurück: Am 5. November 2005 bei einem 3:0 über Arminia Bielefeld.

Vierter Treffer bereits
Seinerzeit kämpfte die Frankfurter Eintracht als Rückkehrer darum, sich im Oberhaus aufs Neue zu behaupten und einzuleben. Rang zwölf entsprach den Erwartungen. Auch heute stellte diese Position keinen Beinbruch da, Hauptsache, der Abstand zum gefährdeten Bezirk stimmt. Die Wahrheit aber sieht sehr viel rosiger aus für die einst als "Diva vom Main" zwischen Welt- und Kreisklasse pendelnde SGE. Nicht zuletzt Meiers Lauf und Führungsqualität (aus fünf Begegnungen vier Saisontreffer) sorgen derzeit für einen Tabellenstand, der es Wert wäre, seinen Platz an manchem hessischen Weihnachtsbaum zu finden: Platz drei, hinter Bielefeld und den Bayern.

Funkels Arbeit bestätigt

Frankfurts Cheftrainer Friedhelm Funkel und Alexander Meier (v. li.) (Foto: dpa)Frankfurts Cheftrainer Friedhelm Funkel und Alexander Meier (v. li.) (Foto: dpa) Mit dem Halbfinalgegner der DFB-Pokal-Saison 2005/06 liegen die Rot-Schwarzen nach Punkten gleichauf, und auch auf den Endspielkontrahenten des selben Jahres fehlt dem funktionierenden Kader Friedhelm Funkels nur ein Zähler. Jene, die stets nur das Haar in der Suppe suchen, hatten vor Saisonstart in der Bankenstadt die Oberhand. Sie sehen Meiers Tore in Bielefeld und gegen den HSV sicher als nichts weiter an denn joberhaltende Maßnahmen für den reichlich kritisierten Cheftrainer. Jene, die der puren Freude Vorfahrt gewähren, sehen in Meiers Toren das Resultat einer durchdachten, konsequenten Personalpolitik, die Funkel inzwischen im vierten Jahr in Frankfurt umsetzt. Als er kam, kam auch Meier.

Nur kurze Begeisterung in der AOL-Arena

Beim HSV zunächst mit offenen Armen empfangen, reichte es für den damaligen Neuzugang vom Stadtrivalen FC St. Pauli in der Spielzeit 2003/04 lediglich zu 104 Bundesligaminuten beim letzten verbliebenen Gründungsmitglied der Bundesliga. Frankfurt schoss Meier vor zwei Jahren mit neun Toren in die Erstklassigkeit zurück, um sich dort dann endgültig durchzusetzen.

Dirigent eines großartigen Schlussspurts in Bielefeld

Seinen Fähigkeiten entsprechend, die seit Jahren unbestritten sind: Der Schlaks vereint die gesuchte Fähigkeit, Tore auflegen und im nächsten Moment selbst eiskalt erzielen zu können. Technisch beschlagen, fällt es dem früheren Junioren-Nationalspieler auf Grund wiedererworbener Konstanz leicht, seit Saisonstart erneut eine absolute Führungsrolle in Frankfurt einzunehmen. Exemplarisch steht das 2:2 in Bielefeld am 18. August: Bis zur 87. Minute lagen die Gastgeber mit 2:0 vorne. Dann setzte sich Meier zum Anschlusstor durch. Und nur zwei Minuten später verwertete Marco Russ eine Meier-Vorlage zum sensationellen Ausgleich. Meier und Moral: Erfolgsfaktoren, die momentan zusammengehören. Auch der HSV hatte bis zur 87. Minute noch einen Punkt in der Hand...

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