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Fußball - Bundesliga: Arminia Bielefeld - FC Hansa Rostock

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Arminia Bielefeld - FC Hansa Rostock  

Bielefeld bleibt den Bayern auf den Fersen

13.09.2007, 19:02 Uhr | dpa

Rostocks Agali (li.) und Mijatovic im Luftkampf (Foto: dpa)Rostocks Agali (li.) und Mijatovic im Luftkampf (Foto: dpa)Arminia Bielefeld setzt seinen überraschenden Höhenflug in der Bundesliga fort. Mit dem 4:2 (1:0) gegen den überforderten und weiter punktlosen Aufsteiger Hansa Rostock etablierten sich die Ostwestfalen mit zehn Zählern unter den Topklubs der noch jungen Saison und sind nun Zweiter hinter dem Titelfavoriten Bayern München. Ein Eigentor des Rostockers Victor Agali in der 31. Minute sowie Treffer des überragenden Sturmduos Christian Eigler (50./55.) und Artur Wichniarek (59.) machten den deutlichen Erfolg der Gastgeber vor 20 600 Zuschauern in der Schüco Arena perfekt. Für das Tabellenschlusslicht von der Ostsee traf Enrico Kern (47.) zum zwischenzeitlichen 1:1, Kai Bülow verkürzte in der 63. Minute auf 2:4.

Startaufstellungen beider Teams verändert

Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf, der ehemalige Bielefelder Torjäger, reagierte auf die Niederlagenserie mit der taktischen Variante und stellte in Bülow als Ersatz für den verletzten Routinier Stefan Beinlich und Tobias Rathgeb zwei defensive Mittelfeldspieler auf. Neu in das Team kamen der US-Amerikaner Heath Pearce und der frühere Bielefelder Benjamin Lense. Bei den Gastgebern, die vor der Länderspielpause beim 0:3 in Duisburg drei Treffer innerhalb von nur sechs Minuten kassierten, standen Tobias Rau und Ioannis Masmanidis neu in der Startformation.

Bielefelder Stürmer treffsicher

Die Sicherheitsmaßnahme von Pagelsdorf hielt nur bis zur 31. Minute, als Torjäger Agali den Ball nach einem Freistoß von Jörg Böhme aus kurzer Entfernung in das eigene Gehäuse bugsierte. Rostock agierte zwar diszipliniert, doch in der Offensive lief fast gar nichts, die Mannschaft überbot sich an Harmlosigkeit. Um so überraschender fiel zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff durch Kern das 1:1. Doch Bielefeld konterte durch Eigler und Wichniarek eiskalt, erhöhte auf 4:1 und ließ sich selbst durch den 2. Gegentreffer von Bülow nicht mehr vom Erfolg abbringen. Wichniarek hatte in der 81. Minute bei einem Pfostenschuss sogar das 5:2 auf dem Fuß.

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