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Fußball - Bundesliga: Überragender Klose schießt Bayern zum Sieg

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7. Spieltag - Mittwochsspiele  

Überragender Klose schießt Bayern zum Sieg

26.09.2007, 22:06 Uhr | t-online.de

Miroslav Klose (re.) und Mark van Bommel jubeln (Foto: Reuters)Miroslav Klose (re.) und Mark van Bommel jubeln (Foto: Reuters)Der FC Bayern München bleibt das Maß aller Dinge in der Bundesliga. Der Rekordmeister feierte am 7. Bundesliga-Spieltag einen deutlichen 5:0 (0:0)-Heimsieg gegen den FC Energie Cottbus und steht weiter unangefochten an der Tabellenspitze. Mann des Tages bei der Hitzfeld-Elf war Miroslav Klose, der gleich drei Tore erzielen konnte. Ärgster Verfolger des FC Bayern ist nun Bayer Leverkusen, das mit 2:1 (1:0) in Nürnberg gewann. Dem VfB Stuttgart gelang ein 1:0 (0:0)-Pflichtsieg gegen den VfL Bochum. Hannover 96 entführte drei Punkte aus Bielefeld (2:0), Aufsteiger Karlsruhe verbesserte sich mit dem 1:0 gegen Frankfurt auf den sechsten Tabellenplatz.

Bayern dreht im zweiten Durchgang auf

Der FC Bayern München, bei dem Daniel van Buyten für Lucio in der Startelf stand, übernahm vor heimischem Publikum von Beginn an das Zepter. Doch zwingende Torchancen konnten sich die Hausherren gegen das sehr defensiv eingestellte Team aus Cottbus im ersten Durchgang kaum erarbeiten. Die besten Gelegenheiten hatten Demichelis (22. Minute) und van Bommel (37.). Nachdem ein Freistoß-Treffer von Ribéry von Schiedsrichter Weiner nicht anerkannt wurde (55.), konnte Klose nach einem Patzer von Energie-Torwart Piplica zur Führung einschieben. Kurz darauf traf Demichelis und sorgte für die Vorentscheidung. Luca Toni (69.) und Klose (75./89.) mit seinen Treffern Nummer zwei und drei stellten den Endstand her. Als jüngster Bayern-Debütant feierte Toni Kroos eine tolle Bundesliga-Premiere. Der 17-Jährige bereitete die beiden finalen Klose-Treffer mit zwei sehenswerten Flanken vor.

Prügelszenen in Frankfurt

KSC-Torwart Miller geht auf Carnell los (Foto: Reuters)KSC-Torwart Miller geht auf Carnell los (Foto: Reuters) Unschöne Szenen bekamen die Zuschauer bei der Heimniederlage der Frankfurter gegen Karlsruhe zu sehen, als sich plötzlich nach dem Schlusspfiff zwei KSC-Profis prügelten. Keeper Markus Miller und Mittelfeldspieler Bradley Carnell gerieten aneinander, die Fäuste flogen und Miller war danach von blutigen Kratzspuren am Hals gezeichnet. Erst Torwarttrainer Peter Gadinger konnte die beiden Streithähne trennen. "Es ging um eine Spielsituation, die Sache hat sich hochgeschaukelt. Wenn so etwas eskaliert, ist das ganz schlecht für die Spieler, die Mannschaft, den Verein und den Fußball insgesamt. Ich finde das nicht gut, dies habe ich den Spielern auch ganz deutlich gesagt", so Trainer Edmund Becker, der über die Boxeinlage sehr entsetzt war. Er berichtete von einer "nicht einfachen" Aussprache am Donnerstag, was die Vermutung nahe legt, dass zwischen Miller und Carnell weiter Eiszeit herrscht. Becker erklärte die Angelegenheit nach dem Gespräch jedoch ohne Konsequenzen für erledigt. "Es wird keine Geldstrafe geben. Der Vorfall ist geklärt und die Sache aus der Welt geschafft", sagte Becker.

KSC jetzt bester Aufsteiger

Die Badener kletterten mit dem 1:0 in der 51. Minute durch Maik Franz auf den sechsten Platz und sind damit bester Aufsteiger. Frankfurts Höhenflug ist dagegen vorerst beendet. Die Hessen rutschten auf den siebten Rang ab. Der VfB Stuttgart konnte nach der herben 1:4-Pleite gegen Bremen Wiedergutmachung betreiben. Roberto Hilbert erzielte kurz nach der Pause nach toller Vorarbeit von Cacau den Treffer des Tages für den Meister.

Barnetta lässt Leverkusen jubeln

In Nürnberg entwickelte sich eine rasante Partie, in der es Torchancen auf beiden Seiten gab. Besonders Bayer-Keeper René Adler hatte alle Hände voll zu tun und musste gegen Charisteas (19.), Kluge (27.) und Mintal (44.) sein ganzes Können aufbieten. Ausgerechnet Ex-Club-Stürmer Kießling war es, der eine Unachtsamkeit in der Nürnberger Abwehr ausnutzte und die Werkself fünf Minuten vor dem Pausenpfiff in Führung brachte. Mintal gelang per Foulelfmeter (Kießling an Spiranovic) zwar der zwischenzeitliche Ausgleich, doch Barnetta (76.) brachte die Leverkusener wieder zurück auf die Siegerstraße.

Hannover bezwingt Bielefeld

Eine grausame erste Hälfte erlebten die Zuschauer in der Schüco Arena. Hanke (40.) hätte für das einzige Tor in einem von Fehlpässen geprägten ersten Durchgang sorgen müssen, doch der Hannover-Stürmer vergab kläglich. Auch in den zweiten 45 Minuten wurde das Spiel nicht bedeutend besser. Einen von Bielefelds Wichniarek verursachten Elfmeter verwandelte Huszti (54.) sicher. Der eingewechselte Pinto (85.) setzte den Schlusspunkt.

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