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Fußball - Bundesliga: Christian Timm ist der Spieler des 9. Spieltags

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Spieler des Tages - 9. Spieltag  

Timms ganz persönlicher Derbysieg

05.10.2007, 22:57 Uhr | t-online.de

Karlsruhes Christian Timm (Foto: dpa)Karlsruhes Christian Timm (Foto: dpa) Für Christian Timm, ein echtes Kind des Ruhrgebiets, war der Ausflug mit dem KSC in die Schalker Veltins-Arena sein ganz persönliches Revier-Derby. Der 92. Erstligaeinsatz des einstigen Dortmunder Riesentalents geriet dank beider Tore zum 2:0-Sieg zum Triumphzug und zur ganz persönlichen Rückmeldung in der Beletage des deutschen Fußballs. Knappe drei Jahre war der inzwischen 28-Jährige vom Radar so manchen Beobachters verschwunden, weil in der vermeintlichen Provinz abgetaucht, in Fürth. Am 6. Oktober 2007 meldete sich Timm mit dem zweiten Doppelpack seiner Erstligakarriere eindrucksvoll zurück. Der erste datiert vom 18. November 2000, von einem 5:2 Timms Kölner über Rostock.

Mit 18 Jahren bereits hoch dekoriert

Geradezu legendäres Verletzungspech verhinderte seit Jahren den immer wieder erwarteten und prognostizierten Durchbruch des schnellen und trickreichen Blondschopfs, der sich bereits mit 18 Jahren Weltpokal- und Champions-League-Sieger nennen durfte. Doch weder Timm noch seinem knapp zweieinhalb Jahre älteren Mannschaftskollegen Lars Ricken war es vergönnt, in der Dortmunder Heimat in eine Führungsrolle hineinzuwachsen. Timm suchte nach nur 15 Bundesligapartien in drei Jahren für die Schwarz-Gelben das Weite.

Verletzungspech verhindert die Nationalmannschaftskarriere

Zunächst fand der Junioren-Nationalspieler am Rhein beim 1. FC Köln eine neue Heimat und befand sich auf dem besten Wege ins Aufgebot des DFB für die EM-Endrunde 2000 in den Nachbarländern Belgien und Niederlande. Doch wie auch später in Kaiserslautern bremste den Offensivmann schweres Verletzungspech aus. Vor drei Jahren hatte "nur" noch Zweitligist SpVgg Greuther Fürth Platz für die gefallene Begabung. Timm zahlte das Vertrauen im Frankenland zwar nicht mit dem immer wieder möglichen Aufstieg zurück, aber mit stabilen Leistungen und 12 Toren alleine in der vergangenen Saison.

Ein früherer Schalker assistiert dem Ex-Borussen in Gelsenkirchen

Nie zuvor war der außerhalb des Platzes so unscheinbar wirkende Angreifer in seiner Laufbahn für die gegnerischen Torhüter gefährlicher gewesen. Die zwei Tore ins königsblaue Herz zum dritten Auswärtssieg des KSC im vierten Anlauf stellen den vorläufigen Höhepunkt einer Entwicklung dar, die aufmerksamen Beobachtern nicht entgangen war. Timm gehört in Karlsruhe auf Anhieb zum spielgestaltenden Stammpersonal. Dass ihn in der Veltins-Arena mit Tamas Hajnal zwei Mal ein früherer Schalker bediente, liefert der Erfolgsstory der Badener nur noch den passenden Rahmen. Die Kehrseite der Medaille: Timms glänzender Auftritt unterstreicht nur nochmals sein stets vorhandenes Potenzial, das in der Vergangenheit noch ganz anders hätte zur Geltung kommen können.

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