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Formel 1 - Ferrari: Techniker unter Sabotage-Verdacht

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Ferrari  

Techniker unter Sabotage-Verdacht

22.06.2007, 15:27 Uhr | dpa

Nigel Stepney (Foto: xpb.cc)Nigel Stepney (Foto: xpb.cc) Ferrari bezichtigt seinen Techniker Nigel Stepney indirekt der versuchten Sabotage vor dem Großen Preis von Monte Carlo. "Die Tatsache, dass wir bei der Staatsanwaltschaft einen Bericht eingereicht haben, zeigt, dass wir etwas Illegales festgestellt haben", sagte Jean Todt, der Teamchef des Formel-1-Rennstalls, der italienischen Sportzeitung "La Gazzetta dello Sport". Der Franzose machte jedoch keine Angaben zu den genauen Vorwürfen. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll sechs Tage vor dem Rennen in Monte Carlo ein mysteriöses Pulver an den Benzintanks der Autos von Kimi Räikkönen und Felipe Massa gefunden worden sein. Die Teile wurden vor dem Grand Prix ersetzt und das Pulver an die Polizei zur Untersuchung weiter gegeben.

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Hoffnung auf die Brawn-Nachfolge
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet. Ferrari-Sprecher Luca Colajanni bestätigte, dass Stepney in dem Schreiben an das Gericht in Modena genannt wird. Der Brite ist derzeit verantwortlich für Leistungsentwicklung und war früher Chefmechaniker des Teams. Der Brite hatte sich Hoffnungen gemacht, als Nachfolger seines dieses Jahr pausierenden Landsmannes Ross Brawn Technischer Direktor der Scuderia zu werden. Teamchef Todt entschied sich aber anders. Stepney steht bei den Italienern noch unter Vertrag. Das Team habe auch eine interne Untersuchung eingeleitet, hieß es bei Ferrari.

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Räikkönen in der Kritik
Im Vorfeld der Ferrari-Feiern zum 60. Bestehen an diesem Wochenende im Werk in Maranello nahm Luca di Montezemolo vor allem Neuzugang Räikkönen in die Pflicht, den Abstand zu McLaren-Mercedes zu verringern. "Wir warten auf den echten Raikkönen, den alle gefürchtet haben", sagte der FIAT- und Ferrari-Vorstand. Er sei davon überzeugt, dass der Finne wieder zu alter Stärke zurückfinde. Auch Ferrari selbst werde bald wieder dem derzeit überlegenen WM-Rivalen McLaren-Mercedes Paroli bieten können. "Wir müssen wieder wettbewerbsfähig werden und haben auch alle Möglichkeiten dafür", sagte di Montezemolo.

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Deutlicher Rückstand
Die Scuderia liegt nach sieben Saisonrennen in der Konstrukteurs-Wertung deutlich hinter dem dominierenden Konkurrenten McLaren-Mercedes zurück. In der Fahrer-WM rangieren der Brasilianer Massa (39 Punkte) und der Finne Räikkönen (32) ebenfalls abgeschlagen hinter dem Silberpfeil-Duo Lewis Hamilton (58) und Fernando Alonso (48) an dritter und vierter Stelle.

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