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Formel 1 - Spionage-Affäre: Flavio Briatore fordert Ausschluss von McLaren-Mercedes

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Renault: Flavio Briatore  

McLaren-Mercedes gehört ausgeschlossen

04.08.2007, 16:02 Uhr | sid

Flavio Briatore (li.) und Ron Dennis (Foto: dpa)Flavio Briatore (li.) und Ron Dennis (Foto: dpa) So deutlich hat noch niemand im Formel-1-Lager den Ausschluss eines gegnerischen Teams gefordert: "Es ist offensichtlich, dass sie die Daten über die Gewichtsverteilung von Ferrari hatten, die seit fast zehn Jahren Bridgestone-Reifen verwenden", polterte Renaults Teamchef Flavio Briatore in Richtung der Silberpfeile von McLaren-Mercedes. Im Rahmen der Spionage-Affäre zwischen Ferrari und dem derzeit besten Rennstall der Serie, äußerte der extrovertierte Italiener mit französischem Arbeitgeber äußerte die Vermutung, McLaren habe schon lange Einblick in vertrauliche Ferrari-Informationen gehabt. Nur deshalb habe das Team den Wechsel von Michelin- auf Bridgestone-Reifen im Gegensatz zu seinem eigenen Rennstall so schnell bewerkstelligen können.

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Briatore redete sich am Rande des Großen Preises von Ungarn so richtig in Rage: "Für den Diebstahl geistigen Eigentums ist die Strafe der Ausschluss. Ron Dennis ist nicht der makellose Gerechte, der er vorgibt zu sein." Der McLaren-Boss hatte immer wieder versichert, sein Team habe keine vertraulichen Informationen von Ferrari gehabt oder gar benutzt. Lediglich der inzwischen suspendierte McLaren-Ingenieur Mike Coughlan habe Kenntnis von einem Dossier mit geheimen Ferrari-Informationen gehabt, dieses aber nicht für die Entwicklung des Autos eingesetzt.

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Ende August soll ein juristischer Schlussstrich gezogen werden
McLaren-Mercedes war in einer Anhörung vor dem Automobil-Weltverband FIA Ende Juli in Paris freigesprochen worden. Voraussichtlich Ende August wird in einer Berufungsverhandlung in Paris endgültig über den Fall entschieden.

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