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Formel 1 - McLaren-Mercedes: McLaren akzeptiert Bestrafung nicht

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McLaren-Mercedes  

McLaren akzeptiert Bestrafung nicht

08.08.2007, 16:07 Uhr | sid

McLaren-Chef Ron Dennis (Foto: imago)McLaren-Chef Ron Dennis (Foto: imago) Nach dem Großen Preis von Ungarn hatte sich Mercedes-Sportchef Norbert Haug noch gegen einen Protest gegen die Punktstrafe ausgesprochen, die McLaren-Mercedes für die Blockade von Fernando Alonso gegen seinen Teamkollegen Lewis Hamilton erhalten hatte. Doch nun hat ihn die McLaren-Fraktion offensichtlich überstimmt. Über den britischen Motorsportverband hat der Rennstall gegen die Entscheidung der Rennkommissare Einspruch eingelegt, durch den die Silberpfeile 15 Punkte in der Teamwertung verloren haben.

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Verhandlung am 13. September
Damit muss das Berufungsgericht des Motorsport-Weltverbandes FIA, das am 13. September auch über die Verwicklungen von McLaren-Mercedes in die Spionage-Affäre befindet, über den Fall entscheiden. Ein Termin für die weitere Verhandlung steht noch nicht fest.

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Das Duell der Silberpfeile spitzt sich zu
Bein Grand Prix in Budapest am vergangenen Wochenende hatte sich die Auseinandersetzung der beiden Titelkandidaten im Silberpfeil-Cockpit zugespitzt. Alonso hatte kurz vor dem Ende der Qualifikation mit einem ungewöhnlich langen Boxen-Stopp seinen Teamkollegen blockiert. McLaren-intern wurde Hamilton eine Teilverantwortung gegeben, da er entgegen der Anweisung zu Beginn des letzten Qualifikationsteils seinen Rivalen nicht überholen ließ.

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"Unsportliches Verhalten zum Schaden des Motorsports"
Die Rennkommissare hatten den Rennstall nach der Blockade wegen "unsportlichen Verhaltens zum Schaden des Motorsports" zum Verlust aller in Ungarn gewonnenen Konstrukteurs-Punkte verurteilt. Zudem wurde Alonso in der Startaufstellung um fünf Plätze zurückversetzt. Gegen diese Strafe ist kein nachträglicher Einspruch möglich. Ihre im Rennen gewonnenen Zähler durften die Fahrer dagegen behalten.

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