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Formel 1 - Spionageaffäre: Stewart vermutet Allianz zwischen FIA und Ferrari

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Spionageaffäre  

Stewart vermutet Allianz zwischen FIA und Ferrari

11.09.2007, 15:12 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Räikkönens Ferrari (Foto: imago)Räikkönens Ferrari (Foto: imago) Der Spionageskandal in der Formel 1 weitet sich immer mehr zu einem Ländermatch zwischen Italien und Großbritannien aus: Während "Gazzetta dello Sport" und Co. in regelmäßigen Abständen von Ferrari gestreute Informationen veröffentlichen und damit Stimmung gegen die Silberpfeile machen, steht für die britischen Blätter wie die "Times" fest, dass alles eine Verschwörungskampagne und McLaren-Mercedes das unschuldigste aller Teams ist. Ein Opfer in dieser Angelegenheit.

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Ferraris Druck auf die Gremien
Letztere Theorie vertritt auch Ex-Weltmeister Jackie Stewart, der zwar findet, dass man die Silberpfeile bestrafen sollte, falls sich ihre Schuld herausstellen sollte, aber er habe allen Anlass zur Skepsis: "Die FIA steht Ferrari historisch gesehen sehr nahe, näher als irgendjemandem sonst. Es sitzen mehr Ferrari-Repräsentanten als andere im World Council - und es scheint mir, dass die mächtigsten Leute in diesem Sport sich am meisten nach Ferrari richten."

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Brundle erinnert an Alonso-Strafe
In die gleiche Kerbe schlägt Ex-Formel-1-Pilot Martin Brundle: "Denkt an Fernando Alonsos ungerechte Rückversetzung in der Startaufstellung in Monza vor einem Jahr, mitten im Titelkampf gegen Ferrari. Denkt an die Michelin-Reifen, die vor vier Jahren plötzlich illegal gewesen sein sollen, obwohl sie in den drei Jahren davor legal waren", verwies der Brite auf vergangene Dispute in der Formel 1.

Kompromiss als Lösung?
Fest steht für ihn aber auch: "Wenn McLaren die Regeln gebrochen hat, müssen sie bestraft werden." Und Brundle weiß auch schon wie: "Wenn die FIA McLaren die Konstrukteurspunkte wegnimmt, kostet es sie viele Millionen Pfund und sie werden in Schwierigkeiten mit Sponsoren- und Fahrerverträgen geraten, aber zumindest wäre das keine Bankrotterklärung der Formel1", stellte er einen Vorschlag in den Raum.

Gelassenheit beim Daimler-Chrysler-Chef
DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche sieht der neuerlichen Anhörung vor dem Weltrat des Automobil-Weltverbandes FIA gelassen entgegen. Er gehe davon aus, dass auch bei der FIA die Fakten gelten würden, stellte Zetsche am Rande der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt fest. "Insofern sehen wir dem Donnerstag gelassen entgegen", sagte Zetsche. McLaren-Mercedes droht im Falle eines Schuldspruchs ein WM-Ausschluss auf Zeit. Bei der ersten Verhandlung am 26. Juli hatte das FIA-Gremium das Formel-1-Team aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

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