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Formel 1 - McLaren-Mercedes: Buhmann Alonso fährt ins Abseits

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McLaren-Mercedes  

Ist Alonso für McLaren noch tragbar?

18.09.2007, 09:57 Uhr | Motorsport-Total.com, t-online.de

Fernando Alonso (Foto: imago)Fernando Alonso (Foto: imago) Verräter, Buhmann, Rambo: Weltmeister Fernando Alonso scheint auf dem besten Weg, noch vor Saisonende von McLaren-Mercedes den Laufpass zu erhalten. Dass der Spanier seinen Vertrag über das Saisonende hinaus erfüllen wird, glaubt trotz gegenteiliger Beteuerungen durch Teamchef Ron Dennis und Alonsos Manager Luis Garcia-Abad kaum noch jemand im Formel-1-Zirkus. Nach einem Bericht der "Bild“-Zeitung arbeiten die Anwälte des 26-Jährigen daran, dass der bis 2008 befristete Vertrag vorzeitig aufgelöst wird. So oder so wird man bei McLaren-Mercedes froh sein, wenn der streitbare Alonso wieder in einem anderen Team fährt und nicht im Silberpfeil die Interessen des deutsch-englischen Rennstalls torpediert.

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Einspruch zurückgezogen
Vor allem Alonsos Drohung gegen den eigenen Chef sorgt weiter für Unverständnis: "Wenn das der Fall ist, hätte er bei mir keinen Fuß mehr in die Firma gesetzt, geschweige denn in ein Rennauto. Der wäre einfach nicht mehr im Team", sagte der frühere Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck. Unterdessen hat McLaren-Mercedes den Einspruch gegen den Punktabzug wegen der Boxenstopp-Blockade von Alonso im Qualifying für den Großen Preis von Ungarn in Budapest zurückgezogen. Das teilte der Automobil-Weltverband FIA mit.

Beinhartes Silberpfeil-Duell
Nachdem Alonso den Stein in der Spionageaffäre wieder ins Rollen gebracht hatte, endete die Untersuchung durch den Automobilweltverband FIA mit der Rekordstrafe von 100 Millionen Dollar und dem Abzug aller Konstrukteurspunkte, was Erzrivale Ferrari in Spa-Francorchamps schon zum vorzeitigen Gewinn des Markentitels nutzte. Für die Silbernen geht es jetzt nur noch darum, wenigstens den Fahrertitel zu sichern. Dort aber hat Alonso mit einer fragwürdigen Attacke gegen Teamkollege Lewis Hamilton in der ersten Kurve und dem folgenden beinharten Duell vor der berüchtigten Eau-Rouge-Kurve eine Kollision und damit die Möglichkeit eines Ausfalls zumindest in Kauf genommen.

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Haug stockt der Atem
"Ich habe gedacht, wenn beide mit acht Rädern an den Autos aus der Kurve rauskommen, dann ist es okay", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug und gab zu, dass ihm kurzzeitig der Atem stockte. Ein ähnliches Duell wie zwischen den beiden Silberpfeil-Piloten hatte in der Eau Rouge 1985 den tödlichen Unfall von Stefan Bellof ausgelöst. "Es musste einer nachgeben, und Lewis hat das clevererweise gemacht", meinte Haug, der in der ersten Kurve den Eindruck hatte, dass Alonso sich vielleicht "nicht alle Mühe gegeben" habe, eine engere Linie zu fahren. "Hamilton gegen Alonso - es ist nur noch blanker Hass. Die Beziehungen zwischen den beiden Piloten sind gespannt wie noch nie", titelte die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera".

Fahrerwertung
Teamwertung

"Krieg der Sterne", Episode II
Eine Möglichkeit, die beiden Silberpfeil-Piloten, die sich nach einem "Krieg der Sterne" zur Mitte der Saison erst ausgesprochen hatten, von einem erneuten Teamduell abzuhalten, sieht Haug nicht: "Dafür müsste man die Mittel haben. Wie soll man das machen?", stellte Haug die Frage in den Raum. "Dann gibt es wieder eine FIA-Untersuchung." Nach dem Großen Preis von Monaco hatte der Weltverband wegen einer angeblichen Teamorder, die in der Formel 1 verboten ist, ermittelt, McLaren-Mercedes dann aber freigesprochen.

Profitiert Räikkönen von dem Teamduell?
Hamilton hatte sich nach dem Rennen zunächst heftig über Alonso beschwert und ihm Unfairness vorgeworfen. Das Team hatte den Briten, der in der WM-Wertung noch zwei Punkte Vorsprung vor Alonso (97:95) hat, schließlich in Gesprächen wieder etwas beruhigt. Laut Teamaussage haben Hamilton und Alonso weiter freie Fahrt: "Wenn wir dadurch die WM verlieren sollten, ist das Pech", meinte Haug. Schließlich könnte ein Ausfall der Silberpfeil-Piloten Belgien-Sieger Kimi Räikkönen im Ferrari (84 Punkte) wieder ins Titelrennen bringen. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass Alonso zumindest bis zum Saisonende noch den silbernen Overall tragen darf. Damit hätte das Team weiterhin zwei Eisen im Feuer...


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