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Formel 1 - McLaren-Mercedes: Silberpfeile längst nicht aus dem Schneider

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FIA/McLaren-Mercedes  

Silberne sind längst nicht aus dem Schneider

25.09.2007, 16:15 Uhr | Motorsport-total.com, t-online.de

FIA-Präsident Max Mosley (li.) und McLaren-Teamchef Ron Dennis (Foto: imago)FIA-Präsident Max Mosley (li.) und McLaren-Teamchef Ron Dennis (Foto: imago) Die Wogen haben sich etwas geglättet in der Formel 1, die Flut aber steht noch in der Boxengasse: Wer Max Mosley immer aufmerksam zugehört hat, weiß, dass die unsägliche Affäre um McLaren-Mercedes überlassene Geheimpapiere Ferraris mit der Rekordstrafe gegen die Silbernen und deren Erklärung, von einer Berufung gegen das Urteil abzusehen, mitnichten zu den Akten zu legen ist. ""Sie könnten für 2008 gesperrt werden", erklärte der Boss des internationalen Automobilverbandes FIA dem englischen Blatt "Mirror".

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Genauer Blick in die Design-Entwürfe nötig
Und zwar denn, "wenn es schwerwiegende Beweise gibt, dass die Informationen das Design (des Autos für 2008; Anm. d. Red.) beeinflusst haben, dann würden wir ihre Beteiligung an 2008 sehr ernsthaft überdenken. Ich hoffe, dass es nicht dazu kommen wird."

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Noch liegt vieles im Dunkeln
Da Ferrari in Großbritannien und Italien nach wie vor zivilrechtlich gegen den Ex-McLaren-Mercedes-Chefdesigner Mike Coughlan und Ferrari-Ex-Werkstattchef Nigel Stepney vorgeht, könnten laut Mosley weitere Beweise ans Tageslicht kommen, sodass die Saga noch größere Ausmaße annehmen könnte: "Es gibt noch ein paar große Geheimnisse: Hat Stepney die Informationen kostenlos übergeben? Das ist sehr unwahrscheinlich. Wer hat ihn aus diesem Grund bezahlt, und warum?" Der Rechtsanwalt geht davon aus, dass Nigel Stepney und Mike Coughlan vor Gericht empfindliche Strafen kassieren werden: "In der Formel 1 wird sie niemand mehr anstellen, das steht fest. Bei uns war es ein sportliches Verfahren. Bei den gewöhnlichen werden überraschende Dinge herauskommen."

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Überraschungen sind zu erwarten
"Es wird alles im Detail herauskommen und wir werden alle überrascht sein", so Mosley gegenüber dem "Daily Express". "Ich habe das Gefühl, dass es der einzige Weg gewesen wäre, eine faire Meisterschaft 2008 zu haben, indem man McLaren ausgeschlossen hätte, aber das hätte sie wohl aus dem Business geworfen."

Fahrerwertung
Teamwertung

Fahrer müssen weiter zittern
Der Weltmotorsportrat habe die Fahrer nur deshalb nicht bestraft, weil dort "die Herzen die Köpfe regieren" - was der Ankündigung Mosleys in seinen Briefen widerspricht, wonach diese als Kronzeugen Straffreiheit zugestanden bekommen. Der Verdacht liegt nahe, dass es Weltmeister Fernando Alonso war, der Formel-1-Chef Bernie Ecclestone den E-Mail-Verkehr zwischen ihm und Testfahrer Pedro de la Rosa übergab.

Alonsos Spiel mit dem Feuer
Mit diesen brisanten Informationen trat wiederum Ecclestone an Mosley heran. Dem FIA-Präsidenten gegenüber hatte seinerseits Alonsos Teamchef Chef Ron Dennis die Bedeutung des Wissens des Spaniers heruntergespielt. Alonso hatte versucht, bei Dennis mit der Drohung der Weitergabe der E-Mail-Kommunikation seinen Status als Nummer eins gegenüber dem WM-Führenden Lewis Hamilton zu erpressen. "Wenn es schwerwiegende Beweise für Ferraris Einfluss auf irgendein McLaren-Design gibt, dann würden wir handeln", so Mosley.

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