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Fußball - FC Schalke 04: Aufbauhilfe Ost aus dem tiefen Westen

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FC Schalke 04  

Aufbauhilfe Ost aus dem tiefen Westen

03.11.2007, 13:42 Uhr | t-online.de

Schalkes Kevin Kuranyi verlässt enttäuscht den Platz (Foto: ddp)Sie wollten erneut der erste Herausforderer des FC Bayern München sein. Doch spätestens nach dem Offenbarungseid von Cottbus ist es an der Zeit, in Schalke wieder Tacheles zu reden. Cheftrainer Mirko Slomka schlich nach dem 0:1 beim zuvor elf Mal sieglosen Tabellenletzten gesenkten Hauptes Richtung Schiedsrichtergespann: obligatorisches Händeschütteln. Sich bei seinen Spielern für irgendetwas an diesem trüben Freitagabend zu bedanken, bestand kein zwingender Anlass. "Wir dürfen uns nicht so verkaufen wie wir das heute hier in Cottbus getan haben", analysierte der enttäuschte 31-Jährige am "Premiere"-Mikrofon. Traurig stimme ihn, dass nur Cottbus um die drei Punkte gefightet habe. Schalke ruhte sich zumindest 50 Minuten auf der Rolle des Favoriten aus. Die Quittung: neun Punkte Rückstand auf den Rekordmeister.

In dieser Verfassung kein Gegner für Chelsea London
Eine den Fähigkeiten und vor allem auch den Ansprüchen der Mannschaft nicht im mindesten genügende Leistung hatte auch Manager Andreas Müller gesehen. Deutliche Worte kündigte das Mitglied der legendären Eurofighter von 1997 an. Immerhin haben die Schalker schon am 6. November nicht das Schlusslicht der Bundesliga, sondern den Vierten der englischen Premier League in der heimischen Veltins-Arena zu Gast: Chelsea London. Eine Steigerung - und zwar bei jedem Einzelnen, wie Müller unterstrich - ist unabdingbar. Sonst platzt nach dem Titeltraum gleich auch noch der europäische.


Westermanns Aussetzer
"Wir müssen uns an die eigene Nase packen", brachte Slomka hervor, der den "dringend benötigten" drei Punkten nachtrauerte. "Wir haben es verpasst, selbst zu agieren und rechtzeitig ein Tor vorzulegen." Statt dessen rannten die Westfalen einem Tor hinterher, "das so nie fallen durfte". Der an diesem Abend in seinen Möglichkeiten sehr limitiert wirkende Heiko Westermann legte in der 46. Minute Energies fleißigem Franzosen Christian Bassila die Kugel maßgerecht vor. In der Folge verstärkte Schalke seine Bemühungen, mehr aber auch nicht. Zu wenig, um den Fight-Club in die Knie zu zwingen, der sich erfolgreich auf seine ureigenen Qualitäten besann, um "verdient" zu gewinnen, wie Slomka nicht um die Tatsachen herum redete.


Slomkas breites Kreuz ist erneut gefragt
Er wisse, jetzt "zu 100 Prozent" verantwortlich gemacht zu werden für die vierte Bundesligapartie ohne Sieg in Folge. Aber daran sei er gewöhnt, "das ist doch immer so". Slomka fängt also routiniert die Medienschelte ab, wird sich intern allerdings Luft machen und seine Männer ins Gebet nehmen - in deren Interesse. Denn jeder einzelne Akteur kann so viel mehr - siehe das 4:1 über Dortmund, aber auch das 0:0 gegen Bremen oder das 2:2 zu Saisonbeginn bei Meister Stuttgart. Doch 61 Prozent Ballbesitz bleiben eine statistische Randnotiz, wenn der leidenschaftlichere Gegner die Begegnung mit einem Tor entscheidet.

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