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Fußball - Lage der Bundesliga: Bayern weiter ungeschlagen, aber antastbar

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Die Lage der Liga  

Weiter ungeschlagen, aber wenigstens antastbar

04.11.2007, 11:04 Uhr | t-online.de, dpa

Kommentar von Jörg Hausmann

Bayern Münchens Luca Toni (Foto: ddp)Alles halb so schlimm, seit gestern auch rein rechnerisch: Statt mit vier, führen die Bayern aus München die Bundesligatabelle nach ihrem erfolglosen Scheibenschießen gegen Frankfurt nur noch mit zwei Punkten an. Der erste Verfolger ist ein alter Bekannter, Haupt-Herausforderer der frühen 80er Jahre: der Hamburger SV. Dessen spätes 2:1 über Hertha BSC sorgte dafür, dass die unmittelbare Konkurrenz am Sonntagmorgen nicht zum x-ten Male ihr Gebiss zum Gesäß führen musste, weil sie aus einem Ausrutscher des Top-Titelfavoriten kein Kapital geschlagen hat. Natürlich glaubten nur Fantasten wirklich daran, der Rekordmeister würde nach seiner 70-Millionen-Einkaufstour die Liga planieren, seine Gegner allesamt vorführen. Und doch sendet das zweite 0:0 des Rekordmeisters nacheinander ein Signal der Hoffnung Richtung Hamburg und Bremen: dass der Kampf um die Meisterschaft ein Kampf bleibt.



Toni und Klose wieder ohne Torerfolg


Denn auch Luca Toni und Miroslav Klose werden zwar gerne zu Tor-Minatoren hochstilisiert, bleiben aber Menschen am Ball. Und der fliegt eben nicht automatisch ins Tor, wenn ihn ein bayerischer Fuß abgefeuert hat. Und Schlussleute - im aktuellsten Fall Frankfurts Oka Nikolov - treten auch nicht aus lauter Ehrfurcht einen Schritt zur Seite, um dem allseits erwarteten neunten Saisonsieg sprichwörtlich Tür und Tor zu öffnen. Nein. Die Bundesliga erweist sich gegen die prophezeite Alleinherrschaft des Luxus-Personals von der Isar als erstaunlich wehrhaft.

Bremen glaubt an seine Chance


Aus Bremen - seit Jahrzehnten allzu gerne und regelmäßig die hartnäckigste Laus im Münchner Pelz - drangen noch am Samstag Abend die entsprechenden Töne nach draußen. Im Anschluss an das 1:0 über Aufsteiger Hansa Rostock ließ Siegtorschütze Hugo Almeida wissen, die Grün-Weißen hätten natürlich das Zeug zum Meistertitel. Sportdirektor Klaus Allofs fügte hinzu, niemand an der Weser habe diese Zielsetzung je von der Agenda genommen.

Keine Absicht, nicht zu gewinnen


Es muss kein Traum bleiben, der Weltauswahl von der Säbener Straße eine lange Nase zu drehen. Spätestens mit seinen 38 Fehlversuchen Richtung Kasten der Eintracht aus Frankfurt hat der FC Bayern den ohnehin immensen Druck auf sich selbst weiter erhöht. Und es darf ruhig davon ausgegangen werden, dass der 20-malige Champion nicht versucht, eine künstliche Spannung herzustellen, um die Fans der Bundesliga im Allgemeinen bei der Stange zu halten. Niederlagen sind im Programm der Münchner nicht vorgesehen, und eine gefühlte war das 0:0 gegen Frankfurt.

Keine Panik


"Nervös macht es uns nicht, weil wir heute gut gespielt haben", beruhigte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge umgehend. Und weil sie in München jahrelang darüber lamentierten, zwar zu gewinnen, aber nicht gut zu spielen, nehmen sie den umgekehrten Fall nunmehr umso gelassener hin. Denn am Ende des Tages stehen sie weiter ungeschlagen auf Platz eins und wissen ohnehin: "Wenn wir mal ins Rollen kommen, dann sieht die Welt wieder ganz anders aus." Diesen Satz sprach der Ex-Schalker Hamit Altintop, der die Münchner Siegermentalität im Eiltempo aufgesogen hat.

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