Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Formel 1 - Ferrari: Räikkönen bleibt Weltmeister - Einspruch abgewiesen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ferrari  

Räikkönen bleibt Weltmeister - Einspruch abgewiesen

17.11.2007, 00:24 Uhr | dpa

Kimi Räikkönen (Foto: imago)Kimi Räikkönen (Foto: imago) Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen bleibt Formel-1-Weltmeister und muss seinen Titel nicht an McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton abgeben. Wie der Automobil-Weltverband FIA in Paris mitteilte, lehnte das FIA-Berufungsgericht den Einspruch von McLaren-Mercedes wegen der Benzinaffäre beim Finale in Sao Paulo ab. Damit sind 26 Tage nach der letzten Zielflagge in der von Spionage-Affären und Skandalen überschatteten Saison die letzten Zweifel am WM-Ausgang beseitigt.

Wechsel Timo Glock bekommt Toyota-Cockpit



Sportrichter erklären McLaren-Einspruch für unzulässig


"Nach dem Anhören der Erklärungen beider Seiten und der Bewertung der verschiedenen Dokumente und Beweise hat das Gericht entschieden, dass der von McLaren-Mercedes eingebrachte Einspruch unzulässig ist", hieß in dem Urteil der vier Sportrichter einen Tag nach der Verhandlung in London. McLaren-Mercedes hatte gegen die Entscheidung der Rennkommissare in Brasilien protestiert, Nico Rosberg und Kazuki Nakajima im Williams sowie Robert Kubica und Nick Heidfeld im BMW-Sauber wegen angeblich zu niedriger Benzintemperaturen in ihren Wagen nicht zu disqualifizieren.

Disqualifikation hätte Hamilton zum Titel verhelfen können


Rosberg, Kubica und Heidfeld hatten beim letzten Saisonrennen am 21. Oktober als Vierter, Fünfter bzw. Sechster vor Hamilton gelegen. Der Brite hatte mit Platz sieben den Titel verpasst. Zum WM-Triumph hätte ihm ein fünfter Rang gereicht. Der Finne Räikkönen verwies mit seinem Sieg in Sao Paulo seinen 22 Jahre alten Konkurrenten um einen Punkt noch auf den zweiten Rang in der Gesamtwertung.



Der Brite will den Titel auf sportlichem Wege holen


"Wie ich schon immer gesagt habe, Kimi hat die Weltmeisterschaft verdient. Und weder ich noch irgend jemand anders bei Vodafone McLaren-Mercedes hatte irgendein Verlangen, sie ihm im Gericht wieder wegzunehmen", sagte Hamilton zu dem Urteilsspruch. "Das war nicht der Zweck des Einspruchs." Er schaue nun auf die nächste Saison, um gegen Räikkönen und die anderen Konkurrenten zu fahren, und hoffe, besser abzuschneiden als der zweite Platz in diesem Jahr. Auch McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh erklärte noch einmal in einer Stellungnahme, dass es dem Team nur um eine Klärung einer Regel gegangen sei.

Urteil kam nicht überraschend


Die Entscheidung der Sportrichter John Cassidy (USA), Vassilis Koussis (Griechenland), Jose Nacedo E Cunha (Portugal) und Jan Stovicek (Tschechien) kam nicht überraschend. Schon bei einer vierstündigen Verhandlung in der englischen Hauptstadt hatte sich abgezeichnet, dass sich am WM-Endstand nichts ändern sollte. Die Verkündung des Spruchs hatte sich allerdings am Freitag unter anderem wegen des Streiks im öffentlichen Nah- und Fernverkehr in Frankreich um mehrere Stunden verzögert.

Rechtliche Formalitäten


In der Verhandlung hatte McLaren-Mercedes-Anwalt Ian Mill argumentiert, dass die zu kalte Benzintemperatur ein klarer Regelverstoß sei, die Fahrer wie auch die Teams disqualifiziert und ihnen die Punkte abgezogen werden müssten. Die Punkte sollte Hamilton erhalten, der auf diesem Wege noch hätte Weltmeister werden können. Die Vertreter von BMW-Sauber, Williams und Ferrari hielten dem entgegen, dass McLaren-Mercedes schon aus formalen Gründen kein Recht zur Berufung hatte, da das Team nicht gegen das Rennergebnis, sondern gegen das Urteil der Rennkommissare in Sao Paulo Einspruch eingelegt hatte. Zudem bestünden Zweifel an den Genauigkeit der Temperatur-Messungen in den Tanks. Auch die Rennkommissare hatten in Brasilien den McLaren-Protest wegen der Messschwankungen abgelehnt.

Auch für die englische Presse war der Fall klar


Selbst die englische Presse hatte nach der Anhörung in London McLaren-Mercedes keine Chance auf einen Erfolg vor Gericht eingeräumt. "Der Vorhang dieser Saison kann für McLaren gar nicht schnell genug fallen", schrieb der "Daily Telegraph".

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Nur heute und nur für die 1.000 schnellsten Besteller

tolino page eBook-Reader zum Schnäppchenpreis von nur 49.- € statt 69.- € bei Weltbild.de. Shopping

Shopping
iPhone 7 32 GB im Tarif MagentaMobil L mit Handy

Nur 99,95 €¹. Nur online: 24 Monate 10 % sparen! bei der Telekom Shopping

Vernetzung
Christmas Shopping: Jetzt 15,- € Gutschein sichern!

Nur bis zum 14.12.16. Erfahren Sie mehr zur Aktion auf MADELEINE.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal