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Fußball - EM-Qualifikation: Podolski bringt das DFB-Team gegen Zypern auf Kurs

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Gruppe D  

Podolski bringt das DFB-Team auf Kurs

18.11.2007, 14:27 Uhr | t-online.de

Aus Hannover berichtet Patrick Brandenburg

Lukas Podolski (li.) und Miroslav Klose (Foto: ddp) Die deutsche Nationalmannschaft hat zurück in die Erfolgsspur gefunden. Genau einen Monat nach dem 0:3-Ausrutscher gegen Tschechien gewann das Team von Bundestrainer Joachim Löw das vorletzte EM-Qualifikationsspiel gegen Zypern verdient und locker mit 4:0 (2:0). Beim 50. Sieg einer DFB-Mannschaft in der Qualifikation für eine EM-Endrunde glänzte vor allem der Münchner Lukas Podolski mit einem Tor und zwei Vorlagen. Die weiteren Treffer erzielten Clemens Fritz, Miroslav Klose und Thomas Hitzlsperger. Da Konkurrent Tschechien 3:1 (1:0) gegen die Slowakei gewann, sind die Chancen auf den Gruppensieg aber trotzdem gering.

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"Eine sehr gehorsame Mannschaft"

"Wir haben mit der Konzentration angefangen, die wir gegen Tschechien nicht hatten. Wenn wir das Tempo hoch halten, können wir auch sehr gut kombinieren, wenn wir das Tempo rausnehmen, sind Fehler passiert. Insgesamt gehen wir sehr positiv ins nächste Jahr", sagte Löw zufrieden. "Wir haben eine sehr gehorsame Mannschaft, denn wir haben genau das umgesetzt, was der Trainer uns vorgegeben hat. Dass Poldi ein überragendes Spiel gemacht hat, freut mich und die Mannschaft besonders", erklärte Abwehrspieler Christoph Metzelder.

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Blitzstart der DFB-Elf

Vor 44.500 Fans im früheren Niedersachsenstadion ließ das DFB-Team keinen Zweifel daran aufkommen, dass Wiedergutmachung angesagt war nach der Blamage gegen Tschechien. Schon nach 73 Sekunden beendete Clemens Fritz die gut 210 Minuten andauernde Torflaute der deutschen Nationalmannschaft. Der Bremer erzielte seinen zweiten Länderspieltreffer mit einem tollen Flugkopfball.

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Podolski und Fritz sorgen für Druck

Noch größeres Lob als dem Torschützen galt aber Vorbereiter Lukas Podolski, der sich gleich gegen drei Zyprer an der Torlinie durchgesetzt und perfekt in die Mitte gepasst hatte. Auch danach bot der Münchner eine klasse Leistung auf der ungewohnten Position im linken, offensiven Mittelfeld. Gemeinsam mit dem ebenso quirligen Fritz auf der gegenüberliegenden Seite sowie Piotr Trochowski in der Zentrale und Thomas Hitzlsperger als defensivem Abräumer gaben die Vier ein ordentliches Ersatzmittelfeld ab für die Verletzten Michael Ballack, Thorsten Frings, Bernd Schneider und Marcell Jansen.

Gomez vergibt gute Gelegenheiten

Die Abwehr des Fünften der Fifa-Weltrangliste hatte gegen die fünfzig Ränge schlechter platzierten Außenseiter zumindest in der ersten Hälfte so gut wie keine Probleme. Nur zwei Mal wurde es ein wenig brenzlig vorm Tor von Keeper Jens Lehmann. Doch erst ging die scharfe Hereingabe von Alexandros Garpozis an Freund und Feind vorbei (22.), und als der Cottbus-Legionär Efstathios Aloneftis kurz vor der Pause Christoph Metzelder die Hacken zeigte, war Deutschlands Nummer eins zur Stelle. In der Offensive spielte die deutsche Mannschaft ihre taktische und technische Überlegenheit aus und versäumte lediglich, mehr Kapital draus zu schlagen. Mario Gomez etwa vergab gleich drei günstige Gelegenheiten, seine beeindruckende Torquote von drei Treffern in nun sechs Spielen weiter aufzustocken (8., 17., 23.).

Klose auf den Spuren von Bierhoff

Besser machte es Miroslav Klose in seinem 70. Länderspiel. Nach 22 Minuten schloss der Aushilfskapitän eine wirklich sehenswerte Kombination über Podolski, Phillip Lahm und Fritz instinktsicher zum 2:0 ab. Mit seinem 36. Tor im Nationaltrikot hat er Michael Ballack in der ewigen DFB-Torjägerliste abgehängt und nimmt nun Manager Oliver Bierhoff auf Rang sieben ins Visier, der in seiner Karriere nur ein Mal mehr erfolgreich war.

Podolski legt nach der Pause nach

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Wieder erwischte die DFB-Elf die Kicker von der Mittelmeer-Insel kalt. Lukas Podolski belohnte sich für pausenloses Grätschen, Kämpfen, Passen und traf nach schöner Vorarbeit seines WM-Sturmpartners Klose zum 3:0 (53.). Nur drei Minuten später hätte der Münchner sogar fast seinen 25. Treffer im 43. Länderspiel gemacht, doch Torwart Giorgallidi reagierte prächtig.

Lehmann beweist seine Qualitäten

Komischerweise kamen nun die Gäste besser ins Spiel. Mehrfach bewies Aloneftis seine Sprinterqualitäten und sorgte so für Unruhe. Als Lehmann deswegen weit aus seinem Tor musste, hatte der Keeper Glück, dass Ioannis Okkas das verwaiste Tor nicht traf (58.). Nur eine Minute später bewies Lehmann im direkten Duell mit dem Star vom spanischen Klub Celta Vigo seine Qualitäten. Und nicht einmal den Ehrentreffer wollte der Arsenal-Keeper den Zyprern gönnen: Den Schuss von Konstantinos Makridis (86.) entschärfte Lehmann mit einer Weltklasse-Reaktion. Vier Minuten zuvor hatte Thomas Hitzlsperger nach erneut toller Vorarbeit von Lukas Podolski mit dem 4:0 alles klar gemacht für den heißen Mitfavoriten auf den EM-Titel.

Zeit für den Feinschliff

Nach der überstandenen Prüfung gegen Zypern haben die Nationalspieler nun drei Tage Zeit, um weitere Feinheiten in Sachen System und Taktik einzuüben. Am Mittwoch steigt dann das letzte Länderspiel des erfolgreichen DFB-Jahres 2007. Zum Abschluss der EM-Qualifikation geht es in Frankfurt gegen Wales. Die Partie ist gleichzeitig das letzte Pflichtspiel vor Beginn der Endrunde der Europameisterschaft im kommenden Jahr. Dem Löw-Team bietet sich also die finale Gelegenheit, unter Wettbewerbsbedingungen den Ernstfall zu proben.

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