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Fußball - Nationalmannschaft: Zwanziger bricht Lanze für Jens Lehmann

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Nationalmannschaft  

Zwanziger bricht Lanze für Lehmann

18.11.2007, 19:25 Uhr | sid, dpa

Jens Lehmann und sein Mittelfinger (Foto: ddp) DFB-Präsident Theo Zwanziger hat Jens Lehmann energisch gegen den Verdacht in Schutz genommen, der deutsche Fußball-Nationaltorhüter habe deutschen Fans beim 4:0 gegen Zypern den Mittelfinger gezeigt. "Ich weiß, dass er Respekt vor den Fans hat. Er weiß, dass es keinen Grund gibt, Gesten zu machen, die Fans verletzen können. Das würde er nie wollen, da muss ich eine echte Lanze für Jens Lehmann brechen", erklärte Zwanziger im Deutschen Sportfernsehen. Auch Lehmann wies mit Nachdruck zurück, ein Kratzen an der Schläfe als abfällige Geste gegenüber den Fans auszulegen: "Ich habe den Finger gezeigt? Ich habe in meinem Leben so etwas noch nicht gemacht."

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Keine eindeutigen Bilder

Beim 50. Sieg der deutschen Mannschaft in der EM-Qualifikation soll der Schlussmann bei der Partie in Hannover mit ausgestrecktem Mittelfinger auf die Rufe nach Lokalmatador Robert Enke reagiert haben, nachdem sich Lehmann zuvor einen verunglückten Ausflug aus seinem Strafraum geleistet hatte. Die Bilder dokumentieren allerdings nur, dass der 38-Jährige sich in dieser Handhaltung an den Kopf fasst.

Spielpraxis angemahnt

Unterdessen hat sich die Mehrheit der ehemaligen deutschen Nationaltorhüter gegen Lehmann als deutsche Nummer eins ausgesprochen, sollte der 38-Jährige seinen Stammplatz beim FC Arsenal nicht zurückerobern. Dies geht aus einer Umfrage der "Bild am Sonntag" unter 23 Schlussleuten hervor. Ausgenommen waren nur die noch aktiven Keeper und Bundestorwart-Trainer Andreas Köpke. Der langjährige Stammtorwart Oliver Kahn (Bayern München) enthielt sich der Stimme.

"Die Nummer eins muss Stammspieler sein"

Elf Keeper sprachen sich gegen Lehmann aus, sollte er weiterhin bei Arsenal nur die Nummer zwei hinter Manuel Almunia sein. Bodo Illgner, Weltmeister von 1990, meinte: "Für einen Torwart ist es ohne Spielpraxis viel schwieriger als für einen Feldspieler. Der Keeper verliert die Souveränität." Toni Schumacher, Vize-Weltmeister von 1982 und 1986, ergänzte: "Die Nummer eins muss Stammspieler sein. Es wäre sonst gegenüber den anderen Keepern, die jede Woche spielen, unfair."

Maier pro Lehmann

Neun Torhüter sprachen sich indes für ein Festhalten an Lehmann aus, auch wenn er nicht Stammtorwart bei Arsenal ist. Unter den Befürwortern ist auch Deutschlands Weltmeister-Keeper von 1974, Sepp Maier. Der merkte allerdings an: "Die Situation ist entstanden, weil man Olli Kahn damals rausgeekelt hat. Jetzt hat der DFB die Quittung." Die einstige Nummer eins beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), Eike Immel, meinte: "Lehmann kann man bedenkenlos ins Tor stellen." Drei weitere Torhüter wollten sich nicht festlegen.

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