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Fußball - Nationalmannschaft: Tasci verletzt abgereist - 31.000 Zuschauer beim Training

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Nationalmannschaft  

Tasci verletzt abgereist - 31.000 Zuschauer beim Training

18.11.2007, 10:18 Uhr | t-online.de

Sedar Tasci (Foto: imago)Sedar Tasci (Foto: imago) Serdar Tasci steht für das letzte EM- Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Mittwoch gegen Wales nicht zur Verfügung. Der Stuttgarter klagt seit einigen Tagen über Knie-Probleme. Die medizinische Abteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sah keine Chance mehr für ein Debüt des 20-Jährigen in Frankfurt, deshalb reiste Tasci zur weiteren Behandlung aus dem Quartier der Nationalelf nach Stuttgart ab.

Foto-Show Öffentliches Training vor 31.000 Fans in Frankfurt

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Training vor 31.000 Fans

Derweil absolvierte die Mannschaft am Sonntag in Frankfurt ein Show-Training vor 31.000 Zuschauern. Dabei musste Lukas Podolski wegen einer Blessur am großen Zeh des rechten Fußes die Übungseinheit früher beenden. Miroslav Klose fehlte neben Serdar Tasci auch wegen Knie-Problemen.

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Hoffnung auf ein neues Sommermärchen

Als Favoriten-Beweis für die EM 2008 reicht das 4:0 gegen das kleine Zypern nicht - doch Spaß, vier Tore und besonders ein in neuer Rolle glänzender Lukas Podolski haben die Hoffnung auf ein neues Sommermärchen der Fußball-Nationalmannschaft wieder genährt. "In der Offensive waren wir über weite Strecken beweglich, agil und haben gute Kombinationen gehabt", freute sich Bundestrainer Joachim Löw über die Rückkehr in die Erfolgsspur. Die Pfiffe nach dem 0:3-Rückschlag gegen Tschechien sind vergessen, 45.016 Zuschauer bejubelten in Hannover die Tore-Show von Clemens Fritz (2.), Miroslav Klose (20.), Thomas Hitzlsperger (82.) und Podolski (53.). "Das war eine kleine Wiedergutmachung für Tschechien", erklärte der 22-jährige Hauptdarsteller, der als Mittelfeld-Stürmer an allen vier Treffern beteiligt war.

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Lob für Lukas Podolski

"Lukas hat ein Klasse-Spiel gemacht", betonte sein großer Förderer Löw und lobte die nahezu perfekte Umsetzung seiner Idee: Als zusätzliche Offensiv-Kraft zum Angriffs-Duo Miroslav Klose (jetzt mit 36 Länderspiel-Toren allein auf Rang acht der ewigen Rangliste) und Mario Gomez war Podolski der gefährlichste und beste Mann auf dem Platz. "Ich bin ein Typ, der gern den Ball am Fuß hat, der mehr mit Tempo aus dem Mittelfeld kommt. Das kann man von der Position ganz gut", sagte der Münchner, der in der Nestwärme des DFB-Teams ganz anders aufblühen kann als beim FC Bayern.

Theo Zwanziger ist zufrieden

"Ich bin froh, dass die Mannschaft den Fans gezeigt hat, was sie kann. Bei der EM wird sie natürlich stärker gefordert, aber auch das wird sie packen", urteilte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Löw versprach für den Abschluss der EM-Qualifikation am Mittwoch den finalen Angriff auf den Gruppensieg: "Ich erwarte, dass wir gegen Wales gewinnen. Und wir haben gesehen, dass die Zyprer sehr guten Fußball spielen können. Ich bin überzeugt, dass sie gegen Tschechien zumindest einen Punkt machen."

Punkte zählen für die Gruppenauslosung

Wichtiger als der erste Platz in der Gruppe ist im Hinblick auf die EM-Auslosung am 2. Dezember in Luzern aber die Punktausbeute. Mit einem "Dreier" gegen Wales würde sich Deutschland einen Platz im zweiten Lostopf sichern und damit nach dem gegenwärtigem Stand vor allem Angstgegner Italien in der Vorrunde aus dem Weg gehen. Löw will sich damit erst nach der Partie am Mittwoch beschäftigen, doch der Ausblick auf die EM-Endrunde ist optimistisch.

Ohne neun EM-Kandidaten gegen Zypern

Gegen Zypern fehlte nicht nur das komplette WM-Mittelfeld mit Ballack, Frings, Schneider und Schweinsteiger, sondern insgesamt neun EM-Kandidaten. "Wir gehen davon aus, dass die Spieler zurückkommen, spätestens zur neuen Länderspiel-Saison - da gibt es einen heißen Wettbewerb", bemerkte Löw. Ex-Bundestrainer Rudi Völler, der zusammen mit der DFB-Elf 2004 die letzte EM in den Sand gesetzt hatte, sieht den aktuellen Jahrgang schon auf dem Weg der Weltmeister-Mannschaft von 1990, die damals über Jahre das Publikum verzückt hatte. Löw allerdings wies nach dem Zypern-Sieg auch auf Defizite hin: "Ich hätte mir gewünscht, dass wir in manchen Situationen noch mehr nachgesetzt und über längere Zeit das Tempo hochgehalten hätten." Auch etliche Wackler in der Defensive waren nicht zu übersehen.

Jens Lehmann Kein Stinkefinger

Lehmann spielt gut ohne Spielpraxis

Die heiß diskutierte Torwart-Situation will Löw nicht überbewerten. Gegen Zypern hatte Jens Lehmann trotz fehlender Spielpraxis erneut ein klares Signal für seine "außergewöhnliche Klasse" gesetzt. In den nächsten Tagen will der Bundestrainer dennoch das Gespräch mit seiner unumstrittenen Nummer 1 suchen: "Jens weiß, dass es nicht so einfach ist, jemanden beim Turnier zu bringen, der acht, neun Monate nicht gespielt hat."

Zwanziger stellt sich vor Lehmann

Für Aufregung im Frankfurter DFB-Quartier, wohin das Team noch in der Nacht gereist war, sorgten gewagte Interpretationen einer Szene nach 58 Minuten, wonach ein offensichtlich harmloses Kratzen von Lehmann mit dem Mittelfinger an der Schläfe als Fan-Beleidigung ausgelegt werden könnte. "Ich weiß, dass er Respekt vor den Fans hat", erklärte DFB-Chef Zwanziger. Auch Lehmann wies jeden Verdacht klar zurück: "Ich habe in meinem Leben so etwas noch nicht gemacht."

Am Sonntag stieß auch Kapitän Michael Ballack wie angekündigt zum DFB-Team. Der derzeit weiter um sein Comeback ringende Profi des FC Chelsea wird mit Bundestrainer Löw über seinen Fitness-Zustand reden. Zugleich stehen Vorgespräche über die EM-Prämien mit DFB- Verantwortlichen an. Verbandssprecher Harald Stenger betonte aber, dass es keine konkreten Verhandlung vor dem Wales-Spiel geben würde "und schon gar keine Entscheidung". Dafür müsse DFB-Präsident Zwanziger mit am Tisch sitzen. Das sei nicht vorgesehen.

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