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Formel 1 - Toyota: Glock offizieller Schumacher-Nachfolger

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Toyota  

Glock offizieller Schumacher-Nachfolger

19.11.2007, 12:06 Uhr | dpa

Timo Glock (Foto: imago)Timo Glock (Foto: imago) Der Wechsel von Timo Glock von BMW-Sauber zum Konkurrenten Toyota ist perfekt. Das japanische Team mit Sitz in Köln bestätigte, dass der 25-Jährige von 2008 an für Toyota fährt. Glock soll bereits bei den Testfahrten vom 4. bis 6. Dezember in Jerez erstmals in seinem neuen Dienstwagen sitzen. Er habe einen mehrjährigen Vertrag unterzeichnet, teilte der Rennstall mit. Glock, der in der vergangenen Saison Meister der wichtigsten Formel-1-Nachwuchsserie GP2 geworden war, war bei BMW-Sauber als Test- und Ersatzpilot beschäftigt. "Es ist ein großartiges Gefühl, zurück in der Formel 1 zu sein. Ich habe in den letzten Jahren hart für diese Chance gearbeitet und bin Toyota dankbar für das Vertrauen, dass sie in mich setzen", sagte Glock: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gut zusammenarbeiten und uns nach vorne entwickeln werden."

Video Timo Glock unterschreibt bei Toyota

Was wird aus Ralf Schumacher?

Glock wird Nachfolger von Ralf Schumacher, der bislang noch kein Cockpit für die Saison 2008 hat. Der 32-jährige Kerpener hatte mit Toyota den Sprung an die Spitze nicht geschafft und muss nach dem Auslaufen seines Vertrages um eine Zukunft in der Formel 1 kämpfen. Im Dezember bestreitet er in Jerez Testfahrten für das Hinterbänkler-Team Force India. Sollte er dort noch ein Cockpit bekommen, würden 2008 sogar sechs deutsche Piloten um WM-Punkte kämpfen. Neben Glock haben Nick Heidfeld (Mönchengladbach) bei BMW-Sauber, Rosberg (Wiesbaden) bei Williams, Sebastian Vettel (Heppenheim) bei Toro Rosso und Adrian Sutil (Gräfelfing) bei Force India ihre Plätze sicher.

Glock will vollen Einsatz zeigen

Dass es für ihn bei Toyota ebenso schleppend verläuft wie in den letzten Jahren für Schumacher und seinen künftigen Teamkollegen Jarno Trulli (Italien), befürchtet Glock nicht. "Ich weiß nicht, was da war. Ich kann nur für mich sprechen: Ich werde Tag und Nacht für den Erfolg arbeiten. Ich bin bereit, mein letztes Hemd zu geben, um das Team nach vorne zu bringen. Notfalls schlafe ich in der Garage", sagte Glock, der in der Firma seines Vaters Karl einst eine Ausbildung zum Gerüstbauer absolviert hat. "Durch seine Rennerei ist uns ein guter Mann verloren gegangen", sagte Vater Glock.

Theissen: "Einer der vielversprechenden Fahrer"

Toyota dagegen hat einen in der Szene hochgeschätzten Fahrer bekommen. BMW-Sauber hatte Glock eine Vertragsverlängerung als Testfahrer für 2008 angeboten. "Aber er hat die Chance auf ein Renncockpit bei einem Mitbewerber", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. "Timo ist einer der vielversprechenden Fahrer, die aus der Formel BMW kommen und eine gute Perspektive für die Zukunft haben." Glocks bisheriger GP2-Teamchef Paul Jackson glaubt: "Er wird für ein Formel-1-Team sehr wertvoll sein. Ich denke, dass er in derselben Liga spielen wird wie Rosberg und Hamilton."

Gehalt von mindestens 1,3 Millionen Dollar

Auch Glock, dessen Vertrag über drei Jahre laufen und mit einem erfolgsorientierten Jahresgehalt von mindestens 1,3 Millionen Euro dotiert sein soll, orientiert sich an diesen beiden Kollegen. "Wir haben alle gesehen, wie meisterlich Nico Rosberg und Lewis Hamilton aufgetreten sind. Das ist sehr ermutigend. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr einen ebenso starken Eindruck hinterlassen kann", sagte der Odenwälder, der bereits in der Saison 2004 als Ersatzfahrer von Jordan in der Formel 1 viermal zum Einsatz kam. Dabei hatte er gleich in seinem ersten Rennen in Montreal als Siebter zwei WM-Punkte geholt.

Mehr Punkte als Lewis Hamilton

Da aber für 2005 kein Formel-1-Cockpit frei war, fuhr Glock ein Jahr in der US-Cart-Serie und wurde dort als bester Neuling der Saison Achter in der Gesamtwertung. 2006 stieg er in die GP2-Serie ein. Nach Startschwierigkeiten beim Team BCN wechselte Glock mitten in der Saison zum britischen iSport-Rennstall und machte damit den entscheidenden Schritt. Im weiteren Verlauf der Saison holte er mehr Punkte als der spätere Meister Hamilton. 2007 wurde dann Glocks Jahr in der GP2, als er trotz einiger technischer Probleme letztlich eindrucksvoll den Titel holte und die Toyota-Bosse auf sich aufmerksam machte.

"Er ist für uns der richtige Mann"

"Timo hat eine große Erfahrung in vielen verschiedenen Rennserien", meinte Teamchef Tadashi Yamashina: "Und mit dem Sieg in der sehr anspruchsvollen GP2-Serie hat er seinen Ruf eindrucksvoll untermauert. Er hat Kampfgeist und Renngeschick bewiesen. Deshalb ist er für uns der richtige Mann." Der nun noch darauf hofft, dass er bereits vom 4. bis 6. Dezember in Jerez für sein neues Team testen darf.

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