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Uli Hoeneß warnt vor "italienischen Verhältnissen"

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FC Bayern München  

Uli Hoeneß warnt vor "italienischen Verhältnissen"

20.11.2007, 09:40 Uhr | t-online.de

Uli Hoeneß (Foto: imago)Uli Hoeneß (Foto: imago) Bayern-Manager Uli Hoeneß hat in der Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Rundfunks die Adressaten seiner Wutrede von der Mitgliederversammlung konkretisiert und einen sorgenvollen Blick Richtung Italien gerichtet, wo es längst häufiger vorkommt, dass Fangruppierungen Klubs beherrschen. Dabei stellte Hoeneß klar, dass er mit seinen Attacken auf keinen Fall die vielen FC-Bayern-Fans und rund 2300 Bayern-Fanklubs angreifen wollte, sondern ganz konkret zwei Fangruppierungen meinte.

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Druck von zwei Gruppen

Es gehe dabei um die Gruppierungen "Schickeria" und "Club Nr. 12", "die keine Fanklubs sind und die uns auch ihre Namen und Adressen nicht geben wollen. Diese Gruppen üben einen unglaublichen Druck aus, sie wollen mehr Macht, sie wollen die Kontrolle über die Kurven. Sie geben anderen Fanklubs keine Chance mitzumachen. Auch sind sie mitverantwortlich für Gewalt und Randale. Genau diese Gruppierungen habe ich gemeint. Diese 300 bis 500 Leute, die so tun, als wären sie die Fans des FC Bayern. Unsere Fans habe ich nicht gemeint, die liebe ich.“


Keine italienischen Verhältnisse

Hoeneß erklärte seinen Wutausbruch damit, dass er nicht damit gerechnet habe, dass diese Gruppierungen in der Mitgliederversammlung massiv das Wort ergreifen würden. Schließlich hätten sich beide Seiten in letzter Zeit schon mehrmals zu Gesprächen getroffen und der FC Bayern sei auf diese Gruppierungen zu gegangen. "Wir haben intensiv gesprochen und haben Forderungen auch erfüllt. Genau deswegen bin ich ja auch so ausgeflippt, als diese Wortmeldungen kamen. Wir müssen hier ungeheuer aufpassen, für einige Fans in diesen Gruppen sind die italienischen Ultras ein Vorbild. Da müssen wir den Anfängen wehren. Wenn die so weitermachen, müssen wir uns wirklich etwas überlegen. Aber darüber hinaus müssen alle Fans einander respektieren, die auf den Rängen, in den Kurven und die in den Logen. Alle müssen helfen, wir müssen an einem Strang ziehen und dem Verein dienen“, so Hoeneß.

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"Da stellen sich mir die Nackenhaare auf"

"Es kann nicht wahr sein, dass wir uns von diesen Leuten sagen lassen, wie wir unser Geld verdienen. Wir brauchen diese VIP-Logen, um die Allianz-Arena und die Mannschaft zu finanzieren. Das muss jedem klar sein." Ein ernster und besorgter Uli Hoeneß verwies mehrmals auf die derzeitige Situation in Italien: "Wenn ich daran denke, welche Macht die italienischen Fans bei ihren Klubs mittlerweile besitzen, stellen sich mir die Nackenhaare auf", so Hoeneß. Und weiter: "Ich habe schon vor langer Zeit mit einigen Managern in Italien gesprochen und sie gewarnt, dass sie ihre Macht aus den Händen geben". Solche Verhältnisse soll es in Deutschland nicht geben.


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