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Fußball - EM-Qualifikation: England zittert dem Endspiel entgegen

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EM-Qualifikation  

England zittert dem Endspiel entgegen

20.11.2007, 19:52 Uhr | dpa

Englands David Beckham (Foto: imago)Englands David Beckham (Foto: imago) Hopp oder topp! England, Portugal und die Türkei müssen in ihrem letzten Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft 2008 zu alter Stärke zurückfinden - sonst fährt der Alpen-Express in die Schweiz und Österreich ohne die drei Nationen ab. Insgesamt neun Teams machen sich noch Hoffnungen auf vier zu vergebende EM-Tickets. Vor allem auf der Insel ist die Anspannung vor dem Duell gegen Kroatien im mit 90.000 Zuschauern ausverkauften Wembley-Stadion riesig: "Ich habe vollstes Vertrauen in die Spieler, dass sie die Aufgabe erledigen", sagt jedoch Trainer Steve McClaren. Ein Unentschieden würde den "Three Lions" reichen, aber: "Wir spielen auf Sieg." Den will McClaren ohne David Beckham erreichen. Der zuletzt schwächelnde Superstar wird gegen die Kroaten ebensowenig zum Einsatz kommen wie Torwart Paul Robinson, der Ersatzkeeper Scott Carson weichen muss.

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England urplötzlich wieder im Rennen

Darüber hinaus fehlen Englands Coach McClaren nicht nur die verletzten Angriffsasse Michael Owen und Wayne Rooney, sondern auch die Innenverteidiger John Terry und Rio Ferdinand. Nach der überraschenden 1:2-Niederlage der Russen in Israel waren die Engländer urplötzlich wieder im Rennen. "Jeder Spieler muss gegen Kroatien zeigen, dass wir glücklich sind, noch eine Chance erhalten zu haben", sagte Kapitän Steven Gerrard.

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Kroaten wollen Geschichte schreiben

Die Briten hoffen, dass ihnen eine Zitterpartie wie vor der WM 2002 erspart bleibt. Damals hatte Beckham sein Team mit einem Freistoßtor zum 2:2 gegen Griechenland erst in der Nachspielzeit zur Endrunde geschossen. Der Profi von den Los Angeles Galaxy gab beim 1:0 am Freitag im Freundschaftsspiel gegen Österreich den Eckball herein, den Peter Crouch, der dieses Mal die einzige Spitze sein soll, zum 1:0 nutzte. Doch weil Beckham nicht fit ist, schickt McClaren den 32-Jährigen nicht als Glücksbringer in sein 99. Länderspiel. Die Kroaten kommen als Spitzenreiter ihrer Gruppe und mit breiter Brust nach London. "Es könnte eines der größten Spiele in unserer Fußball-Geschichte werden", kündigt Trainer Slaven Bilic (früher Karlsruher SC) an.

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Bremens Almeida im Pech

"Ich habe keine Scheu zu sagen, dass wir Europameister werden können. Aber um den Titel zu gewinnen, müssen wir zuerst einmal die Qualifikation überstehen und unsere Teilnahme sichern", sagt Portugals Trainer Luiz Felipe Scolari, der mit einem Remis gegen die Finnen durch wäre. Der ruppige Brasilianer kehrt nach seiner Sperre durch die UEFA auf die Bank zurück und fordert seine Spieler auf, "mehr Engagement und Mannschaftsgeist zu entfalten. Wenn das nicht gelingt, kann unsere EM-Qualifikation in der letzten Partie noch in Gefahr geraten." Verzichten muss Scolari auf Hugo Almeida (Oberschenkelzerrung). "Schade, dass ich ausgerechnet jetzt ausfalle. Ich hatte mir gerade einen Stammplatz in der Nationalelf erkämpft", ärgert sich der Torjäger von Werder Bremen.

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Norwegen hofft auf einen Ausrutscher der Türkei

"Es ist noch nicht vorbei. Kroatien wird in Wembley gewinnen", sagt Russlands niederländischer Coach Guus Hiddink, dessen Auswahl vor der Partie beim Fußballzwerg Andorra zwei Punkte hinter den Engländern liegt. "Noch ist es nicht vorbei", sagt auch Norwegens Nationaltrainer Age Hareide. Die Skandinavier hoffen vor ihrem Spiel in Malta auf einen Ausrutscher der Türkei gegen Bosnien-Herzegowina. Die so wechselhaften Türken wollen nach ihrem Coup am Wochenende in Norwegen alles klar machen für ihren ersten EM-Start seit 2000.

Schießt Ibrahimovic die Schweden zur EM?

Nur ein Punkt fehlt den Schweden, um Verfolger Nordirland endgültig abzuschütteln. Ernsthaft scheinen sich die Skandinavier nicht mit ihrem Gegner auseinander gesetzt zu haben. "Wir müssen uns voll auf Estland konzentrieren", verwechselte Jung-Nationalspieler Daniel Majstoriv den Gegner der letzten Partie - der heißt nämlich Lettland. Nach dem fast schon demütigenden 0:3 in Spanien warnen die Medien jedoch vor Übermut und nehmen vor allem Zlatan Ibrahimovic in die Pflicht: Der Stürmerstar von Inter Mailand soll endlich mal wieder explodieren.

EM der Superlative

Bundestrainer Joachim Löw freut sich schon jetzt auf "ein unglaublich interessantes Turnier". "EURO der Superlative", titelt das Fachmagazin "kicker" - noch bevor Vize-Europameister Portugal, England als das Mutterland des Fußballs und die Türkei als WM-Dritter von 2002 ihre zweiten Plätze in den Gruppen verteidigt haben. So kämpfen vom 7. bis 29. Juni unter anderem Titelverteidiger Griechenland, Weltmeister Italien, Vizeweltmeister Frankreich und der WM-Dritte Deutschland um die kontinentale Krone.

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