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Ecclestone pokert um London und Silverstone

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Rund um den Rennzirkus  

Ecclestone pokert um London und Silverstone

21.11.2007, 13:31 Uhr | motorsport-total.com/T-Online, t-online.de

Formel-1-Chef Ecclestone (Foto: imago)Formel-1-Chef Ecclestone (Foto: imago) Bernie Ecclestone hat erneut eine heftige Attacke gegen die - seiner Meinung nach - völlig veraltete Grand-Prix-Anlage von Silverstone geritten. Dem Formel-1-Boss ist vor allem ein Dorn im Auge, dass sich die britische Regierung bisher nicht bereit erklären mochte, die notwendigen Umbaumaßnahmen der traditionsreichen Strecke mit einer direkten Finanzspritze zu unterstützen. Reiner Zufall, dass der Impressario des Motorsports nun wieder einen Grand-Prix in der englischen Hauptstadt ins Gespräch bringt? Die Alternative London könnte auch als Pokermasse gegenüber vorsichtigen Politikern funktionieren.

Seit Jahren im Clinch

"Großbritannien sollte das Herz des Formel-1-Rennsports sein und unsere Strecke steht ganz am unteren Ende der Liste", sagte der 77-Jährige der "BBC", der sich schon seit einigen Jahren im Clinch mit den Streckenbetreibern befindet.

Ran an die Olympiatöpfe

"Mit einem kleinen Prozentsatz dessen, was die Regierung für die Olympischen Spiele zum Fenster hinaus wirft, könnte man Silverstone unterstützen," appellierte der Formel-1-Boss erneut an die Politik. Im Jahr 2012 werden die olympischen Sommerspiele in der britischen Hauptstadt ausgetragen und die Regierung hat einige millionenschwere Programme gestartet, um die Durchführung der Spiele zu optimieren.

Keine direkte Finanzierung durch die Politik

Silverstone hat mit Ecclestone noch einen Vertrag, der 2009 auslaufen wird. Für die notwendigen Umbaumaßnahmen hat der British Racing Drivers Club in den vergangenen Tagen eine Summe von 25 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 35 Millionen Euro, genehmigt - eine direkte Finanzspritze durch die Politik soll es jedoch nicht geben.

Die Lieblingsidee: Rennen in der City

Der Formel-1-Boss hatte wiederholt mit einer Verlegung des britischen Grand Prix gedroht. Seine persönliche Lieblingsidee ist nach wie vor die eines Formel-1-Rennens in den Strassen von London. "Ich verstehe nicht, warum dieses nicht geschieht", so Ecclestone.

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