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Streit zwischen Alinghi und BMW-Oracle eskaliert

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America's Cup  

Streit zwischen Alinghi und BMW-Oracle eskaliert

12.02.2010, 23:02 Uhr | dpa

Das Duell Alinghi vs. Oracle-BMW geht weiter (Foto: imago)Das Duell Alinghi vs. Oracle-BMW geht weiter (Foto: imago) Was lange befürchtet wurde, ist nun eingetreten: Der 33. America's Cup ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Mit dieser Ankündigung reagierte das America's Cup Management (ACM) am Donnerstag auf den seit Monaten schwelenden Rechtsstreit zwischen Cup-Verteidiger Alinghi und BMW Oracle Racing. "Die aktuelle Unsicherheit mit Blick auf die Zukunft löst die Entscheidung zur Verschiebung aller Pläne aus, den America's Cup 2009 auszutragen", hieß es in einem kurzen Statement der Organisatoren.

Streit Alinghi setzt Oracle ein Ultimatum

Vorsprung für Team Germany dahin

Für Team Germany bedeutet die Verschiebung zunächst einen Rückschlag. Die Mannschaft um den Penzberger Sportdirektor Jochen Schümann war in diesem Sommer schnell aus den Startblöcken gekommen und verliert nun diesen Vorsprung gegenüber anderen Teams. In einer ersten Stellungnahme sagte Schümann: "Wir haben nun schriftlich, was längst alle ahnten. Wir sind natürlich enttäuscht, müssen jetzt aber zunächst die weiteren Entwicklungen abwarten und unsere Strategie neu überdenken. Sicherheit haben wir nicht gerade gewonnen. Aber das liegt nicht an Alinghi, sondern an den anderen."

Richterspruch steht noch aus

Gemeint ist damit das US-Team BMW Oracle Racing des amerikanischen Software-Milliardärs Larry Ellison, das vor dem Obersten Gerichtshof New Yorks gegen Alinghi klagt. Die Amerikaner werfen den zweimaligen Cup-Siegern eine einseitige Gestaltung des Regelwerks für die 33. Auflage der berühmtesten Regatta der Welt vor. Der Spruch von Richter Herman Cahn lässt indes weiter auf sich warten.

Zeitpunkt noch völlig offen

In der Pressemitteilung der Schweizer Cup-Organisatoren hieß es zum laufenden Verfahren: "Sollte der Supreme Court die Gültigkeit des spanischen Club Nautico Español de Vela als Challenger of Record bestätigen und BMW Oracle Racing sich entscheiden, dagegen keine Berufung einzulegen, dann wird ACM anstreben, mit den bestehenden Herausforderern die bereits existierenden Regeln und Pläne innerhalb eines neuen Rahmens zu ordnen, um den Cup zu einem späteren Zeitpunkt vor Valencia auszutragen." Wann die Regatta stattfinden soll, wurde nicht gesagt.

Keine Berufung

Für den Fall, dass das US-Team Recht bekommt, hat Verteidiger Alinghi seine Bereitschaft signalisiert, keine Berufung gegen das Urteil einzulegen. In dem Fall würde Alinghi gegen den dann in Abgleich mit den Bestimmungen der Stiftungsurkunde neuen und einzig gültigen Herausforderer BMW Oracle Racing "im kommenden Jahr in einem Boot, möglicherweise einem Katamaran" antreten.

Schümann: "Habe keine Angst"

Damit besteht bis zum Gerichtsurteil weiterhin Unsicherheit über Zeitpunkt und Wettbewerber des 33. America's Cup. Doch Jochen Schümann denkt nicht daran, das Handtuch zu schmeißen. Der 53 Jahre alte deutsche Hoffnungsträger trommelte in Valencia sein Team zur Lagebesprechung zusammen. Der dreimalige Olympiasieger und zweimalige America's Cup-Gewinner sagte: "Ich habe keine Angst. Jede schlechte Nachricht birgt meist auch Möglichkeiten, etwas Gutes aus ihnen zu machen."

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