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Fußball - Werder Bremen: Prügelknaben Sanogo und Alberto zum Duschen geschickt

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Werder Bremen  

Neue Chance für Prügelknaben

24.11.2007, 17:14 Uhr | sid, dpa

Boubacar Sanogos Rechte landet am Kinn von Carlos Alberto (li.) (Foto: imago)Boubacar Sanogos Rechte landet am Kinn von Carlos Alberto (li.) (Foto: imago) Die beiden Werder-Profis Carlos Alberto und Boubacar Sanogo, die sich im Training einen handfesten Schlagabtausch geliefert hatten, werden nach ihrer Suspendierung wieder ganz normal ins Training integriert. "Man darf die beiden jetzt auch nicht in eine Schublade stecken. Wir haben mit ihnen ein ernstes Gespräch geführt, in dem sie sich einsichtig zeigten und den Vorfall bereuten.", sagte Klaus Allofs und ergänzte: "Die beiden haben sich inzwischen wieder versöhnt. Sie hatten ohnehin keine richtige Erklärung dafür, wie der Zweikampf so eskalieren konnte, da sie sich eigentlich gut verstehen."

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Geldstrafe angekündigt

Der Werder-Geschäftsführer deutete an, dass Alberto und Sanogo neben der zeitweiligen Suspendierung auch mit einer Geldstrafe rechnen müssen. "Das wird schon so sein, dass es ihnen weh tut. Aber viel wichtiger ist es, dass bei ihnen der Wille zu sehen ist, sich wieder auf andere Art und Weise einzubringen. Wenn wir Erfolg haben wollen, können wir solche Handlungen nicht dulden", so Allofs.

Disziplinarische Strafe

Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf hatte zuvor schon aus disziplinarischen Gründen auf Boubacar Sanogo und Carlos Alberto für das Bundesliga-Spiel bei Energie Cottbus verzichtet. Die beiden Fußball-Profis waren nach einer Prügelei im Training frühzeitig von Schaaf in die Kabine geschickt worden. Dabei soll der Werder-Zugang Alberto dem Ivorer absichtlich auf sein lädiertes linkes Sprunggelenk getreten haben. Sanogo revanchierte sich mit Schlägen an den Kopf des Brasilianers. Erst Torwart-Trainer Michael Kraft, Kapitän Frank Baumann und weitere Werder-Spieler konnten dem skandalösen Treiben eine Ende bereiten. "Die Spieler haben eine Vorbildfunktion. Wir müssen uns gegenseitig akzeptieren und miteinander klar kommen. Wer sich so verhält, muss mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen", meinte der Trainer.

Unakzeptables Verhalten

Sanogo, Nationalstürmer der Elfenbeinküste, war in dieser Saison bereits sechs Mal erfolgreich und wäre am Samstag nach rund dreiwöchiger Verletzungspause in den Kader zurückgekehrt. Der brasilianische Mittelfeldspieler Carlos Alberto war vor der Saison mit acht Millionen Euro Ablöse der teuerste Spieler der Vereinsgeschichte und hatte erst beim letzten Heimspiel gegen den Karlsruher SC sein Comeback nach krankheitsbedingter Pause gegeben. "Wir treffen diese Maßnahme trotz der durch die Verletzungen angespannten Personallage, da wir ein solches Verhalten nicht akzeptieren können", sagte Schaaf.

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"Dieser Mann ist verrückt"

Werder-Sportchef Klaus Allofs bestellte die Übeltäter gemeinsam zum Rapport. "Wir haben ihnen deutlich klargemacht, dass wir das nicht dulden. Sie haben Einsicht gezeigt", sagte Allofs. Dennoch verdonnerte Bremens starker Mann die beiden Raufbolde zusätzlich zur Zahlung einer Geldstrafe in unbekannter Höhe. Zuvor hatte Sanogo im Streit mit Alberto in der "Bild"-Zeitung verbal nachgelegt: "Alberto hat absichtlich zugetreten. Vorher schon mal. Dieser Mann ist verrückt."

Alberto hat sich keinen Gefallen getan

Die Suspendierung ist vor allem für den mit vielen Vorschusslorbeeren verpflichteten Alberto ein weiterer schwerer Rückschlag. Bislang wurde der brasilianische Nationalspieler in der Bundesliga nur zweimal eingewechselt, eine rätselhafte Schlafstörung setzte ihn zudem monatelang außer Gefecht. Das Vertrauen von Schaaf in seinen Star-Einkauf dürfte mit der Entgleisung gegen Sanogo weiter gelitten haben.

Ohrfeige für Matthäus

Die Prügel-Einlage von Sanogo und Carlos Alberto ist in der Bundesliga und in Bremen nicht ohne Beispiel: Im Januar 2005 sorgte ein Kopfstoß des ehemaligen Werder-Regisseurs Johan Micoud gegen Fabian Ernst für Aufsehen. Legendär ist die Ohrfeige, die Bayern Münchens Bixente Lizarazu im August 1999 Rekordnationalspieler Lothar Matthäus verpasst hat.

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