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Fußball - FC Bayern München: Hoeneß lässt Sagnol gehen - unter Umständen

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FC Bayern München  

Hoeneß lässt Sagnol gehen - unter Umständen

26.11.2007, 11:54 Uhr | dpa

Willy Sagnol: Sagt er bald adieu? (Foto: imago)Willy Sagnol: Sagt er bald adieu? (Foto: imago) Dem deutschen Rekordmeister steht wohl ein prominenter Abgang ins Haus. Willy Sagnol, wechselwilliger französischer Nationalspieler, kann sich seine Papiere im Büro von Manager Uli Hoeneß abholen - sofern er sich mit einem anderen Klub über einen Transfer verständigt. Das geht aus einer Äußerung von Hoeneß hervor. Er habe sich noch nicht damit beschäftigt, ob er Sagnol im Winter gehen lassen werde, sagte er der "Münchner Abendzeitung". Aber: "Wenn er wirklich mit einem Verein kommt, müssen wir das tun."

Zum Spiel FC Bayern - Wolfsburg:

Hoeneß sieht die Angelegenheit gelassen

Im Fachmagazin "kicker" ergänzte Hoeneß: "Wir haben sowieso zu viele Spieler. Hier bricht nichts zusammen, wenn ein, zwei im Winter gehen." An Sagnol soll neben dem französischen Erstligisten Olympique Marseille auch der englische Meister Manchester United interessiert sein. "Es ehrt mich, wenn ein Klub wie ManU um mich wirbt", hatte Sagnol bereits vor Wochen betont. Der 30-Jährige hatte am Samstag nach dem 2:1 des FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg überraschend seine Wechselabsichten bekundet. Vor Wochen habe er den Verein informiert, dass er in der Winterpause weg wolle, sagte er.

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"Willy ist ein sehr emotionaler Mensch"

Hoeneß bestätigte nun das Treffen mit Sagnol, der sich Anfang April eine schwere Knieverletzung zugezogen und gegen die Wölfe erstmals wieder im Kader der Bayern gestanden hatte. "Willy war vor einiger Zeit bei mir und hat gesagt: 'Wenn ich nicht bald spiele, will ich weg.' Ich habe das nicht so ernst genommen. Willy ist ein sehr emotionaler Mensch", sagte Hoeneß.

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Hitzfeld von Sagnol überrascht

Trainer Ottmar Hitzfeld hatte schon am Sonntag angekündigt, mit Sagnol über dessen Wechselgedanken reden zu wollen. "Diese Aussage hat mich überrascht", sagte Hitzfeld, der zugleich klarstellte, dass Sagnol seine persönlichen Ambitionen den Interessen des Vereins unterordnen müsse: "Er braucht Zeit, um den Anschluss zu finden. Wir sind in einer Phase, wo wir nichts riskieren oder experimentieren können."

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