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Fußball - Nationalmannschaft: Löw fährt gelassen nach Luzern

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Nationalmannschaft  

Löw fährt gelassen nach Luzern

29.11.2007, 12:25 Uhr | dpa

Joachim Löw (Foto: imgo)Joachim Löw (Foto: imgo) Die Zahnschmerzen sind verflogen, der gewohnte Biss ist wieder da: Mit größtmöglicher Gelassenheit und sogar einer "gewissen Vorfreude" reist Bundestrainer Joachim Löw zur Auslosung der EM-Gruppen am Sonntag nach Luzern. Die Aussicht auf eine Super-Gruppe der Ex-Champions mit den Niederlanden, Frankreich und Weltmeister Italien als Gegnern kann den Chefcoach der deutschen Fußball-Nationalmannschaft aber nicht schrecken: "Wir machen keine Rechenspiele oder Spekulationen. Es ist alles möglich. Es gibt keine leichten Gegner", sagte Löw vor der Los-Zeremonie für die EM-Endrunde im kommenden Sommer in Österreich und der Schweiz.



Alles ist möglich

Nach der Nullnummer im letzten Qualifikationsspiel gegen Wales wird die Löw-Auswahl im Luzerner Kulturzentrum nur im dritten Topf mit Rumänien, Portugal und Spanien einsortiert. Außer diesen Teams sind alle anderen zwölf EM-Teilnehmer als Vorrundengegner beim Turnier vom 7. bis 29. Juni 2008 möglich. Fest steht bisher nur, dass die Gastgeber Schweiz und Österreich als "Köpfe" der Gruppen A und B ihre drei Vorrundenspiele in Basel beziehungsweise Wien bestreiten werden. Titelverteidiger Griechenland und die Niederlande werden in den Gruppen C und D an die Spitze gesetzt und spielen ihre ersten drei Partien in Bern oder Salzburg.

Kein logistischer Nachteil

Die deutsche Mannschaft muss unabhängig vom Los in jedem Fall an zwei verschiedenen Orten antreten - entweder in der Schweiz (Gruppe A Basel und Genf/Gruppe C Bern und Zürich) oder Österreich (Gruppe B Wien und Klagenfurt/Gruppe D Salzburg und Innsbruck). Reisestress befürchtet Löw aber nicht, und sieht in dem etwas abgelegenen EM-Quartier im Hotel Giardino am Lago Maggiore im Schweizer Kanton Tessin keinen logistischen Nachteil. Vom Flughafen Lugano sei man in einer Stunde an jedem Spielort. "Das war bei der WM in Deutschland auch nicht anders", sagte Löw. "Das Gesamtpaket hat gestimmt. Es ist sehr schön gelegen und hat perfekte Trainingsbedingungen", sagte Löw.

Man muss gewinnen, egal gegen wen



Mit möglichen Gegnern für sein erstes Turnier als DFB-Chefcoach will sich Löw nicht vorab beschäftigen. "Man muss versuchen, die ersten beiden Spiele zu gewinnen, egal gegen wen", sagte der 47-Jährige. Unabhängig dieser Beteuerungen dürfte aber auch Löw keine Einwände haben, wenn das Los am Sonntag die vermeintlich leichteste Gruppe mit Österreich, Schweden und Russland ergibt.

Zahn-OP gut überstanden



Seine Weisheitszahnoperation, die ihn in der Vorwoche zur Absage der Reise zur WM-Qualifikation nach Durban/Südafrika gezwungen hatte, hat der Freiburger gut überstanden. "Seit Dienstag kann ich wieder feste Nahrung zu mir nehmen. Alles ist gut", sagte er.

Ballack-Comeback fest eingeplant

Mindestens ebenso sehr dürfte Löw ein Heilungsbericht aus England erfreuen. Der Bundestrainer plant im EM-Jahr fest mit der Rückkehr von Langzeit-Patient Michael Ballack. "Wir gehen davon aus, dass er im Februar dabei ist." Am 6. Februar spielt das DFB-Team im EM-Test in Wien gegen Österreich. Einen Fitness-Rückstand seines Kapitäns befürchtet Löw nicht. "Es ist für ihn ein Vorteil, dass in der englischen Premier League durchgespielt wird. Da kann er den Rhythmus aufnehmen."

Letztes Spiel am 24.März

Ballack hatte am Montagabend im Reserveteam des FC Chelsea sein erstes Spiel seit seiner Knöchelverletzung im April bestritten und will noch in diesem Jahr in der Premier League antreten. Im Nationaltrikot hatte er zuletzt am 24. März in der EM-Qualifikation gegen Tschechien (2:1) in Prag gespielt.


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