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Fußball - FC Bayern München: Kahn kurz vor Weihnachten wieder auf Eier-Suche

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FC Bayern München  

Kurz vor Weihnachten wieder auf Eier-Suche

01.12.2007, 11:40 Uhr | Jörg Hausmann

Oliver Kahn (Foto: dpa)Oliver Kahn (Foto: dpa) Trotz des mageren 1:1 in Braga sind die Chancen des Bundesliga-Tabellenführers FC Bayern München auch auf internationaler Ebene weiter intakt. Der Rekordmeister führt die Gruppe F der Gruppenphase des UEFA Cups an, muss für das sichere Weiterkommen nur noch sein Heimspiel gegen die Griechen von Aris Saloniki gewinnen. Unübersehbar aber hat sich in den vergangenen Wochen in den Reihen des Bundesliga-Topfavoriten ein nicht unbekannter Schlendrian eingeschlichen. Noch immer trat dann der Titan auf den Plan, um "Eier" einzufordern, um seine Vorderleute wachzurütteln. Ohne den letzten Willen, den letzten Einsatz und Leidenschaft bliebe es dabei, sich "durchzuwurschteln", machte Oliver Kahn seinem Ärger via "Bild"-Zeitung Luft.

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Hitzfeld unterstützt Kahns Vorstoß

"Wir glauben", rauchte der "Vul-Kahn" vor dem Auftritt in Bielefeld, "es reicht, und wir schaffen das alles mit ein bisschen Fußballspielen. Und das reicht eben nicht!" Bevor noch mehr passiert als die bisher einzige Saisonniederlage (1:3 beim Meister aus Stuttgart am 10. November), sieht sich Kahn schon als Kapitän genötigt, einzugreifen. Seinen Cheftrainer weiß der 38-Jährige hinter sich. "Ich habe mit Oliver gesprochen", so Ottmar Hitzfeld, "und bin mit ihm einer Meinung, was unsere Ausstrahlung betrifft. Wir wurschteln uns durch!"

Selbst kämpfen

Weil das zu Beginn der Saison nicht so war und Hitzfeld aus der Ansammlung hervorragender Individualisten in Rekordzeit eine Mannschaft geformt zu haben schien, prasselte eine Lobeshymne nach der nächsten auf die luxuriös verstärkte Elf ein. Hitzfeld gab schon direkt nach den 90 Minuten in Portugal am Mikrofon des ZDF unumwunden zu, es sei ganz natürlich, dass dann der eine oder andere Spieler sich darauf verlasse, der Nebenmann werde es schon richten. "Aber wenn Kampf angesagt ist", zitierte ihn die "Bild", "muss man auch mal die Ärmel hochkrempeln."

Kahns legendäre Erinnerung nach einem 0:2 auf Schalke

Egal, ob die vermeintliche Übermannschaft in Teilen bewusst oder unbewusst um 10 oder 20 Prozent heruntergeschaltet hat: "Wenn der Hunger fehlt, wird man kein Meister", schrieb Hitzfeld seiner Belegschaft ins Stammbuch. Die Konkurrenz lässt sich längst nicht mehr so mühelos ausspielen wie noch zu Saisonbeginn. Vor allem in Ostwestfalen, wo die Münchner zwei ihrer letzten vier Bundesligaauftritte verloren, werde es "wieder ein Kampf. Wenn wir da so auftreten, wird's auch auf der Alm schwer", erinnerte der 58-Jährige. Die Bayern stehen im November 2007 vor der gleichen Frage wie im November 2003 nach einem 0:2 auf Schalke: "Wo sind unsere Eier geblieben?"

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