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Formel 1: Das Comeback der Slicks

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Rund um den Rennzirkus  

Das Comeback der Slicks

05.12.2007, 09:09 Uhr

Nick Heidfeld unterwegs auf Slicks (Foto: xpb.cc)Nick Heidfeld unterwegs auf Slicks (Foto: xpb.cc) Sie wurden von Fans und Fahrern lange Zeit schmerzlich vermisst, jetzt sind sie wieder da: die profillosen Reifen in der Formel 1. Am ersten Testtag im spanischen Jerez de la Frontera feierten die Slicks ein beeindruckendes Comeback. Nick Heidfeld im BMW Sauber und Jenson Button (Honda) drehten auf den Pneus, welche in dieser Form zuletzt 1997 in der Königsklasse Verwendung fanden, auf Anhieb die schnellsten Runden. Anschließend munkelte man im Fahrerlager, dass die 2009er-Reifen (erst dann sollen diese auch im Rennen eingesetzt werden) vom Potenzial her um etwa zwei Sekunden schneller sind als die aktuellen.

Zum Durchklicken Fotos von den Testfahrten im spanischen Jerez

Deutliche Vorteile in schnellen Kurven

Und tatsächlich, Heidfeld schaffte nach dem Wechsel auf Slicks eine Steigerung von 1:21,000 Minuten auf 1:19,042 Minuten. Damit war er unterm Strich um 0,113 Sekunden schneller als Button und um 0,670 Sekunden schneller als Pedro de la Rosa im noch mit Rillenreifen ausgestatteten McLaren-Mercedes. Ebenfalls auffällig: Gerade in den schnellen Kurven scheinen die Slicks recht deutliche Vorteile zu haben.

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Rossiter noch nicht überzeugt

Dies war nicht unbedingt zu erwarten, schließlich wirkt sich in den schnellen Kurven die Aerodynamik stark aus. Daher sollte der von den Reifen generierte mechanische Grip eigentlich zweitrangig sein. Super Aguris James Rossiter sieht das aber anders: "Mit den Slicks geht es in den Hochgeschwindigkeitskurven besser, da kann man näher an die Autos vor einem heranfahren. Aber in den langsamen Kurven verliert man ein bisschen", erklärte er.

Zum Durchklicken Die deutschen Piloten in der Formel 1

Button: "Das hat Spaß gemacht"

Jenson Button war von den neuen Reifen sehr angetan: "Das hat Spaß gemacht. Es war das erste Mal, dass ich Slicks auf einem Formel 1 gefahren bin, und das Fahrverhalten war viel vorhersehbarer. Man kann viel eher erraten, wie sich das Auto verhalten wird", so der Honda-Pilot, der zuletzt in seiner Formel-3-Zeit auf Slicks gefahren ist. "Wir stehen am Beginn der Entwicklung, aber ich hatte einen sehr guten Eindruck."

Genug Zeit, um die Reifen zu entwickeln

Bridgestone hat nun ein ganzes Jahr Zeit, um die Slicks zur Rennreife zu bringen. Es ist also durchaus davon auszugehen, dass es 2009 tatsächlich das geplante Comeback geben wird. Zuletzt wurde ja eine Weltmeisterschaft vor genau zehn Jahren, 1997, auf Slicks ausgetragen, ehe für 1998 die Rillenreifen - vorne drei, hinten vier Rillen - eingeführt wurden. Später kam dann auch vorne eine vierte Rille hinzu.

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