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Formel 1: Ralf Schumacher kämpft weiter um Cockpit-Platz in nächster Saison

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Force India  

Bizarrer Shootout in Jerez

05.12.2007, 10:39 Uhr

Ralf Schumacher (Foto: xpb.cc)Ralf Schumacher (Foto: xpb.cc) Ralf Schumacher kämpft weiter um ein Cockpit für die nächste Saison. Doch Woche für Woche werden die Chancen für den 32-Jährigen geringer. Die große Zuversicht, die Schumacher nach der Bekanntgabe seines Wechsels von Toyota offensiv zur Schau stellte, ist mittlerweile einer scheuen Zurückhaltung gewichen. Kein Wunder. Lediglich beim Formel-1-Neuling Force India werden dem sechsfachen Grand-Prix-Sieger noch Chancen auf einen Vertrag für die nächste Saison eingeräumt. Um das Cockpit neben dem gesetzten Landsmann Adrian Sutil zu bekommen, muss sich der jüngere Bruder von Rekordweltmeister Michael Schumacher aber in einem harten Ausscheidungswettbewerb durchsetzen.

Foto-Show Das sind die Kandidaten des Shootouts
Zum Durchklicken Fotos von den Testfahrten im spanischen Jerez

"Das ist ein Freundschaftsdienst"

Schumacher spielte allerdings seine Testfahrt am Donnerstag in Jerez herunter. "Das ist ein Freundschaftsdienst", sagte der 32-Jährige im spanischen Jerez. Er sei darauf angesprochen worden, als das Team Force India durch den indischen Großunternehmer Vijay Mallya gekauft worden sei. "Ich löse nun mein Versprechen ein", sagte Schumacher. Auch Teamchef Colin Kolles wollte von einem "Shoot-Out" nichts wissen. "Dieser Unfug hält sich immer noch in der Öffentlichkeit. Der Ralf soll wissen, worauf er sich einlässt", meinte er. Das gelte auch für die anderen Kandidaten auf den noch freien Cockpit-Platz beim schlechtesten Team der vergangenen Saison. Gesetzt ist in Adrian Sutil aus dem bayrischen Gräfelfing bereits ein deutscher Pilot. Der 24-Jährige darf sich während der Testtage schonen.

Starke Konkurrenz für Schumi II

Nicht weniger als sechs Fahrer kämpfen in Jerez mit Schumi II um den Strohhalm, der den Stammplatz in der Königsklasse des Motorsports garantiert. Und das kann durchaus als "Shoot-Out" bezeichnet werden. Die erfahrenen Giancarlo Fisichella, Vitantonio Liuzzi und Christian Klien sind sicher eine starke Konkurrenz für Schumacher, Franck Montagny und Giedo van der Garde gehen mit Außenseiterchancen ins Ausscheidungsrennen. Der unerfahrene Bezahlfahrer Roldan Rodriguez würde zwar gut zehn Millionen Euro mit ins Team bringen – dumm nur, dass Force-India-Boss Vijay Mallya genau davon mehr als genug hat.

Rennkalender 2008

Mehr Fahrer als Ingenieure

Nach den Tests in Jerez soll die Entscheidung fallen, wer nächste Saison für das erste indische Formel-1-Team Rennkilometer sammeln wird. "Es ist lustig. Beim Meeting waren mehr Fahrer als Ingenieure. Es ist aber immer noch Wettbewerb und ich finde das ganz interessant", beschreibt Giancarlo Fisichella bei "adrivo.com" den skurrilen Wettkampf, der dem Team in der Winterpause viel mediale Aufmerksamkeit bringt.

Zurückhaltung vor den ersten Tests

"Ralf hat viel Erfahrung, so wie ich. Er hat guten Speed. Liuzzi und Klien sind zwar jünger als ich, aber auch schnell. Sie sind also alle stark", sagte Fisichella im Rahmen der Testfahrten von Jerez über seinen Hauptkonkurrenten. Ex-Toyota-Testfahrer Franck Montagny, der lange mit dem freigewordenen Schumacher-Cockpit bei den Japanern geliebäugelt hatte, sieht sich ebenfalls noch im Rennen. "Es wird zwischen Vitantonio, Ralf, Christian, Fisichella und mir entschieden." Schumacher selbst greift heute in das Geschehen ein und wollte sich vorab nicht zu seinen Chancen und seinen Konkurrenten äußern.

Zum Durchklicken Ralfs Karriere in Bildern
Zum Durchklicken Die deutschen Piloten in der Formel 1

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