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Motorsport: Schumacher vor Ausstieg aus der Formel 1

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Rund um den Rennzirkus  

Schumacher blickt der Realität ins Auge

06.12.2007, 19:12 Uhr

Ende einer schlechten Testsession: Ralf Schumacher (Foto: xpb.cc)Ende einer schlechten Testsession: Ralf Schumacher (Foto: xpb.cc) Die Testfahrten für Force India im spanischen Jerez sollten noch einmal zur großen Bühne für Ralf Schumacher werden. Nach wie vor hat der Deutsche kein Cockpit für die kommende Saison, und so schien das neue Team zum rettenden Strohhalm zu avancieren. Doch Schumacher erlebte an seinem ersten Testtag ein wahres Fiasko. Sein Name fand sich ganz am Ende des Zeitentableaus, Ausritte ins Kiesbett und ein technischer Defekt auf der Strecke machten das Desaster perfekt. Resignation macht sich nun bei Schumacher breit: "Es kann sein, dass das heute meine letzte Fahrt in einem Formel-1-Wagen war."

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Schumacher: "Überlegen, was am besten ist"

Er müsse nächstes Jahr nicht Formel-1 fahren, sagte Schumacher. "Ich werde mir jetzt überlegen, was am besten für mich ist", meinte er weiter. "Jetzt fliege ich erst einmal nach Salzburg, genieße dort meine Freizeit, verbringe Weihnachten mit meiner Familie. Im Januar werde ich darüber nachdenken, wie es weitergeht. Im Moment habe ich mich noch nicht entschieden." Zwischen den Zeilen deutete er auch an, dass er sich ein Nachzüglerteam in der Formel 1 nicht antun will.

Auf der Suche nach einer Option

Solche Aussagen gab es vom Deutschen bislang nicht zu hören. Im Gegenteil, Schumacher ließ immer wieder verlauten, auch 2008 "zu 100 Prozent" in der Formel 1 seine Runden zu drehen. Auf einer Pressekonferenz nach den Testfahrten sagte er nun aber, dass er schon seit Saisonmitte über ein Karriereende nachdenke. Nur falls sich noch irgendwo eine brauchbare Option auftun sollte, werde er sich das durch den Kopf gehen lassen. Danach sieht es im Moment aber nicht aus.

Reihenweise Absagen

McLaren-Mercedes hat ihn bereits freundlich wissen lassen, dass man ihn nicht will, Prodrive wird nun doch nicht in die Formel 1 einsteigen und selbst bei Force India tendiert man derzeit eher zu Christian Klien oder Vitantonio Liuzzi. Das wäre aber für ihn wohl sowieso nicht in Frage gekommen: "Ich glaube nicht, dass ich nächstes Jahr hier fahren werde", winkte der 32-Jährige in Jerez ab.

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