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Fußball: FC Bayern suspendiert Oliver Kahn

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FC Bayern München  

FC Bayern suspendiert Kahn

11.12.2007, 14:45 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Fürs letzte Hinrundenspiel aus dem Kader geflogen: Oliver Kahn (Foto: imago)Fürs letzte Hinrundenspiel aus dem Kader geflogen: Oliver Kahn (Foto: imago) Bayern Münchens Trainer Ottmar Hitzfeld hat überraschend Kapitän Oliver Kahn für das letzte Hinrundenspiel der Bundesliga bei Hertha BSC Berlin am Samstag suspendiert. "Aus disziplinarischen Gründen" sei der dreimalige Welttorhüter des Jahres aus dem Kader gestrichen und eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro verhängt worden, teilte der Rekordmeister in einer Presseerklärung mit. Die Gründe für die Suspendierung würden intern geklärt.


Im Porträt Oliver Kahn
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Kahn: "Ich verstehe das"

Der Torwart hat die Suspendierung akzeptiert. "Ich bin nicht ganz so überrascht, weil in letzter Zeit das eine oder andere auch öffentlich passiert ist. Ich verstehe das. Man möchte jetzt Ruhe haben. Disziplin ist jetzt das oberste Gebot", sagte der ehemalige Nationaltorhüter. "Ich bin der Letzte, der nicht erkennt, wenn er über das Ziel hinausschießt und da oder dort mal einen Fehler gemacht hat. Ich bin jemand, der das einsieht und dann versucht, es in Zukunft besser zu machen." Allerdings habe er "das alles ja gar nicht so negativ gemeint". Im Gegenteil: "Ich wollte sogar dem einen oder anderen eine Anregung geben." Kahn rechnet damit, dass er in der kommenden Woche im UEFA Cup gegen Aris Saloniki wieder spielt. "Ich bereite mich voll auf Saloniki vor. Das ist alles mit dem Trainer abgesprochen", erklärte er. Bei der Partie gegen Hertha BSC wird Michael Rensing das Bayern-Tor hüten.

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Kritik an Ribery und Toni

Auch Nationalspieler Philipp Lahm wollte sich nicht konkret äußern: "Das ist in der Kabine zustande gekommen. Deshalb werde ich das nicht nach außen tragen", erklärte der Abwehrspieler. Kahn hatte zuletzt in einem Interview mit dem "kicker" zu einem Rundumschlag gegen die Mannschaft ausgeholt. "Es wird in jedem Spiel ein Stück weniger. Es reicht nicht, gut loszulegen. Du musst die ganze Saison konstant hohes Niveau zeigen", hatte Kahn gesagt und vor allem gegen die Superstars Franck Ribery und Luca Toni gestichelt: "Da muss sich der ein oder andere noch zurechtfinden, dass hier zwei, drei gute Spiele nicht reichen. Bayern ist nicht Marseille oder Florenz, sondern wie Milan, Real, Barca, ManU." Ribery kam im Sommer aus Marseille, Toni aus Florenz.

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Ärger auf der Weihnachtsfeier

Kahn hatte die Weihnachtsfeier der Mannschaft am Samstag nach dem 0:0 gegen den MSV Duisburg vorzeitig verlassen und soll sich dadurch den Unmut von Manager Uli Hoeneß zugezogen haben. Diesen Zusammenhang sieht der Torwart jedoch nicht. Damit hänge es "mit Sicherheit nicht zusammen", erklärte Kahn. Noch vor dem Training am Dienstagmorgen waren Hoeneß und Hitzfeld in die Spielerkabine gegangen und hatten ihm die Suspendierung mitgeteilt.

Maier: Suspendierung ist übertrieben

Bayern-Torwarttrainer Sepp Maier kritisierte umgehend die Verbannung seines Schützlings aus dem Kader. "Ich glaube, dass das alles ein wenig übertrieben ist. Aber na gut, das muss der Uli (Manager Hoeneß, Anm. d. Red.) wissen, was er macht, und die Herren da oben. Man hätte sich einfach mal erkundigen müssen, warum er die Weihnachtsfeier so früh verlassen hat. Das hatte einen bestimmten Grund", erklärte Maier, der ein freundschaftliches Verhältnis zur derzeitigen Nummer eins der Bayern hat. Der Weltmeister von 1974 glaubt nicht, dass Kahn in Duisburg sein letztes Spiel für den Rekordmeister absolviert hat. "Da gibt es jetzt ein bisschen Stunk. Und dann beruhigt sich das auch wieder", ist sich Maier sicher.

Kritische Phase trotz Tabellenführung

Der "Fall Kahn" zeigt aber eher das Gegenteil. Bei den Bayern liegen vor dem Hinrunden-Finale trotz Tabellenführung die Nerven blank. "Wir sind in einer kritischen Phase", bestätigte Lahm. Pikant ist, dass Franz Beckenbauer Trainer Hitzfeld indirekt zum Handeln aufgefordert hatte. Die Mannschaft benötige "einen ordentlichen Weckruf", äußerte der Vereinspräsident in seiner "Bild"-Kolumne. "Der Trott der vergangenen Spiele darf nicht zur Gewohnheit werden", warnte Beckenbauer zugleich, wobei er den Dauerläufer Ribery ausdrücklich vor Kritik in Schutz nahm.

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