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Fußball - Bundesliga: Letzter Akt im Kampf um die Herbstmeisterschaft

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17. Spieltag - Samstagsspiele  

Letzter Akt im Kampf um die Herbstmeisterschaft

15.12.2007, 10:13 Uhr | Jörg Hausmann, t-online.de

Bremens Daniel Jensen, Bayerns Miroslav Klose (Montage: T-Online; Fotos: imago)Bremens Daniel Jensen, Bayerns Miroslav Klose (Montage: T-Online; Fotos: imago) Wider Erwarten kämpfen vor dem letzten Bundesligaspieltag des zu Ende gehenden Jahres tatsächlich noch zwei Mannschaften um den ebenso inoffiziellen wie wertlosen Titel des Herbstmeisters: neben dem Topfavoriten aus München auch dessen Dauerkonkurrent aus Bremen. Angesichts des vorweihnachtlichen Theaters an der Isar um den möglichen Austausch des Cheftrainers (Ottmar Hitzfeld) und die Suspendierung des Torwart-Titans (Oliver Kahn), scheinen die Chancen auf einen Coup der Werderaner glänzend zu stehen. Zwei Punkte fehlen den Hanseaten vor ihrem heutigen Spitzenspiel gegen die zuletzt bärenstarken Leverkusener (ab 15.15 Uhr im T-Online Live-Ticker) auf die Bayern. Die treten in Berlin an.

Ab 15.15 Uhr Die Samstagsspiele im T-Online Live-Ticker

Das Freitagsspiel Cottbus schießt sich von den Abstiegsrängen

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Sportlich antworten

Die meisten Siege, nur eine Niederlage - und die beim Meister in Stuttgart -, nur acht Gegentreffer, nebenbei Tabellenführer: Für die Bayern könnte und würde der Himmel voller Geigen hängen. Wären da nicht die unsäglichen Diskussionen um die Zukunft Hitzfelds. Manche Medien wollen bereits die zweite Trennung des Rekordmeisters von seinem einstmals einzig denkbaren Cheftrainer beschlossen wissen. Fakt ist: Unabhängig von Hitzfelds Schicksal, seiner und der Entscheidung der Vereinsführung, fällt heute in 90 Minuten im Olympiastadion die über die Herbstmeisterschaft. Sportliche Antworten sind und waren noch immer die besten.

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Dem bitteren Scheitern mit Ehrgeiz begegnen

Bleibt die aus, lauert Werder. Nachdem den Bremern das Unternehmen Champions-League-Klassenerhalt kläglich in die Hosen ging, dürfte der Ehrgeiz umso geweckter sein. Immerhin droht den Grün-Weißen bei einem neuerlichen Fehltritt auch national ein Verschwinden aus der Beletage: Kontrahent Leverkusen rauschte dank fünf Siegen zuletzt von Rang zehn bis auf vier empor, steht nur noch drei Punkte hinter Bremen und fünf hinter den Bayern.

Gute Freunde in der Schalker Arena

In diesen Regionen hatte auch Schalke ein Wörtchen mitreden wollen. Doch angesichts von fünf Zählern Rückstand auf einen Champions-League-Platz geht es für Königsblau vorläufig nur um die Qualifikation für den UEFA Cup. Doch diese Träne trocknet schnell, seitdem feststeht, dass die Gelsenkirchener in der Champions League überwintern werden. Mit dem heutigen Kontrahenten aus Nürnberg, der sich anschickt, auf einem Nicht-Abstiegsplatz zu überwintern, verbindet die Schalker eine gewachsene Fanfreundschaft. Trotzdem wird es kein Weihnachtsgeschenk der Gastgeber an den Club geben, der seine vergangenen vier Auswärtsspiele verlor.

Treffen der Überraschungsteams

Dass Aufsteiger Karlsruher SC zum Ausklang der Hinrunde einen Zähler vor Schalke platziert sein würde, freut alle Wagemutigen, die das schon vor Saisonstart getippt haben. Die Badener überraschen, wenngleich sie in den jüngsten vier Vergleichen nur einen Sieg feierten. Dies ist auch der Grund dafür, aus den UEFA-Pokal-Rängen gerutscht zu sein. Vor der heutigen Top-Partie mit Champions-League-Kandidat Hamburger SV bemerkte der langsam auftauende Neuzugang Alexander Iashvili im "kicker": "Wenn alles passt, können wir auch den HSV schlagen." Der wartet seit dem 28. Oktober (1:0 in Duisburg) auf einen Auswärtssieg, hat aber sowohl die Bayern (vier Punkte weg) und erst recht Bremen (zwei Zähler voraus) fest im Visier.

Dammeiers Trainer-Debüt gegen den Meister

Um den sauberen Abschluss höchst abwechslungsreich verlaufener Hinserien geht es in den Duellen Bielefelds mit Meister Stuttgart und der Wolfsburger mit den Dortmundern. Vier Mal ein Auf und Nieder, wobei Felix Magaths Wolfsburger mit dem Auf noch ein ungelöstes Problem haben. Zum Ende der tatsächlich schlechtesten Halbserie der VfL-Bundesligageschichte stellen sich die wiedererstarkten Dortmunder vor - nach ihrem 6:1-Freudenfreitag gegen Bielefeld. Dort gibt Detlev Dammeier als Interimsnachfolger Ernst Middendorps sein Intermezzo auf der Trainerbank. Gegner VfB Stuttgart darf sich nach der weggefallenen Champions-League-Belastung künftig darauf konzentrieren, wieder einen internationalen Rang zu belegen. Tatsächlich ist der (Hannover als Fünfter) nur noch zwei Zähler entfernt.

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