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Fußball - Bundesliga: Abstiegskampf zwischen Rostock und Bochum

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17. Spieltag - Sonntagsspiele  

Daheim keine Geschenke mehr verteilen

16.12.2007, 15:31 Uhr | t-online.de

Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf (li.) und Duisburgs Trainer Rudi Bommer (Montage: T-Online; Fotos: imago)Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf (li.) und Duisburgs Trainer Rudi Bommer (Montage: T-Online; Fotos: imago) Zu Weihnachten aus dem Keller zu sein, lautet das Bestreben des MSV Duisburg und Hansa Rostocks. Den beiden Aufsteigern bietet sich jeweils in einem Heimspiel zum sportlichen Abschied aus dem Jahr 2007 dazu die beste Gelegenheit. Mit den Tabellennachbarn aus Frankfurt (12.) und Bochum (13.) stellen sich an der Wedau respektive der Ostsee keine Giganten der Liga vor, sondern vielmehr zwei Klubs, die sich davor fürchten, durch den MSV respektive Hansa wieder in den Kampf um den Klassenerhalt verwickelt zu werden (beide Sonntagsspiele ab 16.45 Uhr im T-Online Live-Ticker). Duisburgs Empfehlung vor dem Duell mit seinem Rekordtrainer Friedhelm Funkel könnte kaum besser sein: 0:0 in München.



Ab 16.45 Uhr Die beiden Sonntagsspiele im T-Online Live-Ticker

Samstagsspiele Bayern zittern sich zur Herbstmeisterschaft
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Ein neues Spiel

Aber Funkels Pendant Rudi Bommer, der vor zehn Jahren seine letzten Partien als Profi im Dress der Frankfurter Eintracht bestritt, warnte im Fachblatt "kicker": "Bloß keine Euphorie." Der frühere Nationalspieler weiß zwar, dass plötzlich ein weiterer Sieg genügt, um die Abstiegszone hinter sich zu lassen. Aber das beachtenswerte Remis in der Allianz Arena formte aus dem Bundesligisten mit den meisten Niederlagen nicht über Nacht einen Anwärter auf den Europapokalplatz.

Die Lage der Liga Der Herbstmeister fühlt sich wie ein Absteiger

Nochmal so willig wie gegen Schalke

Auch der Kontrahent vom Main feierte ein Unentschieden vor Wochenfrist wie einen moralischen Sieg. Cheftrainer Funkel zeigte sich nach dem hochklassigen und spannenden 2:2 gegen Champions-League-Achtelfinalist FC Schalke 04 angetan von Einsatz und Leidenschaft seiner Elf, die trotz zweimaliger Führung schon zum achten Mal die Punkte teilte - Ligahöchstwert. In der MSV-Arena wird mit weniger Aufwand kaum etwas zu holen sein, und dann hätte die Elf aus Mainhattan bereits zum achten Mal nacheinander nicht gewonnen. Der gute Eindruck der Vorrunde wäre endgültig verwischt und Duisburg bis auf vier Zähler an der Eintracht dran. Allerdings gewann der MSV in Meisterschaftspartien nicht mehr gegen die Frankfurter, seitdem Funkel am 19. März 2000 an der Ruhr seine Koffer packen musste.

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Einfach ein Beispiel an Cottbus nehmen

Zu seiner Zeit in Rostock, der Funkel kaum nachtrauert, bewohnte der überzeugte Dreitagebartträger das Haus eines weitaus profilierteren Coaches des letzten DDR-Meisters, Frank Pagelsdorf. Der frühere Libero täte seinem Kumpel Funkel durchaus einen Gefallen - und vor allem sich und dem FC Hansa natürlich - mit einem Erfolg über Bochum. Der VfL sitzt der Eintracht mit nur einem Zähler Abstand im Nacken, mit einem Polster von vier Punkten gegenüber dem ersten Abstiegsplatz. Den belegen die Cottbuser, die beim 5:1 über Hannover am Freitag Abend eindrucksvoll demonstrierten, wie ein verantwortungsbewusster Underdog der Liga mit der Chance umgeht, seine Fans kurz vor Weihnachten zu versöhnen - mitten im Kampf um den Klassenerhalt.

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