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Pulverfass München - die Rückkehr des FC Hollywood

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FC Bayern München  

Pulverfass München - die Rückkehr des FC Hollywood

18.12.2007, 12:30 Uhr | t-online.de

Hoeneß (li.) und Hitzfeld (Foto: imago) Hoeneß (li.) und Hitzfeld (Foto: imago) Kurz vor dem richtungweisenden Spiel gegen Aris Thessaloniki liegen beim FC Bayern München die Nerven blank. Sollte gegen die Griechen das Weiterkommen im UEFA Cup verspielt werden, dürfte der deutsche Rekordmeister vor einer großen Zerreißprobe stehen. Zu allem Überfluss hat jetzt auch noch Franck Ribéry die Vereinsführung scharf kritisiert. "Es stört mich schon, dass hier von allen Seiten ein wahnsinniger Druck aufgebaut wird. Hier wird zu leicht Panik gemacht. Wir sollten einfach alle unseren Job machen.“

Kritik Ribéry fordert mehr Demut von Kahn
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Fehlende Demut bemängelt

Nachdem zuvor Oliver Kahn die neuen Stars Ribéry und Luca Toni angegriffen hatte ("Der FC Bayern ist nicht Marseille oder Florenz“) und von Coach Ottmar Hitzfeld zu 25.000 Euro Geldstrafe und einer vereinsinternen Sperre für ein Spiel bestraft wurde, legt jetzt ausgerechnet Ribéry nach. Zuvor bemängelte er bereits fehlende Demut bei Kahn.

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Glanzvoller Start verpufft

Vom glanzvollen Start in die Saison 2007/2008 ist beim FC Bayern München somit nicht mehr viel übrig geblieben. Lagen sich Spieler und Verantwortliche zu Rundenbeginn noch freudestrahlend in den Armen und malten alles rosarot, so ist der deutsche Rekordmeister kurz vor Weihnachten knallhart auf dem Boden der Realität angekommen.

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Sagnol verlässt den Klub

Da passt es ins Bild, dass sich Willy Sagnol plötzlich vor die TV-Kameras stellt und sich beklagt nicht mehr zum Einsatz zu kommen und einen Vereinswechsel möglichst in der Winterpause mit aller Vehemenz anstrebt. Ein Abschied des Franzosen scheint mittlerweile beschlossene Sache zu sein. Ebenso passt es ins Bild, dass über eine "Flucht nach Salzburg“ ("Bild“) von Ottmar Hitzfeld spekuliert wird.

Transfer Manchester United will Philipp Lahm

Geht Lahm im Winter zu ManU?

Bereits zuvor meldete sich Valérien Ismael massiv zu Wort. "Ich glaube nicht, dass Hitzfeld mir noch eine Chance geben würde. Ich bin sauer auf ihn. Mein Problem ist er“. Mittlerweile wurde der Abwehrspieler nach Hannover transferiert. Ebenfalls auf dem Absprung könnte Philipp Lahm stehen. Manchester United verstärkt das Werben um den Abwehrspieler. Am liebsten hätten die Briten ihn bereits im Winter. Bricht der neue FC Bayern gleich wieder auseinander?



Rummenigge löst Krise aus

Kahn (li.) und Sagnol (Foto: imago) Kahn (li.) und Sagnol (Foto: imago) Ausgerechnet Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge leitete die Entwicklung zum FC Hollywood ein, als er sich nach dem 2:2 gegen die Bolton Wanderers zu einer in ihrer Schärfe völlig überraschenden Trainer-Kritik hinreißen ließ. "Es waren 66 000 Zuschauer im Stadion, und die haben das Recht, die beste Mannschaft zu sehen“, polterte Rummenigge. Mit seiner Aussage "Fußball ist keine Mathematik“, traf er den ehemaligen Mathematik-Lehrer Hitzfeld sogar unter der Gürtellinie.

Hoeneß wie einst Trapattoni

Die Wutrede auf der Jahreshauptversammlung von Manager Uli Hoeneß gegen die eigenen Fans, die die schlechte Stimmung in der Allianz Arena kritisierten, folgte wenige Wochen später. Der Auftritt des Bayern-Managers erinnert stark an den legendären Ausraster von Giovanni Trapattoni Mitte der 90er Jahre („Was erlauben Strunz…“). Zu jener Zeit wurde der Begriff FC Hollywood geprägt.

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Wieder enormer Druck

Nur ein  Sieg gegen Thessaloniki im UEFA Cup dürfte das Pulverfass FC Bayern vor dem Explodieren bewahren. Ansonsten droht dem Rekordmeister ein knallharter Winter. Jetzt droht auch noch Luca Toni auszufallen, nachdem ihn Daniel van Buyten im Training am Knöchel verletzte. Der Druck ist immens. Und dieser Druck geht ausgerechnet Spielgestalter Ribéry mächtig auf die Nerven.

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