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Fußball - FC Bayern München: Lukas Podolski kann sich Vereinswechsel vorstellen

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FC Bayern München  

Podolski und Lucio reden von Vereinswechsel

19.12.2007, 12:20 Uhr | t-online.de, sid

Lucio und Podolski (Foto: imago)Lucio und Podolski (Foto: imago) Immer mehr Spieler wollen den FC Bayern verlassen. Nach Valerien Ismael und Willy Sagnol will offenbar auch Lucio dem deutschen Rekordmeister den Rücken kehren. Sogar Lukas Podolski kann sich einen vorzeitigen Abschied vom Herbstmeister vorstellen. Das geht aus einem Interview des 22 Jahre alten Stürmers mit der "Süddeutschen Zeitung" hervor. Er wolle sich zwar bei Bayern durchsetzen, sagte Podolski, aber: "Es wäre doch blöd, wenn ich sage, München ist toll, es läuft alles gut bei den Bayern, und irgendwann bin ich dann grau auf der Bank."

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Abwarten bis zum Frühling

Der Ex-Kölner ist bei den Münchnern hinter Miroslav Klose und Luca Toni nur die Nummer 3 im Sturm und hat in der Hinrunde nur elf Ligapartien - davon neun als Einwechselspieler - bestritten. Ein Tor ist ihm dabei nicht gelungen. Podolskis Vertrag läuft noch bis 2010. Bis "April, Anfang Mai" wolle er seine Situation beobachten, sagte Podolski, "dann gucken wir weiter und müssen vielleicht wirklich reden" - über einen möglichen Transfer. Er habe "einige Anfragen", ergänzte Podolski, "aus dem Ausland und aus der Bundesliga". Der Hamburger SV und Werder Bremen haben ihr Interesse an dem Angreifer bereits öffentlich bekundet und wollen ihn schon in der Winterpause verpflichten, "aber für mich zählt momentan nur der FC Bayern", sagte Podolski.

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Imagewechsel angestrebt

Der Offensivspieler hadert indes mit seinem Image als Clown der Mannschaft und immer lustiger Scherzkeks, das ihm Bayern-Manager Uli Hoeneß zuletzt immer wieder vorgeworfen hatte. Podolski will sich ändern. "Poldi hier, Poldi da, Poldi trallalla. Aber das ist jetzt vorbei. Ich bin ja ganz anders", sagte er. Podolski will einen neuen Lebensabschnitt beginnen und hat dafür auch "mein Umfeld völlig neu geordnet. Ich will Fußball spielen. Nur Fußball spielen. Und deshalb muss auch dieses Poldi-Schweini-Poldi-Schweini-hin-und-her endlich ein Ende haben. Damit muss Schluss sein. Die Ehe mit Schweini, wenn man es so nennen will, die hat es noch nie gegeben."

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Lucio-Abschied steht fest

Während Podolski nach wie vor hofft, sich beim FC Bayern durchzusetzen, scheint für Lucio ein Abschied bereits beschlossene Sache. "Ich träume von Spanien und Italien. Dort möchte ich eines Tages spielen. Vielleicht darf ich meinen Traum ein bisschen früher verwirklichen, wenn der Verein und ich uns einigen", sagte der brasilianische Nationalspieler in einem Interview mit der Deutschen Welle. Spätestens mit Ende seines bis 2010 laufenden Vertrages sei für ihn bei den Bayern und in Deutschland Schluss, ergänzte der 29 Jahre alte Verteidiger.

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Schlechtes Wetter geht Lucio auf die Nerven

In der Münchner Abendzeitung begründete er dieses Vorhaben mit dem ungemütlich schlechten Wetter in Deutschland, wo Lucio von Januar 2000 bis Sommer 2004 zunächst für Bayer Leverkusen spielte und dann nach München wechselte. Seine Frau Dione, die drei Kinder Valentina, Victoria und Joao sowie er selbst fühlten sich im hiesigen Winter 'wie Häftlinge der tiefen Temperaturen, wir sind Gefangene der Kälte', sagte er.

Klima verschreckt Brasilianer

Väterchen Frost verhindert nach Lucios Meinung auch manchen Transfer. "Es ist fast unmöglich, brasilianische Stars, die schon in Spanien oder Italien spielen, nach Deutschland zu locken. Es liegt nicht am FC Bayern, sondern am Land. In Italien und Spanien sind die Kultur, die Gewohnheiten, die Sprache und das Wetter ähnlich wie in Brasilien. Damit kann Bayern nicht konkurrieren", sagte er.

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