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Fußball - Bundesliga: Transfers der Hinrunde - Was hat`s gebracht?

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Rückblick - Transfers der Hinrunde  

Die Bundesliga hat groß eingekauft: Was hat`s gebracht?

23.12.2007, 19:19 Uhr | Julian Moering, Markus Polak, t-online.de

Luca Toni (li.) und Boubacar Sanogo konnten in ihren neuen Vereinen überzeugen (Foto: imago)Luca Toni (li.) und Boubacar Sanogo konnten in ihren neuen Vereinen überzeugen (Foto: imago) Klotzen statt Kleckern: So lautete das Transfer-Motto der Fußball-Bundesligisten für die Saison 07/08. Noch nie zuvor wurde so viel Geld in neue Beine investiert. Laut "transfermarkt.de" gaben die 18 Klubs bisher satte 220 Millionen Euro für Neueinkäufe aus. Zum Vergleich: In der Spielzeit 06/07 waren es gerade einmal 138 Millionen Euro - wohlgemerkt für die ganze Saison. Doch nicht immer war das Geld gut angelegt. T-Online zieht ein Zwischenfazit: Welche Spieler waren ihr Geld wert? Welcher Verein hat die Kohle zum Fenster raus geschmissen?

Zum Durchklicken Diese Einkäufe waren ihr Geld wert
Zum Durchklicken Diese Investitionen hätte man sich sparen können

Bayrische Einkaufstour

Wieder einmal hat der FC Bayern München den größten Teil zum Einkaufs-Rekord beigetragen. Um national und im Konzert der Großen auf europäischer Bühne weiter mitmischen zu können, hat Bayern-Manager Uli Hoeneß stolze 79 Millionen Euro ausgegeben. Fast 50 Millionen Euro gingen allein für den Weltmeister Luca Toni (11 Mio), den Vize-Weltmeister Franck Ribéry (25 Mio) und den WM-Dritten Miroslav Klose (12 Mio) drauf. Gut angelegtes Geld. Besonders die Dribbel-Künste eines Ribéry verzauberten die ganze Liga. Klose und Toni führen mit je neun Treffer neben Bremens Diego und Hamburgs Rafael van der Vaart die Torjägerliste an. José Ernesto Sosa (12 Mio) und Jan Schlaudraff (1 Mio) blieben dagegen den Beweis ihrer Qualität noch schuldig. Durch Verletzungen in der Frühphase der Saison verpassten sie den Anschluss und müssen nun auf die Rückrunde hoffen.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei Bochums Stanislav Sestak (Foto: imago)Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei Bochums Stanislav Sestak (Foto: imago)

Das Schnäppchen der Hinrunde

Nachdem die Bochumer mit der Verpflichtung von Theofanis Gekas bereits vergangene Saison ein glückliches Händchen hatten, bewies VfL-Manager Stefan Kuntz erneut den richtigen Riecher für Sturmtalente. Gerade einmal 750.000 Euro kostete Stanislav Sestak vom slowakischen Meister MSK Zilina. Ein absoluter Volltreffer. Mit acht Toren mauserte er sich zum besten Torschützen seines Teams und zeichnete sich zudem mit sieben Assists auch als guter Vorlagengeber aus. In seiner ersten Bundesligasaison erzielte der 24-Jährige bereits drei Doppelpacks. Kurios: Alle Tore schoss Sestak vor heimischem Publikum.

Carlos Alberto bleibt den Beweis seiner Qualität in Bremen schuldig (Foto: imago)Carlos Alberto bleibt den Beweis seiner Qualität in Bremen schuldig (Foto: imago)

Licht und Schatten an der Weser

Auf einen Treffer von Carlos Alberto warteten die Fans in Bremen bisher vergeblich. Der mit acht Millionen Euro teuerste Einkauf in der Vereinsgeschichte von Werder Bremen könnte der erste richtige Transfer-Flop von Manager-Fuchs Klaus Allofs werden. Der 23-jährige Brasilianer, der 2004 mit dem FC Porto die Champions League gewann, sollte neben Landsmann Diego im Mittelfeld für Aufsehen sorgen, hatte aber auf dem Platz und auch daneben meist nur das Nachsehen. Schwächeanfall, Schlafstörungen und zuletzt eine Schlägerei mit Team-Kollege Boubacar Sanogo sorgten dafür, dass der Mittelfeldmann kaum zum Zuge kam. Gerade mal zwei Kurzeinsätze in der Liga, eine Einwechslung im DFB-Pokal und drei Minuten in der Champions League kann er vorweisen. Sanogo indes konnte voll überzeugen. Der mit 4,5 Millionen Euro vom HSV verpflichtete Stürmer wurde vor Saisonbeginn noch als Panikkauf bezeichnet, widerlegte seine Kritiker aber eindrucksvoll mit elf Treffern in nur 19 Pflichtspielen.

Billig-Liga im Vergleich zu England und Spanien

Trotz der Rekord-Investition von 220 Millionen Euro hinkt die Bundesliga im Vergleich zu den anderen europäischen Top-Ligen weit hinterher. Allein die Klubs der englischen Premiere League gaben 712 Millionen Euro für neues Personal aus. Die Teams aus der spanischen Primera Division legten immerhin noch 542 Millionen Euro auf den Tisch.


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