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Fußball - Nationalmannschaft: Köpke korrigiert Löw in der Torhüterfrage

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Nationalmannschaft - Torhüterfrage  

Köpke korrigiert Löw: Die Tür ins Tor steht weiter offen

21.12.2007, 09:07 Uhr | sid, dpa

Bundestorwarttrainer Andreas Köpke (Foto: imago) Bundestorwarttrainer Andreas Köpke (Foto: imago) Von wegen Ende der (Torwart-)Diskussion: Bundestorwarttrainer Andreas Köpke sah in einem Gespräch mit der "Süddeutsche Zeitung" bezüglich der Besetzung des deutschen Tores während der EM-Endrunde im kommenden Jahr in Österreich und der Schweiz "keinen Grund, schon jetzt definitive Aussagen zu treffen." Dies hatte sein "Chef", Bundestrainer Joachim Löw, im Rahmen eines runden Pressetisches drei Tage zuvor jedoch getan - zumindest in den Augen seiner Zuhörer aus dem Bereich der Medien. Der Schwarzwälder benannte Jens Lehnmann, Timo Hildebrand und Robert Enke als das definitive Trio zwischen den Pfosten. Lediglich die Reihenfolge sei noch offen. "Joachim hat einfach den Ist-Zustand benannt, er hat gesagt, wie die Dinge im Moment liegen", erklärte ein ob der einheitlichen Interpretation der Aussage verwunderter Köpke. Die Tür ins Tor stehe vielmehr weiterhin offen. Man wolle auf aktuelle Entwicklungen reagieren können, nicht nur auf Verletzungen, sondern auch auf etwaige Formtiefs, fügte der deutsche Europameister-Keeper von 1996 hinzu.

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Im Porträt Jens Lehmann
Im Porträt Timo Hildebrand
Im Porträt Robert Enke



Aussage zum Ist-Zustand

Die erwähnten Protagonisten seien schlichtweg "die drei Torhüter, die zuletzt immer dabei waren und im Moment das Recht hätten, nominiert zu werden", unterstrich der 45-Jährige. Aber es sei "ein bisschen früh, wenn wir jetzt plötzlich im Dezember definitiv entscheiden würden". Und auch Löw meinte gegenüber der dpa: "Wir werden in den nächsten fünf Monaten die Beobachtung noch einmal intensivieren. Es gibt keinen Freibrief. Es gilt das Leistungsprinzip." Alles andere sei "Interpretationssache" seiner Zuhörerschaft gewesen.

Hildebrands Situation schlagartig verbessert

Köpke äußerte sich hoffnungsvoll zur Situation von Hildebrand beim spanischen Erstligisten FC Valencia, nachdem dort Stammtorhüter Santiago Canizares durch Trainer Ronald Koeman ausgemustert wurde: "Timo hat uns zuletzt immer wieder gesagt, es gebe positive Signale. Und das ist eben jetzt eingetreten."

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Spielpraxis für Lehmann unerlässlich

Zu Arsenals Nummer 1B, Lehmann, wollen Köpke und Löw zwischen den Jahren Kontakt aufnehmen. "Wir wollen einfach von Jens wissen, wie er sich das weiter vorstellt." Tatsache bleibe, dass es wichtig sei, Spielpraxis zu haben. Köpke wollte jedoch nicht ausschließen, dass ein Torwart bei der EM die Nummer eins ist, obwohl er in der Rückrunde bei seinem Verein auf der Bank gesessen habe. "Das wird sicher schwierig, aber alles ist möglich", so Köpke.

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Nächstes Vier-Augen-Gespräch mit Wenger

Lehmann indes wollte die Aussagen von Löw zur EM-Nominierung nicht unbestätigt registrieren. "Bevor ich nicht mit Jogi Löw gesprochen habe, möchte ich mich nicht äußern", sagte der Edel-Reservist in einem Interview im Fachmagazin "kicker". Er habe Coach Arséne Wenger nochmals um ein Gespräch gebeten. "Ich merke immer wieder, dass ich mürrisch bin. Ich schlafe auch häufig schlecht." Wenger habe seinen Eindruck bestätigt, "dass er Almunia mit anderen Maßstäben bewertet. Aber diese Aussage - sinngemäß fiel sie so - war für mich natürlich eine große Enttäuschung". Wenn Lehmann die Leistungen auf dem Platz sehe, ärgere er sich und "muss die Faust in der Tasche ballen".

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Ehrgeiz wächst nur noch

Die Kinder und die Schule seien für Lehmann das große Problem bei einem Wechsel. Wenn DFB-Coach Löw "sagen sollte, du brauchst Spielpraxis, sonst nehme ich dich nicht mit, dann müsste ich eventuell handeln". Vorstellen könne sich Lehmann jedoch auch, von Arsenals Ersatzbank bei der EM zu spielen. Je länger er nicht spiele, desto größer sei sein Ehrgeiz über die Saison hinaus im Tor zu stehen. "Dass ich ab Januar anderswo spielen könnte, weiß ich allerdings. Es kommt aber immer darauf an, was sich anbietet", sagte der gebürtige Essener. Falls Arsenal jedoch "für einen 38 Jahre alten Ersatztorhüter noch eine Ablöse verlangen sollte, bleibe ich lieber".

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