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Fußball - Bundesliga: Auf der Suche nach dem Sommerschnäppchen

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Auf der Suche nach dem Sommerschnäppchen

22.12.2007, 17:30 Uhr | Markus Polak, t-online.de

Tim Borowski (Foto: imago)Tim Borowski (Foto: imago) Kaum haben sich die 18 Bundesliga-Klubs in die Winterpause verabschiedet, brodelt es auch schon wieder gehörig in der Gerüchteküche. Die Vereine buhlen um die Gunst begehrter Spieler und versuchen sich gezielt zu verstärken. Oftmals müssen die Wunschkicker aus einem bestehenden Vertrag herausgekauft werden und sind deshalb sehr teuer. Besonders begehrt sind daher jene Kicker, deren Kontrakt zum Ende einer Spielzeit ausläuft. T-Online hat die Situation unter die Lupe genommen und stellt Kandidaten vor, die ihre Klubs zum Saisonende ablösefrei verlassen könnten.

Zum Durchklicken Die Verträge dieser Bundesliga-Profis enden zum Saisonende

Borowski: "Es ist nicht ausgeschlossen"

Besonders interessant ist die Situation beim Tabellenzweiten Werder Bremen. In den vergangenen Jahren bewies Sportdirektor Klaus Allofs mit Einkäufen wie Diego, Naldo, Miroslav Klose oder auch Ivan Klasnic immer wieder ein glückliches Händchen. Letzterer feierte am 17. Spieltag mit seinen beiden Treffern gegen Leverkusen ein furioses Comeback und dürfte auch in der Rückrunde wieder für Aufsehen sorgen. Doch genau wie sein Teamkollege Tim Borowski besitzt Klasnic nur einen Vertrag bis zum Saisonende. Beide wären sicherlich nicht die schlechtesten Alternativen in den Reihen eines europäischen Spitzenklubs - ab Sommer 2008 sogar zum Schnäppchenpreis. Wobei Borowski sich auch durchaus einen Verbleib in Bremen vorstellen kann. "Es ist nicht ausgeschlossen. In Bremen entwickelt sich viel - nicht nur fußballerisch. Auch das Stadion soll demnächst ausgebaut werden", sagte der deutsche Nationalspieler dem Fußball-Magazin "11Freunde".

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Brisanz auf Schalke

Mit dem zuletzt lange verletzten Sebastian Kehl von Borussia Dortmund und Schalkes Gerald Asamoah geraten zwei weitere Kicker aus dem Dunstkreis der Nationalelf ins Visier der Konkurrenz. Gerade die Situation des zuletzt häufig kritisierten Asamoah gewinnt durch den vorgezogenen Wechsel des Frankfurters Albert Streit zu den Königsblauen zunehmend an Brisanz. Da beide Akteure ähnliche Eigenschaften im Offensivspiel aufweisen, könnte die Luft für den seit 1999 für die Knappen auflaufenden Asamoah langsam eng werden. Anders gestaltet sich die Lage des 27-jährigen Kehl. Eine Vertragsverlängerung bei den Schwarz-Gelben dürfte nur eine reine Formalie darstellen, doch die Borussia sollte sich nicht allzu viel Zeit lassen, sonst könnte die Interessenbekundung anderer Vereine den Marktwert noch einmal in die Höhe schießen lassen.

Wörns klopft beim "Klub der 500er" an

Auch bei Borussia Dortmunds Routinier Christian Wörns hält der Herbst seiner Karriere Einzug. Die Leistungen des 35-Jährigen geben in dieser Saison oftmals Anlass zur Kritik, und dennoch würde sich Wörns gerne noch einen großen Wunsch erfüllen. Mit derzeit 459 Bundesliga-Einsätzen klopft der Oldie allmählich an die Tür zum "Klub der 500er". "Das wäre eine Marke, die ich gerne schaffen würde", sagte Wörns dem "Kicker". Damit wäre er erst der zwölfte Spieler, der es bis zu dieser beeindruckenden Marke geschafft hat. Das einzige Problem, das ihn bei diesem Vorhaben behindern könnte: Sein Vertrag in Dortmund läuft im Sommer aus. Sollte Wörns in dieser Saison aber noch auf mindestens 25 Einsätze kommen, würde sich sein Kontrakt automatisch bis zum Jahr 2009 verlängern. Dazu darf der zuletzt zum BVB-Bankdrücker degradierte Wörns in der Rückrunde aber höchstens noch zwei Spiele verpassen.

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