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Rechtsstreit geht in die nächste Runde

12.02.2010, 23:01 Uhr | dpa

Team Alinghi (Foto: imago)Team Alinghi (Foto: imago) Das Ringen um den richtigen Weg in die Zukunft des America's Cup geht in die nächste Runde. Die Schweizer Société Nautique de Genève (SNG) hat für Titelverteidiger Alinghi vor dem Obersten New Yorker Gerichtshof Einspruch gegen den Richterentscheid zugunsten des Golden Gate Yacht Klubs (GGYK) und Larry Ellisons Segelrennstall BMW Oracle Racing eingelegt. Das neue Anwaltsteam der Eidgenossen will einen Formfehler in der Herausforderung der Amerikaner zum Exklusiv-Match gegen Alinghi ausgemacht haben. Das US-Team soll versäumt haben, die laut Stiftungsurkunde von 1887 geforderte Anzahl der Rümpfe des zu wählenden Bootstyps für das Duell korrekt zu spezifizieren.

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Unklarheit über den Bootstyp

In einer Erklärung von SNG-Anwalt Lucien Masmejan heißt es: "Im Dokument des GGYK wird ein Einrumpf-Boot mit den Maßen 90 mal 90 Fuß beschrieben. Wir möchten sicherstellen, dass dies und nicht ein Mehrrümpfer das Boot ist, mit dem sie aufkreuzen werden, denn sonst schiene ihre Herausforderung ungültig." Zuletzt war aber stets von einem Katamaran-Duell die Rede.

"Wir haben 2011 im Visier"

Angesichts von mittlerweile zwölf Herausforderern, von denen einige noch nicht offiziell sind oder nicht genannt werden wollen, erklärte Masmejan: "Wir wollen den 33. America's Cup in einer Serie mit vielen Herausforderern in AC90-Yachten austragen. Weil das Datum dafür nicht mehr 2009 sein kann, haben wir 2011 im Visier." Er betonte: "Wir sind nicht diejenigen, die den Weg vor Gericht eingeschlagen haben. Jetzt aber setzen wir den Prozess fort."

Oracle Racing bleibt gelassen

Die Retourkutsche der Schweizer trifft die Amerikaner drei Tage vor Silvester überraschend. Doch das Team von Software-Milliardär Ellison reagierte gelassen. Sprecher Tom Ehman erklärte: "Wenn diese Argumente gültig wären, hätte man sie schon vor Monaten präsentiert. Jetzt wirken sie unglücklicherweise wie eine verzweifelte Maßnahme der neuen Alinghi-Anwälte. Wir sind sicher, dass das Gericht sie ablehnen wird."

Shosholoza könnte den Zuschlag erhalten

Ob Richter Herman Cahn in der für den 14. Januar angekündigten Stellungnahme schon auf den Einspruch eingehen wird, ist unklar. Michel Hodara, Generaldirektor des America's-Cup-Managements, sagte: "Wir rechnen eher eine Woche bis zehn Tage später damit." Sollten die Schweizer mit ihrem Einspruch Erfolg haben, könnte möglicherweise nach dem bereits für illegal erklärten spanischen Klub Nautico Español de Vela und dem Golden Gate Yacht Klub das Team Shosholoza die Rolle des "Challenger of Record" übernehmen. Die Südafrikaner hatten ihre Herausforderung nach Alinghis Cup-Sieg im Juli als dritte eingereicht.

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