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FC Bayern München: Das Kandidatenkarussell nimmt Fahrt auf

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FC Bayern  

Das Kandidatenkarussell nimmt Fahrt auf

03.01.2008, 17:29 Uhr | sid

Der Italiener Marcello Lippi (Foto: imago)Der Italiener Marcello Lippi (Foto: imago) Die Gerüchteküche brodelt. Wer wird Trainer bei Deutschlands Vorzeigeklub FC Bayern? Nach dem angekündigten Abschied von Ottmar Hitzfeld zum Saisonende wird das Who is Who der europäischen Fußballlehrerelite ins Gespräch gebracht. Über 20 vermeintliche Kandidaten tauchen in den Medien auf. Doch selbst die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters haben anscheinend noch keine Ahnung, wer ab 1. Juli das Sagen an der Münchner Seitenlinie haben könnte. "Der Einzige, den ich ausschließen kann, bin ich", erklärte Bayern-Präsident Franz Beckenbauer gegenüber der "Bild"-Zeitung.

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La Stampa: Klare Absage von Lippi vermeiden

Auch Italiens Weltmeistertrainer Marcello Lippi hat es in die Kandidatenliste geschafft. Aus Italien ist zu vernehmen, dass die Bayern sondieren sollen, ob sich der 59-Jährige ein Engagement in München vorstellen kann. "Bevor man eine Verhandlung in die Wege leitet, wollen die Bayern-Verantwortlichen sicher sein, dass sie von Lippi nicht sofort eine Absage erhalten. Sie überprüfen die Bereitschaft Lippis zu einer Erfahrung in einem Land, von dem er die Sprache nicht kennt", schreibt die Turnier Tageszeitung La Stampa.

Die Liste der Kandidaten ist lang

Das Anforderungsprofil der Bayern gleicht der Suche nach einem Super-Trainer: Möglichst deutschsprachig, international erfahren und im Umgang mit Stars geübt - viele Fußball-Lehrer erfüllen diese Forderungen nicht. Und Hitzfeld will sich im Sommer nicht mehr dem Kreuzfeuer der Kritik aussetzen. Als deutsche Namen werden nun Meister-Macher Armin Veh vom VfB Stuttgart, der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann und der Mainzer Jürgen Klopp gehandelt, daneben tauchen auch Spaniens Trainer des Jahres, Bernd Schuster von Real Madrid, und der derzeit vereinslose Rekordnationalspieler Lothar Matthäus auf.

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Das Who is Who der Trainerbranche

Zudem werden die drei Niederländer Marco van Basten, der nach der EM 2008 in Österreich und der Schweiz seinen Posten als Bondscoach aufgeben wird, sowie Frank Rijkaard vom FC Barcelona und Guus Hiddink (Russland) genannt. Jose Mourinho (vereinslos/zuvor FC Chelsea), Arsene Wenger (Arsenal London) und Rafael Benitez (FC Liverpool) gelten als vermeintliche Alternativen aus der englischen Premier League, hinzu kommt der Italiener Marcello Lippi, der nach dem Titelgewinn bei der WM 2006 als Nationalcoach aufhörte und seither pausiert.

Stevens rät vom van-Basten-Transfer ab

Aus der Bundesliga schaltete sich der niederländische Trainer Huub Stevens vom Hamburger SV in die Diskussion ein: "Ich denke, van Basten passt besser zu Ajax als zu den Bayern. Er hat die Erfahrung nicht." Da habe Rijkaard schon mehr zu bieten. "Aber wenn ich Bayern München wäre, würde ich einen erfahrenen Trainer nehmen. Bei Bayern ist mehr Druck als in Holland. Ein Guus Hiddink käme damit besser klar", sagte Stevens zur Münchner "tz". Van Basten, einer der vermeintlichen Top-Kandidaten der Bayern, ist auch bei Ajax Amsterdam im Gespräch. Allerdings hat der 43-Jährige abgesehen von einem Ajax-Jugendteam noch nie eine Vereinsmannschaft trainiert.

Schweizer locken Hitzfeld

Während die Spekulationen um die Hitzfeld-Nachfolge gerade erst in Schwung kommen, wirbt der Delegierte des Schweizer Verbandes, Ernst Lämmli, weiter intensiv um seinen langjährigen Weggefährten Hitzfeld als Nachfolger von Jakob "Köbi" Kuhn, der sein Amt als Nationaltrainer nach der EM niederlegen wird. "Sollte er zu uns wollen, sind es noch große Schritte. Auch materiell gesehen. Aber es gäbe für ihn keinen günstigeren Zeitpunkt, unser Nationaltrainer zu werden, als nach der EM", sagte Lämmli der "tz "und fügte hinzu: "Hier würde er Respekt in der Form bekommen, wie es sich gehört und wie er ihn verdient."

"Die Türen stehen ihm offen"

Hitzfeld hat eine Entscheidung über seine Zukunft für das Frühjahr angekündigt. Schweizer Nationalcoach oder TV-Experte seien seine beiden Optionen. Beim Pay-TV-Sender Premiere, für den er bereits vor seiner zweiten Amtzeit bei den Bayern tätig war, würde man ihn genauso wie in der Schweiz mit offenen Armen empfangen. Er sei "einer der besten Fußball-Experten in Deutschland. Selbstverständlich stehen ihm die Türen bei Premiere offen", sagte Sender-Sprecher Torsten Fricke der Münchner "Abendzeitung".

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