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Fußball - VfB Stuttgart: Horst Heldt schießt gegen Uli Hoeneß zurück

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VfB Stuttgart  

Horst Heldt wehrt sich

09.01.2008, 11:44 Uhr | dpa

Horst Heldt (Foto: imago)Horst Heldt (Foto: imago) Horst Heldt hat im Streit der Fußball-Manager mit Uli Hoeneß zurückgeschossen. "Wir finden es nicht schön, dass unserem Trainer vor laufender Fernsehkamera Avancen von den Bayern gemacht werden. Denn da haben wir bei Felix Magath schon schlechte Erfahrungen gemacht", sagte der Sportdirektor des VfB Stuttgart der "Bild"-Zeitung in Richtung des FC Bayern München. Hoeneß und Heldt waren wegen des Interesses des deutschen Meisters an Nationalstürmer Lukas Podolski aneinandergeraten. Der Bayern-Manager hatte daraufhin seinem Stuttgarter Kollegen schlechte Manieren vorgeworfen. Heldt wies diese Kritik als falsch zurück.

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Heldt: "Es hat noch keinen Kontakt mit Podolski gegeben"

"Ich habe nur gesagt, dass wir als VfB Stuttgart uns mit dem Thema Podolski befassen müssen, wenn er auf dem Markt sein sollte. Es hat noch keinen Kontakt gegeben", erklärte Heldt zum Thema Podolski. Hoeneß hatte zuvor gewettert, dass es nicht korrekt sei, einen Profi "anzubaggern", der bei einem anderen Vereinen noch zweieinhalb Jahre lang unter Vertrag stehe. "Ich weiß nicht, wie die Stuttgarter reagieren würden, wenn wir sagten, der Mario Gomez würde uns auch interessieren", hatte der Bayern-Manager erklärt. Deshalb hatte Hoeneß die Schwaben aufgefordert, in Zukunft "die Etikette" zu wahren.

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Magath vor Vertragsende abgeworben

Heldt spielte in seiner Erwiderung auf ein TV-Interview vor ein paar Wochen an, als Bayern-Präsident Franz Beckenbauer VfB-Coach Armin Veh umgarnte. Veh gilt als einer der Kandidaten für die Nachfolge des zum Saisonende scheidenden Ottmar Hitzfeld. Der Rekordmeister hatte dem VfB bereits 2004 Magath als Trainer weggeschnappt, obwohl dessen Vertrag noch ein weiteres Jahr lief.

Podolski will noch nicht aufgeben

Der VfB hatte am Wochenende sein grundsätzliches Interesse an einer Verpflichtung von Podolski bekundet, der beim FC Bayern auch in seiner zweiten Saison meist auf der Ersatzbank sitzt. "Es wäre fatal, sich nicht mit einem solchen Spieler wie Lukas Podolski zu beschäftigen", hatte Heldt erklärt. Podolski selbst will die weitere Entwicklung in München abwarten. Er hatte zuletzt aber einen Vereinswechsel in der Winterpause ausgeschlossen.

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