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Jogi Löw: Können mit Druck bei EM umgehen

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Jogi Löw: Können mit Druck bei EM umgehen

09.01.2008, 15:05 Uhr | dpa, sid

Joachim Löw (Foto: imago)Joachim Löw (Foto: imago) Joachim Löw sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Österreich und in der Schweiz "nicht als Top-Favorit". Frankreich und Italien seien rückblickend auf die letzten zehn Jahre erfolgreicher gewesen, so der Bundestrainer. "Ich glaube auch, dass Portugal und Spanien eine gute Rolle spielen werden", sagte Löw in einem Interview mit "Sport1".

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Das Team kann mit Druck umgehen

Der Bundestrainer traut seiner Elf aber zu, bei dem am 7. Juni beginnenden Turnier eine gute Rolle zu spielen und den Belastungen standzuhalten. "Der Druck vor der WM im eigenen Land war auch schon kaum zu überbieten. Obwohl die Ergebnisse vorher nicht optimal waren, war die Erwartungshaltung trotzdem sehr hoch. Aber aus dieser Erfahrung hat die Mannschaft gelernt und wir sind ja auch in der Qualifikation unserer Favoritenrolle gerecht geworden. Ich glaube, das Team ist mittlerweile so reif, dass es mit so einem Druck umgehen kann", sagte Löw 150 Tage vor EM-Beginn.

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Taktische Ausbildung verbesserungswürdig

In der Vorrunde trifft Deutschland am 8. Juni auf Polen, am 12. Juni auf Kroatien und die Partie gegen Österreich findet am 16. Juni statt. Das Endspiel wird am 29. Juni in Wien angepfiffen. Aber um Titel zu gewinnen, müsse sich die Nationalelf "vor allem in der taktischen Ausbildung" verbessern. "Da haben wir gegenüber manchen Nationen noch Defizite: Spiel ohne Ball, präzise Pässe, Organisation, bei unserer Mannschaft auch Standardsituationen. Bei diesen elementaren Dingen lassen wir nicht locker und damit muss man schon in der Jugend anfangen", sagte Löw. In diesem Zusammenhang machte der Bundestrainer dem Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes, Matthias Sammer, ein großes Kompliment. Der mache das "hervorragend".

Die Gegner des DFB-Teams im Porträt:
Österreich
Kroatien
Polen

Austausch mit Bundesliga-Trainern

Löw kämpft darum, dass der Fußball in Deutschland insgesamt vorangebracht wird und scheut deshalb auch das Gespräch mit der Bundesliga nicht. "Es ist doch nicht verwerflich, wenn man Innovationen anregt. Ich persönlich profitiere wahnsinnig vom Austausch mit Ottmar Hitzfeld, Thomas Schaaf oder Armin Veh. Ich freue mich über jede Diskussion, auch wenn sie angesichts der unterschiedlichen Interessen manchmal kontrovers ist."

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