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Fußball - Bundesliga: Das Torhüterkarussell im Transfermarkt

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Torhüterkarussell  

Immer weniger Rückhalt für den Rückhalt

11.01.2008, 10:11 Uhr | T-Online, Jörg Hausmann

Cottbus' Tomislav Piplica (li.) und Rostocks Stefan Wächter (Montage: T-Online, Fotos: imago)Cottbus' Tomislav Piplica (li.) und Rostocks Stefan Wächter (Montage: T-Online, Fotos: imago) Vorbei die Zeiten, da die Stammtorhüter der Bundesliga auf Jahre unantastbar waren und 400 Spiele am Stück absolvierten. Nicht weniger als ein Drittel der Cheftrainer der 18 Vereine der höchsten deutschen Spielklasse begibt sich im Wintertrainingslager auf die Suche nach dem passenden Rückhalt für die zweite Saisonhälfte: In Rostock sitzt Jörg Hahnel Routinier Stefan Wächter im Nacken, in Berlin Urgestein Christian Fiedler Jaroslav Drobny. Besonders pikant ist die Situation bei Drobnys Ex-Verein VfL Bochum: Weder dessen tschechischer Landsmann Jan Lastuvka, noch René Renno füllten die von Drobny hinterlassene Lücke dauerhaft befriedigend aus. Vielleicht die Chance des Jüngsten, des von langer Verletzung genesenen Philipp Heerwagen. Und in Cottbus muss sich dessen Hachinger Ahne Gerhard Tremmel noch immer Altmeister Tomislav Piplica erwehren.

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Piplica gibt nicht klein bei

Denn: Der 39-jährige Bosnier steht in der Lausitz vor einer erneuten Vertragsverlängerung, bis Saisonende 2009. Wahrscheinlich seine letzte als Angehöriger des Profikaders, aber ein klares Signal, die während der Hinrunde erfolgte Rückstufung nicht kampflos zu schlucken. Immerhin verteidigte Piplica - trotz regelmäßiger haarsträubender Patzer - sein Revier zwischen den Energie-Pfosten seit 1998 beinahe durchgängig erfolgreich. Nur Georg Koch, nach dem das ebenfalls von einem akuten Torwartproblem befallene Jena zuletzt erfolglos seine Fühler ausstreckte, hatte Piplica zwischen 2002 und 2004 mal längere Zeit auf die Bank verdrängt. Dort sitzt der Kult-Keeper nunmehr seit dem elften Spieltag. Doch so uneingeschränkt Eduard Geyer oder Petrik Sander hinter Piplica standen, hält der slowenische Coach Bojan Prasnikar Tremmel nicht die Stange. Piplicas Comeback scheint nur wenige Fehlgriffe seines Konkurrenten aus Bayern entfernt zu sein.

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Nicht alle haben es so gut wie einst Oliver Reck

Ein Oliver Reck durfte sich diese früher in Serie erlauben - und zwar vom Allerfeinsten - ohne bei seinem Mentor Otto Rehhagel Nervosität hervorzurufen. Rehhagels ehemaliger Bielefelder Spieler Frank Pagelsdorf schien von Stefan Wächter derart überzeugt, dass er dem früheren Hamburger im Sommer bei Aufsteiger Rostock die Nachfolge Mathias Schobers antrug. Doch nach 15 von 17 Begegnungen der Hinrunde riss Pagelsdorfs Geduldsfaden. Wächter fand sich nach einer Berg- und Talfahrt durchs erste Halbjahr hinter Jörg Hahnel auf der Bank wieder. Jetzt heißt es, sich neu zu beweisen, im Trainingslager zu keulen: "Selten zuvor war ich mir meiner Stärken so bewusst wie jetzt", kündigte Wächter via "kicker" an. Der 29-Jährige scheint die Lehren aus den Partien in München, gegen Nürnberg und Hannover gezogen zu haben.

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Tschechische Problemkeeper

Wächters Schicksal teilen die Tschechen Jaroslav Drobny und Jan Lastuvka. Beide ehemals für den FC Fulham in England aktiv, starteten sie mit hohem Erwatungsdruck, vor allem aber einem enormen Vertrauensbonus in ihre neuen Aufgaben in Berlin und Bochum. Lastuvka sollte Drobnys Verlust an der Ruhr auffangen, der wiederum wurde an der Spree dem treuen Christian Fiedler vor die Nase gesetzt. Nach 17 Begegnungen werden an beiden Orten die Karten neu gemischt: Der Ur-Herthaner Fielder steht vor seinem x-ten Comeback als Hauptstadt-Torwart, beim VfL steht auch Lastuvkas Ersatz René Renno vor der Ablösung. Philipp Heerwagen - im Sommer vom Zweitliga-Absteiger Unterhaching verpflichtet - ist endlich fit, um sein Talent auch erstklassig zu präsentieren. Viel Zeit sollte er nicht vergehen lassen, so sich die Chance ergibt. Denn spätestens mit den Ausbootungen von Frank Rost (längst die Nummer eins des HSV) in Schalke, Hans-Jörg Butt in Leverkusen oder jüngst Simon Jentzsch in Wolfsburg wurde deutlich, dass selbst jahrelange Verdienste von heute auf morgen nicht mehr zählen.

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