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Fußball - Borussia Dortmund: Jens Lehmann sagt BVB ab

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Borussia Dortmund  

Lehmann sagt Dortmund ab

11.01.2008, 18:15 Uhr | dpa

Jens Lehmann (Foto: dpa)Jens Lehmann (Foto: dpa) Das lange Warten war vergeblich. Anders als von Borussia Dortmund erhofft, wird der deutsche Fußball- Nationaltorhüter Jens Lehmann nicht vom FC Arsenal zum Revierclub wechseln. "Obwohl es eine sehr reizvolle Aufgabe gewesen wäre, wieder für Borussia Dortmund zu spielen, habe ich mich aus privaten Gründen gegen diesen Schritt entschieden. Es tut mir leid, gerade die Verantwortlichen von Borussia Dortmund damit zu enttäuschen, die mir ausreichend Zeit zur Überlegung gegeben haben", ließ Lehmann am Freitag durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) mitteilen.

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Löw hat Verständnis

Für den BVB war es nach der Absage von Rechtsverteidiger Andreas Hinkel ein weiterer Rückschlag in dem Bemühen, die Mannschaft nach einer mäßigen Hinrunde zu verstärken. Doch auch die Aussicht auf mehr Spielpraxis, die ihm zuletzt in London verwehrt blieb, konnte Lehmann nicht zu einem Vereinswechsel bewegen. Bundestrainer Joachim Löw äußerte Verständnis für die Entscheidung seiner bisherigen Nummer 1. "Natürlich wäre eine Rückkehr von Jens in die Bundesliga interessant gewesen, denn ein Spieler seiner Qualität ist immer eine Bereicherung. Unsere Einstellung zu Lehmann wird sich durch diese Entscheidung nicht ändern."

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Köpke stärkt Lehmann den Rücken

Ohne regelmäßige Einsätze könnte Lehmanns Wunsch, bei der EM 2008 das Tor des WM-Dritten zu hüten, gleichwohl in Gefahr geraten. "Wir hätten ihn gern in Dortmund gehabt", gestand DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke, stärkte ihm aber den Rücken: "Unabhängig von seiner Situation setzen wir auf Jens Lehmann, werden aber die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten."

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Interessenten in England

Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr in das Arsenal-Tor kann sich Lehmann trotz seines Verbleibs in London nicht machen. Wenger bestätigte noch am Morgen, dass der Keeper beim bevorstehenden Premier-League-Spiel gegen Birmingham City abermals mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen müsse. Möglicherweise erwägt Lehmann nun einen Wechsel zu einem anderen Club der englischen Premier League. Angeblich haben zwei Clubs (Bolton Wanderers und Machester City) Interesse bekundet.

Gedrückte Stimmung in Marbella

Die Absage des Wunschspielers drückte im Trainingslager des BVB in Marbella/Spanien mächtig auf die Stimmung. Sportdirektor Michael Zorc, der bis zuletzt optimistisch gewesen war, machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl: "Es war legitim und den Versuch wert, die deutsche Nr. 1 zu holen. Schade, dass es nicht geklappt hat." Die BVB-Führung hatte in den vergangenen Tagen intensiv um die Dienste des Schlussmanns geworben. Er sollte bis Saisonende die Position des verletzen Roman Weidenfeller einnehmen. Vertragliche Details waren längst geklärt: Dem Vernehmen sollte der ehemalige Dortmunder, der 2003 für 3,5 Millionen Euro von Dortmund nach London gewechselt war, rund eine Million Euro für sein halbjähriges Engagement erhalten. "Er hat uns heute Mittag abgesagt. Das hatte nur private Gründe", sagte Zorc.

Trotzdem soll ein Torwart kommen

Die überraschende Absage des Wunschspielers bringt den BVB nur drei Wochen vor dem Saisonstart in Zugzwang. Viel spricht derzeit dafür, dass der Bundesliga-Zehnte nun auf die Dienste des bisherigen Ersatzkeepers Marc Ziegler setzt. In seinen bisherigen Saisoneinsätzen schlug er sich achtbar: In drei Bundesligaspielen gegen Cottbus, Rostock und Bremen blieb er ohne Gegentor. "Wir haben Vertrauen in Marc Ziegler, werden aber noch einen zusätzlichen Torhüter verpflichten", kündigte Zorc an. Der Sportdirektor denkt dabei eher an eine Nummer 2.

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