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FC Bayern München: Jürgen Klinsmann im Interview

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FC Bayern München  

"Es ist eine ganz besondere Konstellation"

11.01.2008, 19:06 Uhr | dpa, t-online.de

Jürgen Klinsmann (Foto: ddp) Der FC Bayern München hat einen neuen Coach. Ab dem 1. Juli wird Jürgen Klinsmann den deutschen Rekordmeister trainieren. Was er von seinem neuen Job erwartet, erzählte er den Journalisten auf der Pressekonferenz.

Wie viel Zeit haben Sie gebraucht, um sich zu dieser Entscheidung durchzuringen?
Jürgen Klinsmann: Zuvorderst möchte ich erst einmal sagen, dass ich mich riesig freue und auch geehrt fühle, Trainer beim FC Bayern München zu werden. Es ist eine ganz besondere Konstellation. Ähnlich wie die Konstellation vor dreieinhalb Jahren war, als ich Trainer der deutschen Nationalmannschaft werden durfte. Es gibt nur wenige Möglichkeiten, auf so einem Niveau arbeiten zu dürfen, wie es der FC Bayern bietet. Er gehört zur Creme de la Creme im Weltfußball. Und als der Anruf kam kurz vor Weihnachten vom Karl-Heinz Rummenigge war eigentlich emotional die Entscheidung recht schnell gefallen. Natürlich in Absprache mit meiner Frau, ob sie es sich vorstellen könnten, mit der gesamten Familie wieder nach München zu ziehen, wo unser Sohn Jonathan vor zehn Jahren geboren wurde.

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Welche Philosophie wollen Sie dem FC Bayern München beibringen?
Die Philosophie ist recht einfach. Sie bezieht sich direkt auf den individuellen Spieler. Im Prinzip ist es das Ziel, jeden Spieler individuell besser zu machen und dadurch letztlich auch die Mannschaft besser zu machen.

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Wird Sie ein Team zu dieser Trainerstelle begleiten?
Ja, ich werde sicherlich ein Team aufbauen in den nächsten Monaten, das mich begleiten wird in dieser Aufgabe beim FC Bayern. Das besetzt sein wird mit internationalen Leuten, teilweise Amerikanern, aber auch teilweise aus anderen Ländern. Ich glaube, das Team wird ein Energiefeld aufbauen, das den Spielern sehr viel Spaß machen wird. Denn die Spieler werden fühlen, dass alles auf sie abgestimmt sein wird. Und dann werden wir loslegen. Aber alles in aller Ruhe ab 1.7.

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Warum Deutschland, warum der FC Bayern? Warum nicht USA, England, Italien, Spanien?
Weil es eine ganz besondere Konstellation ist. Weil natürlich auch eine familiäre Bindung nach wie vor eng ist nach Deutschland, zu meiner Familie nach Stuttgart. Wie gesagt, unser kleiner Bub wurde in München geboren vor zehn Jahren. Und weil der FC Bayern das Nonplusultra ist des deutschen Fußballs.

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Jetzt stehen Sie als Trainer des FC Bayern täglich im Rampenlicht. Sehen Sie gewisse Probleme für sich?
Ich erwarte keine Probleme. Es wird sicherlich eine andere Konstellation sein. Aber ich habe in den zwei Jahren als Bundestrainer viel gelernt. Ich habe keine Bedenken, weil ich schon erste Erfahrungen auf höchstem Niveau habe. Ich bin bestens vorbereitet.

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Sehen Sie den FC Bayern auch als Reformprojekt ähnlich wie die Nationalmannschaft damals?
Ich denke sicher nicht, dass es ein Reformprojekt ist. Es ist ein Club mit unglaublich viel Know-How von Leuten, die über Jahrzehnte den Club aufgebaut und zu dem gemacht haben, wofür sie in aller Welt Anerkennung bekommen. Für mich ist es die Faszination, nicht nur mit deutschen Spielern zu arbeiten, sondern auch mit internationalen Top-Leuten zu arbeiten wie Ribery, Luca Toni, Lucio und auch Breno.

Mit welchen Zielen kommen Sie zum FC Bayern?
Ich denke ganz einfach, dass die Erwartungshaltung natürlich ganz oben angesiedelt ist. Der FC Bayern ist das Nonplusultra im deutschen Vereinsfußball. Und deswegen sind die Erwartungen das höchste. Und diesen Erwartungen werde ich mich stellen und werde versuchen, das Maximum zu erreichen mit der Mannschaft. Aber jetzt irgendwelche Titel in den Mund zunehmen, ist zu früh.

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