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Fußball - EM 2008: DFB öffnet Ticket-Portal für EM-Karten

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Kartenverkauf  

Deutsche Fußball-Fans sind heiß auf die EM

15.01.2008, 08:27 Uhr | dpa

EM-Tickets sind gefragt (Foto: imago)EM-Tickets sind gefragt (Foto: imago) Nun ist es soweit: Seit Dienstag hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf seiner Internetseite www.dfb.de das Ticket-Portal für Eintrittskarten der deutschen Spiele bei der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz geöffnet. Wie zu erwarten gab es einen Riesenandrang auf die Karten. Die Nachfrage für die insgesamt 14.400 Tickets für die deutschen Vorrundenpartien gegen Polen, Kroatien und Österreich war in der ersten Stunde derart groß, dass der Internetserver überlastet war und nur jede dritte Anfrage auch wirklich zur Bestellseite durchkam. "Die Probleme haben wir aber nach relativ kurzer Zeit behoben und die Besteller sind durchgekommen", erklärte der beim DFB für elektronische Medien zuständige Sprecher Uli Voigt. Der Ansturm sei "gigantisch" gewesen.

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Gleiche Chancen für alle bis 12. Februar

Doch die Fans können sich Zeit lassen. Bis zum 12. Februar können sich Interessierte auf der Internetseite des Verbandes um Karten für die Endrunde vom 7. bis 29. Juni bewerben. Der Eingang der Bestellung ist egal. Dem DFB wurden für die drei Vorrundenspiele der Nationalmannschaft in Klagenfurt und Wien insgesamt 21.765 Tickets zugeteilt, von denen 14.400 für den freien Verkauf zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Karten bei Erfolg

Dasselbe Prozedere gilt für die möglichen Partien der deutschen Nationalmannschaft im Viertelfinale, Halbfinale und Finale, wobei hier statt der Tickets dann Vouchers zugelost werden. Für diese Turnierphase stehen dem DFB, falls die deutsche Mannschaft beteiligt sein sollte, weitere 22.000 Karten zur Verfügung, die wiederum zu etwa 70 Prozent in den öffentlichen und zu 30 Prozent in den internen Verkauf kommen.

Zwanziger verteidigt Quotierung

In den letzten Tagen hatte es heftige Kritik daran gegeben, dass rund ein Drittel der Karten intern vergeben werden und nicht in den freien Verkauf kommen. DFB-Präsident Theo Zwanziger verteidigte diese Entscheidung. "Wir haben rund eine Million Ehrenamtliche im Fußball, die auch Fans sind", sagte Zwanziger. Die aufkommende Kritik könne er nicht verstehen. "Die Karten gehen ja nicht nur an Präsidiumsmitglieder, die bei den Fans vielleicht unbeliebt sind. Wir müssen auch dafür sorgen, dass die vielen ehrenamtlich im Fußball-Bereich Tätigen ausreichend bedacht werden. Das ist meine Pflicht."

Niersbach: "Erhebliche Kürzungen notwendig"

Auch Generalsekretär DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach verteidigte die Regelung. "Jeder wird verstehen, dass wir aus diesen doch sehr kleinen Kontingenten unsere Gremien, die Bundesliga-Vereine, die Landesverbände, die Sponsoren und nicht zuletzt die Nationalspieler bedienen. Da sind schon erhebliche Kürzungen nötig. Aber es freut uns doch, dass wir immerhin einen Anteil von 70 Prozent für den Fan einsetzen können", sagte Niersbach.

Kleine Stadien

Gerne hätte der DFB mehr Tickets gehabt. "Es ist bedauerlich. Aber wir haben keinen Einfluss auf die Zuteilung der Ticket-Kontingente. Das macht die UEFA", sagte Zwanziger. Durch die relativ kleinen Stadien seien nicht mehr Karten verfügbar. "Ich weiß auch, dass es große Enttäuschungen geben wird. Die, die kein Glück bei der Verlosung der Tickets haben, tun mir auch sehr leid. Aber man kann einem nackten Mann nicht in die Tasche packen", meinte Zwanziger und ergänzte: "Es gibt ja Tauschbörsen."

Verfahren wie bei der WM

Jeder Interessierte kann im Online-Verfahren wie im Vorfeld der WM 2006 maximal vier Karten bestellen, muss dabei seine eigenen persönlichen Daten und die seiner Begleitpersonen angeben. Die Karten werden unter notarieller Aufsicht bis Ende Februar zugeteilt - und zwar nur für ein Spiel, um möglichst vielen Besuchern die Chance zu geben, bei einem EM-Spiel dabei zu sein. Die Preise für die Karten liegen zwischen 45 und 550 Euro.

Größtes Kontingent gegen Österreich

Für die Spiele im Wörthersee-Stadion von Klagenfurt (30.000 Plätze) gegen Polen (8. Juni) und Kroatien (12. Juni) erhält der DFB von der Europäischen Fußball-Union jeweils 5722 Karten. Für das dritte Vorrundenspiel am 16. Juni im Wiener Ernst-Happel-Stadion (Fassungsvermögen 50.000) gegen Österreich stehen 10.321 Tickets zur Verfügung.

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