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FC Bayern München: Auch Lothar Matthäus hatte "ein Gespräch mit Rummenigge"

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FC Bayern München  

Matthäus: "Hatte auch ein Gespräch mit Rummenigge"

15.01.2008, 16:34 Uhr | t-online.de

Lothar Matthäus (Foto: imago) Lothar Matthäus (Foto: imago) Nein, Freunde werden die beiden in diesem Leben nicht mehr. Und auch für die Zeit darüber hinaus sieht es nicht sonderlich gut aus. Lothar Matthäus und Jürgen Klinsmann. Fußballstars, Weltmeister und ehemalige Teamkollegen nicht nur beim FC Bayern München. Gerne wäre Matthäus deutscher Nationaltrainer geworden, noch lieber wahrscheinlich Coach des deutschen Rekordmeisters. Doch beide Jobs schnappte ihm ausgerechnet Klinsmann vor der Nase weg. Kein Wunder, dass Matthäus jetzt fast schon trotzig auf die Trainer-Debatte reagiert. "Ich hatte auch ein Gespräch mit Karl-Heinz Rummenigge, aber darüber möchte ich nicht sprechen“, wird der Rekordnationalspieler auf der Internetseite des TV-Senders "Eurosport“ zitiert.

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1a oder 1b-Lösung?

Einmal in Fahrt gekommen legt der 46-Jährige nach: "Ob ich jetzt die 1a- oder die 1b-Lösung war, bleibt einmal dahin gestellt. Es wird eine 1a-Lösung verkauft und das zeigt, dass Einigkeit beim FC Bayern herrscht.“ Gott sei Dank, mag der ein oder andere denken.

"Ich könnte auch auf englisch mit den Spielern reden"

Dabei scheint der ehemalige Coach des brasilianischen Fußballvereins Atletico Paranaense, der zuvor noch Rapid Wien, Partizan Belgrad und die Nationalelf Ungarns trainierte, nach eigener Einschätzung ähnliche Qualitäten mitzubringen wie Klinsmann. Matthäus: "Ich könnte auch auf englisch oder italienisch mit den Spielern reden. Zudem habe ich ebenfalls im Ausland gearbeitet und eigentlich auch ohne Sprachkenntnisse in Ungarn oder auch in Serbien einen guten Kontakt zu den Spielern und auch die entsprechenden Ergebnisse gehabt.“

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Sprachgewandter Matthäus

Da werden gleich Erinnerungen wach an seine erste Pressekonferenz nach seinem Wechsel zu den New York New Jersey MetroStars, als er mit dem Satz „I hope, we have a little bit lucky“, die Lachmuskeln – nicht nur der Amerikaner – im Sturm eroberte. Zumal er anschließend noch eine deutliche Steigerung in Aussicht stellte: "Jeder, der mich kennt und der mich reden gehört hat, weiß genau, dass ich bald Englisch in sechs oder auch schon in vier Wochen so gut spreche und Interviews geben kann, die jeder Deutsche versteht."


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Keine Zusammenarbeit mit Klinsmann

Respekt übrigens an dieser Stelle vor dem mutigen Eurosport-Interviewer, der doch tatsächlich die Frage stelle, ob Matthäus bereit wäre mit dem ehemaligen deutschen Nationaltrainer beim FC Bayern zusammen zu arbeiten. "Diese Frage stellt sich nicht, weil dieser Anruf nicht kommen wird“, sagte Matthäus. „Ich glaube, es wäre kontraproduktiv, wenn Jürgen Klinsmann mit mir zusammen arbeiten würde oder umgekehrt.“

Klinsmanns kritischer Begleiter

Dass Matthäus jeden Schritt Klinsmanns äußerst kritisch begleiten wird, dürfte feststehen. Sein aktueller Kommentar zum neuen Bayern-Coach: "Klinsmann ist ein Neuling, ein Neueinsteiger als Trainer, was das Tagesgeschäft betrifft. Auch bei der Nationalmannschaft war er mehr der Repräsentant und nicht der Trainer.“

WM-Erfolg in Frage gestellt

Auch das Abschneiden der Nationalmannschaft bei der WM 2006 will Matthäus im Vergleich zu fast allen übrigen Deutschen nicht sonderlich positiv bewerten. "Man hat das Glück gehabt, bei einer Weltmeisterschaft den dritten Platz zu holen. Aber darüber kann man auch diskutieren, ob das als Erfolg zu werten ist. Die Begeisterung war groß in Deutschland, aber als einer der Titelfavoriten zu starten und Dritter bei einer Heim-WM zu werden, das relativiert für mich einiges.“

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Auf Dauer-Jobsuche

Nachdem also der begehrte Trainerjob beim FC Bayern für Matthäus vorerst nicht erreichbar ist, muss er sich nach etwas anderem umsehen. "Ich mache mir über mich selbst Gedanken“, deutet Matthäus einen erstaunlichen Prozess an, um anschließend hinzuzufügen: "Ich weiß, dass ich in Deutschland irgendetwas verbrochen haben muss. Ich weiß zwar noch nicht was, und es hat mir auch noch keiner gesagt, aber trotz alledem bin ich auch im Ausland sehr zufrieden gewesen. Bisher waren es immer interessante Stationen, die ich durchgemacht habe. Salzburg wird mit Sicherheit nicht meine letzte Station gewesen sein.“

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