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Fußball - SV Werder Bremen: Sorgenkind Alberto Carlos zurück nach Brasilien

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Werder Bremen  

Sorgenkind Alberto Carlos soll zurück nach Brasilien

15.01.2008, 19:08 Uhr | dpa

Carlos Alberto (Foto: imago)Carlos Alberto (Foto: imago) Der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte droht zum größten Flop zu werden: Werder Bremen will den brasilianischen Spieler Carlos Alberto an den FC Sao Paulo ausleihen. Der Spieler werde zu einer medizinischen Untersuchung nach Brasilien reisen, sagte Manager Klaus Allofs am Rande des Trainingslagers im türkischen Belek. Noch sei das Geschäft nicht perfekt, aber allein die Vorbereitungen bestätigen endgültig, dass die Werder-Verantwortlichen sich eingestehen müssen, mit dem für rund acht Millionen Euro erworbenen Spieler einen Problemfall sonder gleichen geholt zu haben.

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Neuer Anlauf im Sommer

"Wir haben mit Carlos über die weitere Vorgehensweise gesprochen", erklärte der Manager, der die Hoffnung nicht aufgegeben hat, dass der 23 Jahre alte Ballkünstler doch noch den Durchbruch in Deutschland schafft. "Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass dies eine sinnvolle Lösung ist, um in einem halben Jahr einen neuen Anlauf bei Werder zu nehmen", sagte Allofs. Trotz der geplanten Ausleihe von Carlos Alberto an den FC Sao Paulo in der Winterpause keinen neuen Spieler verpflichten. "Wir haben genug Mittelfeldspieler», sagte Klubchef Jürgen Born.

Den Hamburger SV ausgestochen

Die Bremer hatten im Sommer so viel Geld wie noch nie für einen neuen Spieler ausgegeben und so auch den Hamburger SV ausgestochen, der sich ebenfalls die Dienste des talentierten Profis sichern wollte. Angesichts der großen Erfolge, die Allofs und Trainer Thomas Schaaf bisher bei Transfers hatten, träumten viele Bremer Fans von einem zweiten Diego im Team. Schließlich hatte der junge Nationalspieler bereits unter Trainer José Mourinho 2004 mit dem FC Porto die Champions League gewonnen.

Rätselhafte Schwäche

Doch der neue Brasilianer erwies sich schon bald als Enttäuschung und absolvierte bei Werder nur Kurzeinsätze. Auf gerade einmal 44 Bundesliga-Minuten kam der teure Spieler sowie auf drei Einsätze im DFB-Pokal und in der Champions League. Die Bremer rätselten und zeigten viel Geduld. Schlafstörungen sollten die Ursache gewesen sein, glaubten die Bremer Verantwortlichen, doch die Schwächeanfälle blieben rätselhaft. Sein brasilianischer Mitspieler Diego sprach von "persönlichen Schwierigkeiten zu Beginn der Saison", ohne weitere Details zu nennen.

Prügelei mit einem Mitspieler

Den Höhepunkt der negativen Schlagzeilen liefert schließlich eine Prügelei im Training mit Stürmer Boubacar Sanogo. Nachdem der Spieler nach der Winterpause krank aus Brasilien zurückkam, sagte Allofs: "Wir werden in den nächsten Wochen ein Auge auf Carlos haben. Wir werden verstärkt auf sein gesamtes Verhalten achten. Profis können sich nicht so verhalten, wie andere in ihrem Alter. Sie müssen Opfer bringen." Jetzt zog der Klub jedoch die Reißleine. Denn dass Carlos Alberto nach einem halben Jahr in Brasilien kein Problemfall mehr sein wird, scheint schwer vorstellbar.

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